Synido Techs TempoPAD C16: Drahtlose MIDI-Kontrolle neu gedacht für Mobile und Studio

28. Juni 2025

LYRA

Synido Techs TempoPAD C16: Drahtlose MIDI-Kontrolle neu gedacht für Mobile und Studio

Synido Tech tritt mit dem TempoPAD C16 ins Rampenlicht – ein Bluetooth-MIDI-Controller, der die Lücke zwischen mobilem Beatmaking und Studio-Produktion schließen will. Im offiziellen Überblick steht Synidos Fokus auf kompaktes, erschwingliches und flexibles Equipment klar im Vordergrund. Das C16 ist vollgepackt mit anschlagdynamischen Pads, zuweisbaren Controllern und einem Banksystem, das das kreative Potenzial vervielfacht. Im Video werden nicht nur die Hardware, sondern auch die Workflow-Philosophie vorgestellt – mit Fokus auf manuelles Mapping, Performance-Features und nahtlose Integration in Mobile-Apps wie Koala. Für digitalorientierte Producer und DAWless-Tüftler verspricht dieser Controller ein neues Maß an Mobilität und Anpassbarkeit.

Ein drahtloses Arbeitstier für moderne Setups

Das Synido TempoPAD C16 wird als Bluetooth-MIDI-Controller vorgestellt, der kabellos arbeitet und sowohl für mobile als auch Studio-Workflows konzipiert ist. Dieser doppelte Fokus wird sofort deutlich: Das Gerät wird schnurlos präsentiert und ermöglicht spontane Performances ohne Kabelsalat. Synido Techs Ansatz ist klar – Portabilität und Flexibilität stehen für Kreative, die zwischen verschiedenen Umgebungen wechseln, im Vordergrund.

Das Video bereitet auf einen Rundgang durch die Features des C16 vor und hebt dessen Eignung für unterschiedlichste Musikmach-Szenarien hervor. Versprochen wird ein Controller, der auch im kompakten, kabellosen Setup keine Kompromisse bei der Bedienbarkeit eingeht. Damit positioniert sich das C16 als vielseitiges Werkzeug für Producer, Performer und alle, die einen modernen, schlanken MIDI-Workflow suchen.


Pads, Banks und zuweisbare Controls: Das Herzstück des C16

Im Zentrum des TempoPAD C16 stehen seine 16 anschlagdynamischen Pads, die im Video als reaktionsschnell und angenehm für Fingerdrumming beschrieben werden. Auch wenn sie nicht ganz die Leichtgängigkeit von Flaggschiff-Controllern wie dem Ableton Push 3 erreichen, liefern die Pads dennoch ein ausdrucksstarkes Spielgefühl – entscheidend für Beatmaker, die Wert auf Dynamik und Haptik legen.

Neben den Pads bietet das C16 acht endlose Encoder, vier Fader und zwölf zuweisbare Buttons, die jeweils im Momentary- oder Toggle-Modus betrieben werden können. Der eigentliche Clou ist jedoch das Banksystem: Vier Pad-Bänke und vier Control-Bänke vervielfachen die verfügbaren Bedienelemente – aus acht Knobs werden so 32, aus vier Fadern 16. Dieser bankbasierte Ansatz ermöglicht tiefe Anpassung und erweitert den Nutzen des Controllers weit über seine physische Größe hinaus – ein echtes Kraftpaket für komplexe Setups.

So for the pads, we've got four banks of 16 pads, meaning that all four banks can contain 16 unique pads that we can program in different…

© Screenshot/Zitat: Synidotech (YouTube)

Custom Mapping und Navigieren von Performance-Workflows

This is a controller you will have to do custom mapping with, which is not too difficult.

© Screenshot/Zitat: Synidotech (YouTube)

Der Workflow des C16 basiert auf benutzerdefiniertem MIDI-Mapping – im Video wird deutlich, dass keine automatische DAW-Integration ab Werk vorhanden ist. Stattdessen sind Nutzer angehalten, die Zuweisungen selbst vorzunehmen, was als unkompliziert und im Benutzerhandbuch gut dokumentiert beschrieben wird. Dieser Hands-on-Ansatz erlaubt eine präzise Anpassung an individuelle Setups – egal ob in Ableton Live, Drum Machines oder anderen DAWs.

Die Navigation wird durch dedizierte Buttons und eine beleuchtete Bluetooth-Anzeige unterstützt, dazu kommen Optionen zur Anpassung der Anschlagdynamik-Kurve und ein Fixed-Velocity-Modus. Diese Features unterstützen verschiedene Performance-Stile – von ausdrucksstarkem Fingerdrumming bis zu konsistentem, quantisiertem Triggern. Im Mittelpunkt steht Flexibilität und Anpassbarkeit, sodass Nutzer den C16 optimal in ihren Workflow integrieren können.

Sequencer, Note Repeat und MIDI-Konnektivität: Kreative Möglichkeiten erweitern

Mit dem Step-Sequencer erhält das C16 eine weitere kreative Ebene. Dieser wird als grundlegend beschrieben – auf 16 Steps limitiert, ohne fortgeschrittene Features wie Probability oder Pattern-Chaining –, bietet aber dennoch einen schnellen Weg, Beats direkt am Controller zu programmieren. Live-Aufnahme in den Sequencer wird unterstützt, und der Workflow wird mit Kick, Snare und Hi-Hat demonstriert. Power-User mögen sich tiefere Sequencer wünschen, doch die Einfachheit sorgt für Zugänglichkeit und Tempo.

Auch Note-Repeat ist an Bord, inklusive Steuerung von Zeitteilung, Swing, Gate und Tempo (mit Tap-Tempo und externer Synchronisation). Für Fingerdrumming und schnelle Fills ist das ein Muss, und die Umsetzung am C16 ist direkt und flexibel. In Sachen Konnektivität bietet der Controller MIDI In, Out und Thru sowie USB-C zum Laden und für kabelgebundene MIDI-Nutzung. Der interne Akku ermöglicht kabellose Sessions, wobei das nicht wechselbare Design als Kompromiss erwähnt wird. Insgesamt runden diese Features den Appeal des C16 für DAW- und Hardware-Setups ab.

It's just a very basic step sequencer, which you can also record live into here.

© Screenshot/Zitat: Synidotech (YouTube)

Mobile Integration: Koala und Beatmaking unterwegs

A Bluetooth MIDI controller that you don't need to plug into the mobile device is the way to go.

© Screenshot/Zitat: Synidotech (YouTube)

Das Video gipfelt in einer Demonstration der Kompatibilität des C16 mit Mobile-Apps, speziell dem Koala Sampler auf iOS. Der Controller wird sofort erkannt und ermöglicht drahtloses Beatmaking ohne zusätzliche Adapter oder Kabel – ein klarer Vorteil angesichts der Port-Einschränkungen moderner Mobilgeräte. Das Mapping der Controls in Koala wird als schnell und intuitiv gezeigt, sodass Play, Stop und andere Funktionen direkt vom C16 aus gesteuert werden können.

Diese nahtlose Integration unterstreicht Synido Techs Engagement für mobile Kreative. Das taktile Spielgefühl der Pads wird als deutlicher Fortschritt gegenüber reinen Touchscreen-Workflows hervorgehoben, was das C16 zu einer attraktiven Option für Producer macht, die unterwegs nicht auf Haptik verzichten wollen. Die Botschaft ist klar: Das TempoPAD C16 soll Kreativität überall ermöglichen, wo Inspiration aufkommt.

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