Qu-Bit Electronix ruht sich nicht auf seinen kosmischen Lorbeeren aus und bringt mit dem Firmware-Update v1.1.0 für das Stardust Tape Looper-Modul zwei der meistgewünschten Features ins Eurorack-Universum: Mehrfach-Loop-File-Handling und direkte Kontrolle über das Frippertronics-Decay. Im offiziellen Walkthrough führt Qu-Bit durch die neuen Workflows und zeigt, wie Stardusts digitales Herz jetzt noch flexibler für Klangforscher schlägt. Wer auf komplexe Loops, sich entwickelnde Texturen oder digitale Tape-Ästhetik im Modularsystem steht, sollte sich dieses Update genauer ansehen.

8. Oktober 2025
MILES
Qu-Bit Stardust v1.1.0: Loops, Decay und eine neue Umlaufbahn für Tape-Manipulation
Neue Umlaufbahn: Stardusts erweiterte Fähigkeiten
Stardust, Qu-Bits sogenannter Cosmic Tape Looper, hat ein bedeutendes Firmware-Update erhalten und ist nun bei Version 1.1.0 angekommen. Dieses Update ist mehr als nur eine kleine Anpassung – es bringt Funktionen, die sich Nutzer seit dem Release des Moduls gewünscht haben. Im Fokus stehen eine größere Flexibilität des Loopers und ein erweitertes kreatives Potenzial, nicht bloß Bugfixes oder kosmetische Änderungen.
Das Video verliert keine Zeit und stellt die beiden Hauptfeatures vor: Mehrfach-Loop-File-Handling und variabler Frippertronics-Decay. Beide sollen Stardust anpassungsfähiger im Modular-Setup machen, egal ob man sich in sich entwickelnden Klanglandschaften verliert oder einen präziseren Workflow beim Loopen sucht. Damit bleibt Qu-Bit seiner Linie treu, digitale Module in neue, performancefreundliche Gefilde zu führen.

"The ability to save and load multiple loop files and control over the Perpetronix mode decay amount."
© Screenshot/Zitat: Qubitelectronix (YouTube)
Looping entfesselt: Mehrere Files, keine Limits mehr

"Using the USB drive, Stardust can work with 32.wav files to save and recall into the looper."
© Screenshot/Zitat: Qubitelectronix (YouTube)
Eine der größten Änderungen in Stardust v1.1.0 ist die Möglichkeit, mehrere Loop-Dateien zu speichern und zu laden. Die Beschränkung auf eine einzige loop.wav-Datei ist passé – jetzt können bis zu 32 WAV-Dateien auf einem USB-Stick abgelegt und direkt im Modul abgerufen werden. So lässt sich eine ganze Sammlung vorbereiteter Loops für Live-Sets oder Studiosessions ohne Computer umschalten.
Der Ablauf ist simpel: Die Loop-Dateien können beliebig benannt werden, Stardust sortiert sie alphabetisch. Die File-Handling-Button-Kombinationen wurden für das neue System angepasst, sodass das Navigieren zwischen den Dateien leicht von der Hand geht. Wer mehr als 32 Dateien speichert, findet die zusätzlichen Loops zwar noch auf dem USB-Stick, muss sie aber extern verwalten, um sie im Modul zugänglich zu machen. So bleibt der Workflow modular und übersichtlich, auch wenn die Loop-Sammlung wächst.
Navigation im Kosmos: Das verbesserte Loop-Menü
Das aktualisierte Loop-Menü steht im Zentrum des neuen Workflows von Stardust. Hält man Shift und drückt Play, gelangt man in ein spezielles Menü, in dem bis zu 32 Loops in acht Bänken zu je vier Dateien angezeigt werden. Die Navigation erfolgt über den Varispeed-Encoder, der zwischen den Bänken wechselt, während die Starfield-LEDs optisches Feedback zur aktuellen Position geben. Ist man in der gewünschten Bank, genügt ein Druck auf eine der vier Transport-Tasten, um den Loop zu laden.
Das Menü ist nicht nur intuitiv, sondern skaliert auch elegant – sind weniger als 32 Dateien vorhanden, werden nur die belegten Bänke angezeigt. Auch das Speichern und Überschreiben von Loops ist flexibel: Man kann bestehende Dateien überschreiben oder neue speichern, wobei Stardust die neuen Files automatisch benennt und durchnummeriert. Das Modul akzeptiert jetzt auch Mono-WAVs und Dateien mit DAW-Metadaten, was lästiges Vorbereiten erspart. Ein durchdachtes Update, das Loop-Management zum kreativen Werkzeug macht.

"They're organized alphabetically by file name."
© Screenshot/Zitat: Qubitelectronix (YouTube)
Decay im Orbit: Frippertronics-Kontrolle an Bord

"Stardust Frippertronics mode is a decaying loop mode that, in the original firmware, had a fixed decay rate."
© Screenshot/Zitat: Qubitelectronix (YouTube)
Die zweite große Neuerung ist die Kontrolle über das Frippertronics-Decay. Bislang hatte der Frippertronics-Modus – benannt nach der klassischen Tape-Loop-Technik – eine feste Ausklingzeit, was die Geschwindigkeit des Verblassens alter Audiospuren begrenzte. Jetzt kann man durch Halten von Shift und Drehen des Start-Knobs den Decay-Wert stufenlos zwischen 0 % (unendliche Wiederholungen) und 100 % (schnelles Ausblenden) einstellen, wobei die Mittelstellung dem Standardwert entspricht.
Wer noch mehr Modulation will, kann den Start-CV-Eingang neu zuweisen, um die Frippertronics-Decay-Rate per Steuerspannung zu kontrollieren. Damit sind dynamische, spannungsgesteuerte Decay-Verläufe möglich – von subtilen Texturveränderungen bis zu abrupten Ausblendungen. Das Update bringt sogar ein neues Narwhal-Setting für diese Funktion und zeigt, wie offen Qu-Bit für Nutzerfeedback bleibt.
Kreative Horizonte: Was das Update für Patch-Fans bedeutet
Mit diesen Erweiterungen wird Stardust v1.1.0 zum deutlich vielseitigeren Werkzeug für Modular-Looper und Experimentierer. Die Fähigkeit, mehrere Loops zu jonglieren und Decay-Raten in Echtzeit zu formen, eröffnet komplexe, sich entwickelnde Klanglandschaften – ganz ohne Menü-Wirrwarr oder externe Editoren. Qu-Bits Update ist ein klares Signal an Performer und Studio-Tüftler und macht Stardust zum noch spannenderen Herzstück für alle, die auf kosmische Texturen oder Tape-inspirierte Manipulation im Rack aus sind.
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