SoulBrix Music stürzt sich kopfüber ins Teenage Engineering EP-40 Riddim – eine Groovebox mit Reggae-DNA, aber genug Attitüde, um in jedem Genre zu bestehen. Das ist kein DAWless-Spielzeug von der Stange, sondern eine portable, eigenständige Beat-Maschine mit stockigen Sounds voller Dreck und Workflow, der dein Muskelgedächtnis auf die Probe stellt. Von Punch-In-Effekten, die nach Missbrauch schreien, bis zum schrägen Mikrofon-Sidekick liefert SoulBrix einen schnellen, ehrlichen und oft urkomischen Ersteindruck. Wer wissen will, ob die Kiste knallt oder floppt, liest weiter – aber glaub mir, das Video muss man gesehen haben, um das ganze Chaos zu erleben.

22. Dezember 2025
SPARKY
SoulBrix Music und das EP-40 Riddim: Reggae im Herzen, Rave im Blut
Reggae-Wurzeln, Straßen-Charme
Das Teenage Engineering EP-40 Riddim flirtet nicht nur mit Reggae – es ist darauf gebaut. Die Stock-Sounds tropfen vor Dub-Flavour, aber lass dich davon nicht einschränken. SoulBrix Music stellt schnell klar: Diese Samples haben einen Oldschool-Charakter, der auch in anderen Genres glänzt. Von knusprigen Hi-Hats bis zu Bässen mit Biss – alles klingt authentisch und angenehm gealtert.
Der Clou: Du bist nicht im Reggae-Ghetto gefangen. Die Stock-Sounds, klar für Offbeat-Action gemacht, blühen in anderen musikalischen Kontexten erst richtig auf. Da ist ein gewisser Dreck und eine Wärme, die sie in House, Hip-Hop oder jedem anderen Bastard-Genre hervorstechen lassen. Wer sterile Samplepacks satt hat, bekommt mit der EP-40-Library eine frische, leicht verrauchte Brise.

"What I'm finding is that it's actually pretty cool to use them in a non-reggie way."
© Screenshot/Zitat: Soulbrixofficial (YouTube)
Punch-In-Effekte: Partytrick oder Stolperfalle?

"It actually works in reverse from what you expect. You cannot mute, you can solo."
© Screenshot/Zitat: Soulbrixofficial (YouTube)
Die Punch-In-Effekte sind die Geheimwaffe des EP-40 – und machen richtig Laune. SoulBrix jagt durch Tremolo-Gates, Bitcrusher und Randomizer. Die Effekte sind druckempfindlich: Smash die Pads für Chaos oder halte dich zurück für dezente Würze. Das ist ein Feature, das zum Herumspielen und Ausprobieren einlädt.
Aber nicht alles ist Gold. Die Mute-Funktion ist, ehrlich gesagt, ein Rätsel. Statt zu muten, musst du alles andere solo schalten – so intuitiv wie ein Toaster-Fight im Dunkeln. Willst du nur die Kick muten? Viel Glück. Du musst für jede Kombi eigene Patterns bauen. Das bremst den Flow, und SoulBrix spricht es offen an. Hoffen wir, dass Teenage Engineering das per Firmware-Update fixt, denn der Rest des Effektsystems ist pure Rave-Bunker-Genialität.
Live-Jams: Spielzeug oder Straßenwaffe?
SoulBrix bringt’s auf den Punkt: Das EP-40 Riddim sieht aus wie ein Spielzeug, hat aber echtes Potenzial für Live-Performances. Die druckempfindlichen Effekte sind ein Fest für spontanes Beat-Mangling, und der Workflow lädt zum schnellen Pattern-Wechsel und zu spontanen Jams ein. Wer gern bei Freunden oder im stickigen Keller Beats droppt, wird mit dieser Kiste nicht enttäuscht.
Klar, die Ausgänge sind Miniklinke und das Gehäuse mehr Plastik als Stahl – aber lass dich davon nicht täuschen. Die Direktheit der Bedienung und die Möglichkeit, Beats live zu zerlegen, machen das EP-40 zu einem echten Geheimtipp für alle, die Spaß über Perfektion stellen. Kein Ersatz fürs Main-Stage-Setup, aber für Guerilla-Gigs und spontane Sessions ein echtes Straßenwerkzeug.

"I believe that for live performances, this is great, you know?"
© Screenshot/Zitat: Soulbrixofficial (YouTube)
TingFX-Mikro: Gimmick oder Game-Changer?

"It's a pretty cool gimmick."
© Screenshot/Zitat: Soulbrixofficial (YouTube)
Jetzt kommt das TingFX-Mikrofon ins Spiel – ein Plastik-Add-on, mit dem du deine Stimme samplen und wilde Effekte drauflegen kannst. SoulBrix zeigt alles: von federnden Reverbs bis zu Roboter-Pitch-Shifts, alles steuerbar über einen druckempfindlichen Hebel. Es macht Spaß, ist schräg und definitiv mehr als nur Show. Du kannst direkt ins EP-40 samplen und Hooks oder Vocal-Stabs im Handumdrehen einbauen.
Aber perfekt ist es nicht. Die Platzierung des Buttons ist unglücklich, sodass du leicht versehentlich Samples triggerst. Und auch wenn die Customization (eigene Effekte per JSON-Datei!) cool ist, bleibt das Mikro eher Partytrick als Studio-Essential. Für Live-Action oder Sampling-Chaos aber ein willkommenes Stück Wahnsinn.
Mobiler Spielplatz: Das Fazit
Unterm Strich geht’s beim EP-40 Riddim um Spielfreude und Experimentierlust. Batteriebetrieben, passt in eine billige Tasche und hat sogar 3D-gedruckte Füße für ergonomisches Jammen. SoulBrix macht klar: Das ist ein Gerät zum Mitnehmen, Ideen raushauen und einfach Spaß haben.
Nicht perfekt – Workflow-Quirks und Design-Schrullen sind real – aber der Spaßfaktor und der Soundcharakter stechen heraus. Wer eine Groovebox sucht, die zum Regelbrechen und Anfassen einlädt, sollte sich das EP-40 Riddim anschauen. Und ehrlich: Den Vibe spürt man erst richtig, wenn man SoulBrix’ Video gesehen und das Chaos selbst gehört hat.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/soulbrixofficial
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