OXI Instruments, die spanischen Experten für hands-on Sequencing und modulare Integration, nehmen uns in ihrem Halloween Special mit auf eine gespenstische Reise. In diesem Video entsteht ein retro-inspirierter Horror-Synth-Track von Grund auf, wobei der OXI One Sequencer, das Coral-Polyphonie-Modul und Meta-Effekte eingesetzt werden, um unheimliche Arpeggios und schaurige Atmosphären zu weben. Im Fokus steht der modulare Workflow: Wie jedes Gerät in den Patch eingebunden wird, wie Sounds geschichtet und geformt werden und wie das gesamte System zu einem spukigen, performancebereiten Ergebnis verschmilzt. Wer wissen will, wie diese Module in einer echten kreativen Session zusammenspielen, bekommt hier einen Leckerbissen (mit nur wenigen Tricks).

31. Oktober 2024
MILES
OXI Instruments beschwören ein modulares Halloween: Sequencing-Spuk mit OXI One, Coral & Meta
Beschwörung der Modular-Geister: Halloween-Setup
Das Video beginnt mit einer Einladung von OXI Instruments zu einer Halloween-Session, in der ein Track komplett von Grund auf mit ihren Flaggschiff-Modulen OXI One, Coral und Meta gebaut wird. Ohne Umschweife wird das Coral-Modul zurückgesetzt, um eine saubere Ausgangsbasis zu schaffen, und anschließend werden die geplanten Rollen für jede Sequencer-Spur auf dem OXI One festgelegt. Spur 1 ist für Akkorde, Spur 2 für Bass, Spur 3 übernimmt die Mono-Lead-Funktion und Spur 4 ist für die Drums zuständig – alles wird für eine enge Integration auf das Coral gemappt.
Dieser modulare Ansatz unterstreicht OXIs Philosophie, ihre Hardware als zentrales Nervensystem eines hybriden Setups zu etablieren. Der Workflow ist sofort hands-on: Der Creator zeigt, wie schnell sich der OXI One konfigurieren lässt, um mehrere Stimmen und Parts zu steuern. Ein methodischer Start, der aber die Bühne für einen flexiblen und tief vernetzten Patch bereitet – ein Markenzeichen von OXIs Designansatz.

"um etwas zu erschaffen, das so eine Art Retro-Horror-Synthwave-Flavor hat."
("to create something that has a sort of a retro horror synth wave flavor.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Schichten des Schreckens: Arpeggios, Drums & das Retro-Horror-Feeling

"Wir können zum Beispiel diesen hier nehmen, mit etwas Filterung."
("We can use this other one, for example, with some filtering.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Mit dem Fundament gelegt, widmet sich der Creator dem Bass und durchläuft verschiedene Engines des Coral, bis ein bedrohlicher Sound gefunden ist. Die Bass-Sequenz wird eine Oktave tiefer gelegt und knackiger gemacht – das Grundgerüst für die düstere Stimmung. Die Drums entstehen Schritt für Schritt: ein klassischer Four-on-the-Floor-Kick, eine Snare mit anpassbarer Velocity und Hi-Hats – jede Stimme wird einzeln ausgewählt und im Drum-Engine des Coral angepasst.
Die modulare Choreografie geht weiter: Das Meta-Modul wird getaktet und ins Spiel gebracht, Delay und Filter sorgen für Bewegung im Groove. Als nächstes folgt der Lead-Sound, der wegen seines Orgel-Charakters und Gruselfaktors ausgewählt wird – das Retro-Horror-Feeling wird weiter zementiert. Der Prozess bleibt methodisch und kreativ, jede Ebene wird in Echtzeit geschichtet und verfeinert, und die Module werden orchestriert, um maximalen Effekt zu erzielen.
Akkorde werden eingeführt, um das Arrangement zu verdichten – verschiedene Voicings werden on-the-fly ausgewählt und gespeichert. Der Workflow ist ein Paradebeispiel für schrittweises Sounddesign, bei dem jede Schicht – Bass, Drums, Lead, Akkorde – zu einem stimmigen, schaurigen Synthwave-Track beiträgt. Die modulare Integration läuft nahtlos, und das Video zeigt, wie sich mit diesen Geräten ein kompletter Track bauen lässt, ohne den Hardware-Kosmos zu verlassen.
OXI One: Das Sequencing-Gehirn & Corals polyphone Kraft
Der OXI One übernimmt die Rolle des Sequencing-Zentrums und steuert souverän mehrere Spuren für Bass, Leads und Drums. Durch die Möglichkeit, jeder Spur verschiedene Modi und MIDI-Kanäle zuzuweisen, entsteht eine feingliedrige Kontrolle über die Stimmen des Coral. Spur 1 bleibt im Chord-Modus auf MIDI-Kanal 1 für polyphone Aufgaben, während Spuren 2 und 3 Mono-Bass und -Lead übernehmen und Spur 4 als Multi-Track-Drum-Sequencer eingerichtet wird – jede Reihe ist einer eigenen Drum-Stimme des Coral zugeordnet.
Corals polyphone Fähigkeiten werden für satte Akkordfolgen genutzt: Das Modul verarbeitet bis zu acht Stimmen und ermöglicht große, dichte Harmonien. Das Video zeigt, wie die Polyphonie auf einem MIDI-Kanal die Einrichtung vereinfacht und wie jede Sequencer-Spur gezielt an einen Coral-Part geroutet werden kann. Diese Arbeitsteilung zwischen Sequencer und Soundmodul ist klassisches Modular-Denken – zuweisen, patchen, spielen.
Feinschliff im Spukhaus: Effekte, Modulation & Soundpolitur
Mit dem Skelett des Tracks im Kasten geht es an den Feinschliff: Effekte wie Chorus und Reverb werden über die Sekundärfunktionen des Coral hinzugefügt, um Bass, Snare, Hats und Lead mehr Tiefe und Glanz zu verleihen. Der Creator zeigt, wie einfach sich diese Effekte per Encoder ansteuern und Modulation, Raum oder Noise einzelnen Parts zuweisen lassen.
Dieser Abschnitt ist ein praxisnaher Crashkurs im Sounddesign: Die Snare bekommt Reverb für mehr Raum, die Hats werden mit Noise und Panning versehen, und der Lead-Sound wird mit Chorus und weiteren Effekten angedickt. Der modulare Workflow glänzt, denn jede Anpassung passiert in Echtzeit und zeigt, wie sich die Module für eine noch gespenstischere Atmosphäre feinjustieren lassen. Das Ergebnis ist ein Mix, der sowohl unheimlich als auch ausgereift klingt – bereit für jede Synthwave-Seance.
Patch speichern: Recall & kreative Kontinuität
Zum Abschluss demonstriert der Creator, wie wichtig es ist, sowohl das OXI One- als auch das Coral-Setup zu speichern. Mit einer schnellen Tastenkombination auf dem Sequencer und einem zweistufigen Prozess am Coral werden alle Stimmen, Parts und Effekte für den sofortigen Abruf gesichert. So bleibt der mühsam erarbeitete Sound und das Arrangement jederzeit wieder abrufbar oder weiterentwickelbar – ein Workflow, der nicht nur kreativ, sondern auch praktisch für kommende Sessions ist.

"kannst du ganz einfach machen, indem du Shift und die Save-Taste drückst."
("you can do very easily by pressing shift and the save button.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/oxiinstruments
Links von oxiinstruments:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen
🔗 Preis auf Amazon prüfen


