The Unperson vs. Tre Modular State of Mind: Ein CV-Generator für klangliches Chaos

19. Oktober 2026

SPARKY

The Unperson vs. Tre Modular State of Mind: Ein CV-Generator für klangliches Chaos

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The Unperson stürzt sich kopfüber in das Tre Modular State of Mind – ein Eurorack-CV-Biest, das weit mehr ist als nur ein weiterer Sequencer. Wer nach sich entwickelnden Melodien, chaotischer Modulation oder einem Snapshot-Sequencer sucht, der wirklich zu neuen Patch-Ideen inspiriert, sollte sich anschnallen. Dieses Modul will nicht brav sein – es bringt dein Rack zum Schwitzen. Erwartet eine Hands-on-Demo, bei der es mehr ums Regelbrechen als um CV-Standardkost geht. Vergiss höflich, hier regiert der modulare Wahnsinn.

Vier Kanäle, endloses Chaos

State of Mind ist kein gewöhnlicher CV-Generator – es ist eine vierspurige Autobahn für Kontrollspannungs-Chaos. The Unperson zeigt direkt, wie jeder Kanal unabhängig gepatcht werden kann: Pitch, Filter-Cutoff, Pulsbreite, Panning – alles bekommt seinen eigenen, saftigen Modulationsstrom. Vergiss subtile Veränderungen; dieses Teil ist gebaut für maximale Bewegung und stetig wachsenden Wahnsinn.

Der interne Quantizer hält alles musikalisch und nicht völlig durchgeknallt, aber unterschätze ihn nicht – das ist kein braver Melodiehelfer. Du kannst Gesten layern und Modulationen stapeln, bis dein Patch klingt wie eine Rave-Party im Toaster. The Unperson bleibt dabei wie immer: Hands-on, keine Menü-Orgien, nur Regler und wilde Ergebnisse. Das Modul will, dass du dir die Hände schmutzig machst – und dann schaust, was zuerst aufgibt: dein Patch oder deine Geduld.

State of Mind ist ein 4-Kanal-CV-Generator und Sequencer mit sehr einzigartigen Features wie einem 4-Kanal-harmonisierenden…

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Snapshots & Gesten: CV im Flug

Eine großartige Möglichkeit, dynamische und komplexe Modulationen zu erzeugen – und ich glaube, wir können sogar Gesten übereinander layern.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Snapshot-Sequencing ist hier kein Gimmick – es ist das Herzstück von State of Minds Performance-Tricks. The Unperson zeigt, wie man Steps festhält, CV-Zustände speichert und diese dann in beliebiger Reihenfolge sequenziert. Du hast Kontrolle über Playback-Modi, globales Slew, Swing und Tempo – und wenn du extern clockst, folgt das Modul brav deinem Groovebox oder was auch immer gerade das Kommando hat. Es ist wie vier Sequencer in einem, alle bereit, aus der Reihe zu tanzen.

Gestenaufnahme? Purer Wahnsinn. Taste halten, Regler drehen, und das Modul looped deine Moves als Modulation zurück. Längere oder geclockte Gesten? Kein Problem. The Unperson liebt es, Gesten übereinander zu stapeln und so Texturen zu erschaffen, bei denen andere CV-Sequencer wie Kinderspielzeug wirken. Das muss man gesehen haben – Worte können das Chaos kaum beschreiben.

Random Sequence Generator: Harmonie im Chaos

Im Random Sequence Generator-Modus zeigt State of Mind, was es draufhat. The Unperson patcht vier Oszillatoren ein und lässt das Modul harmonisierende, ineinandergreifende Melodien auf allen Ausgängen ausspucken. Jeder Kanal bekommt seine eigene Linie, Rhythmik und Oktave – das ist kein Zufall um des Zufalls willen, sondern strukturiertes Chaos, das tatsächlich gut klingt. Wer generative Jams will, die nicht in einem Bleepsalat enden, ist hier richtig.

Du kannst Melodien einfrieren, globale Parameter wie Wahrscheinlichkeit und Groove tweaken oder jeden Ausgang einzeln formen. Das Ergebnis? Melodisches Wechselspiel, sich verschiebende Beziehungen und das Gefühl, dass dein Modular plötzlich schlauer ist als du. The Unperson zeigt, wie schnell man von braven Arpeggios zu vierstimmigen Melodie-Schlägereien kommt. Das muss man hören – die Harmonisierung ist einzigartig.

Das wirklich Einzigartige ist, dass nicht nur eine zufällige Sequenz erzeugt wird, sondern vier, die alle miteinander harmonieren.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

Patches ohne Ende: State of Mind im Härtetest

Hier wird’s zum Spielplatz für Patch-Freaks. The Unperson jagt Setups durch, die externe CV-Verarbeitung, Harmonisierung und Gestenaufnahme kombinieren. In einem Jam wird eine Sequenz von PAMS verzerrt und harmonisiert, jeder Oszillator übernimmt eine andere Melodierolle – wie eine modulare Boyband, bei der jeder was anderes singt. Die Magie liegt darin, wie State of Mind aus simplen Quellen komplexe, sich ständig wandelnde Sequenzen zaubert.

Ausgänge können gleichzeitig in verschiedenen Modi laufen – Random hier, Geste da, alles geclockt oder geloopt wie du willst. The Unperson patcht kompromisslos experimentell und treibt das Modul in dunkle, schräge Gefilde, wo Polyrhythmen und Texturen nur so herausquellen. Wer wissen will, wie tief das Kaninchenloch wirklich ist, muss die Jams sehen. Mehr Rave-Bunker-Energie passt nicht in Worte.


Patchen mit Haltung: Das State of Mind-Mindset

Es hat mich tatsächlich gezwungen, auf neue Arten zu patchen – was bei mir im Eurorack selten vorkommt. Ein sehr kreatives Modul.

© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)

State of Mind bringt nicht nur Features ins Rack – es verändert, wie du patchst. The Unperson gibt zu, dass das Modul zu neuen Ansätzen zwingt und alte Gewohnheiten aufbricht. Das ist selten im Eurorack, wo die meisten Module nur eine weitere Geschmacksrichtung zur Suppe geben. Hier gibt’s ein ganz neues Rezept.

Das ist das Modul, das dich nachts wachhält, weil du über neue CV-Tricks nachdenkst. Wenn dein Rack langweilig wird oder du im Sequencer-Trott steckst, ist State of Mind vielleicht der Elektroschocker, den du brauchst. Nicht billig, nicht basic, garantiert nicht langweilig. Props an Tre Modular für diese klangliche Straßenwaffe – für Patchende, die ihre Modulation wild und ihre Melodien leicht durchgeknallt mögen.

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