Bereit für eine wilde Fahrt durch die Welt der Live-Hardware-Synth-Sets? The Unperson, dieser in Glasgow ansässige Klangbändiger, nimmt uns mit auf eine freche Tour durch sein gig-taugliches Setup – eines, das so hands-on ist wie ein australisches Grillfest und mindestens doppelt so unberechenbar. Vergiss Laptop und steriles Studio: Hier geht es um echtes Live-Mixen, Sample-Schleudern und eine Prise Live-Gesang obendrauf. Wenn du dich je gefragt hast, wie man einen Haufen Synths, Sampler und Modular-Kram in eine Performance-Maschine verwandelt, die auch auf klebrigen Clubböden überlebt, dann ist das genau dein Ding. Also: Bier auf, los geht’s!

22. Dezember 2025
TAS
The Unperson’s Live-Rig: Ein Hardware-Rave, der DAWs auslacht
After Later Bartender, Echo Cinematic, Happy Nerding FX Aid, Instro Carn, Instro Cure, Instro Div Kid Oct, Mutable Instruments Beads, Pamela's Pro Workout, Pico Input, Squarp Rample Turbo, Teenage Engineering KO-2, VONGON Replay
Racks, Kabel und Echtzeit-Chaos
The Unperson macht keine halben Sachen, wenn es um die Vorbereitung eines Live-Gigs geht. Gleich zu Beginn werden wir in ein Setup geworfen, das mehr auf hands-on Chaos als auf Studio-Perfektion setzt. Im Rack gibt’s keinen Oszillator – ja, richtig gelesen – denn dieses Set dreht sich komplett um Samples, Live-Mixing und eine Energie, die an ein Känguru auf Speed erinnert. KO-2, Squarp Rample Turbo, Vongon Replay und ein treues Modularsystem sind am Start, dazu ein Mikrofon für die nötige Gesangs-Würze. Das ist eine Hardware-Aufstellung, die nach Spielfreude und Zuverlässigkeit schreit – perfekt für jene Clubnächte, in denen alles passieren kann.
Das Geniale daran: The Unpersons Rig ist für Action gebaut, nicht nur zum Angeben. Das Modularsystem ist nicht bloß ein Kabelsalat, sondern das Rückgrat, das alles zusammenhält – es übernimmt das Mischen und die Effekte wie ein Profi. Jedes Gerät hat seine Aufgabe: KO-2 als Arbeitstier, Rample als Sample-Schleuder, Vongon Replay für Melodien. Der Fokus liegt klar auf Praxistauglichkeit: Pegel, Effekte und Übergänge sind so geplant, dass auf der Bühne alles unter Kontrolle bleibt. Wer ein Setup sucht, das auch mal einen Schlag wegsteckt und trotzdem liefert, bekommt hier eine echte Meisterklasse in gig-tauglichem Hardware-Handling.

"This is very much going to be a sample based set."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
KO-2: Das klangliche Arbeitstier
Jetzt zum Teenage Engineering KO-2, den The Unperson wie den Motor seines Sets behandelt. Die kleine Kiste ist nicht nur für schräge Beats da – sie bildet das Rückgrat, übernimmt alles von gesampelten Toms bis zu kompletten Beats und arpeggierten Akkordfolgen. Die Rolle des KO-2 ist zentral: Loops und Effekte werden live getriggert und verleihen der Performance eine rohe, unvorhersehbare Note, die kein Laptop nachmachen kann.
Im Laufe des Sets wird der KO-2 bis an die Grenzen getrieben: Melodien, Beats und sogar ein frecher Breakdown-Effekt mit Pitch und Filter werden live eingestreut. Das ist Gear, das Mut belohnt – ein falscher Knopfdruck und du bist im BBQ-Desaster, aber wenn’s klappt, ist es pure Magie. The Unperson setzt voll auf diese glücklichen Unfälle und lässt den KO-2 als Rhythmusmaschine und kreativen Joker glänzen. Wer sehen will, wie ein Sampler live richtig rangenommen wird, sollte hier genau hinschauen.
Squarp Rample Turbo: Sample-Schleuder vom Feinsten

"I'm using it in the most basic way, which is essentially just triggering samples that I've sort of prepared for this live set."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
Der Squarp Rample Turbo ist vielleicht nicht der Star auf dem Papier, aber im Set von The Unperson das geheime Ass im Ärmel. Hier wird er ganz pragmatisch eingesetzt: Mit vorbereiteten Samples gefüttert, wartet er nur darauf, im richtigen Moment loszulegen. Keine tiefen Menüs, keine Spielereien – einfach Sample-Action pur, die das Set am Laufen hält und das Publikum überrascht.
Das Beste: Der Rample fügt sich nahtlos ins große Ganze ein. Über den Modular-Mixer sitzt er neben KO-2 und Vongon Replay und wird für alles genutzt – von atmosphärischen Effekten bis zum überraschenden Saxofon-Solo. The Unperson gibt zu, dass er das Gerät noch lange nicht ausgereizt hat, aber in diesem Kontext ist die Einfachheit ein Vorteil. Wer seinem Live-Setup unkomplizierte Sample-Power verpassen will, bekommt hier das perfekte Beispiel.
Modular Madness: Mixer und Effektgewitter
Das Modularsystem ist hier nicht nur Show – The Unperson nutzt es als echten Mixer und Effektzentrale. Mit Modulen wie Pico Input, Instro Carn, Happy Nerding FX Aid, Echo Cinematic und Beads gibt’s eine ganze Soundwelt im Hintergrund. Externes Gear wird geboostet, Vocals gepegelt, Effekte wie Delay und Shimmer sorgen für die richtige Portion Drama.
Das Entscheidende: Das Modular-Setup bleibt flexibel. Send- und Return-Effekte lassen sich ein- und ausschalten, Pegel sind schnell angepasst, und ein Master-Mixer-Modul mit Stereo-Outs macht dem Tontechniker das Leben leicht. Das ist ein Setup, das so praktisch wie wild ist – bereit für alles, vom Bierdusche bis zum Stromausfall. Wer Modulars mal richtig arbeiten sehen will, statt nur auf Instagram zu glänzen, ist hier genau richtig.
Storytelling mit Sound: Live-Gesang und narrative Vibes
Jetzt wird’s persönlich: The Unperson spinnt einen roten Faden durchs Set, nutzt Live-Gesang und Radio-Übergänge, um eine Story zu erzählen – irgendwo zwischen Weihnachtsballade und Club-Abenteuer. Das Mikro ist nicht nur Deko, sondern wird für echten Gesang genutzt und bringt Menschlichkeit ins elektronische Chaos. Mit selbstironischem Humor gesteht er den Stress beim Singen, doch das Ergebnis sind Tracks, die lebendig und unberechenbar wirken.
Die Performance ist mehr als nur Beat-Sammlung: Es ist eine Reise, mit atmosphärischen Intros, kitschigen Balladen und einem finalen Club-Crescendo. KO-2, Rample und Vongon Replay spielen ihre Rollen, aber Gesang und Story verbinden alles zu einem echten Live-Erlebnis. Wer wissen will, wie man aus einem Haufen Gear eine Show macht, die so chaotisch, herzlich und erinnerungswürdig ist wie eine Nacht in Melbourne, findet hier die beste Inspiration.

"This is the track which I sing in. So I guess I will reluctantly do that for you now."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
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https://www.youtube.com/TheUnperson
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