Bereit, dich von der Tyrannei des Four-on-the-Floor zu befreien? The Unperson zieht uns in den Rave-Bunker der Polymeter, wo Drum Machines und Modular-Synths zu Mustern verdreht werden, die sich nie ganz wiederholen. Wenn dir vorhersehbare Loops zu langweilig sind, ist dieses Video ein Crashkurs darin, deine Beats zum Zappeln, Entwickeln und Abgehen zu bringen – mit unvorhersehbarem Groove. Freu dich auf praktische Hacks mit Pamela’s Pro Workout, dem Oxi One und ein paar Eurorack-Kuriositäten. Lies nicht nur darüber – diese Rhythmen muss man hören (und fühlen), um sie zu glauben.

17. November 2025
SPARKY
The Unperson’s Polymeter-Spielplatz: Rhythmen, die sich nicht zähmen lassen
DrumBrute Impact, KO2, LX Euclide, Oxi One, Pamela's Pro Workout, Plaits, Vostok Senna
Polymeter: Das Geheimgewürz für dynamische Grooves
Vergiss, was du über Polyrhythmen zu wissen glaubtest – The Unperson räumt gleich zu Beginn auf. Was die meisten als Polyrhythmen bezeichnen, sind in Wahrheit Polymeter: Unterschiedliche Sequenzlängen laufen nebeneinander und weigern sich, sich zu synchronisieren – bis die Sterne günstig stehen. Es ist, als würdest du zwei betrunkene Roboter in einen Ring werfen und zuschauen, wie sie versuchen, gemeinsam zu tanzen.
Indem er die Sequenzlängen am Oxi One anpasst, zeigt The Unperson, wie einfach es ist, aus dem Loop-Gefängnis auszubrechen. Plötzlich laufen Bassline und Drums in unterschiedlichen Takten, und die Patterns treffen sich nur alle 28 Steps (oder wann immer die Synth-Götter es wollen) wieder. Das Ergebnis? Grooves mit viel mehr Charakter und ohne diese seelenzerstörende Wiederholung. Wer statische, vorhersehbare Beats sucht, ist hier falsch.

"It's really easy to do this on the Oxy One and probably on any sequencer."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
Gear-Time: Modulars und Drum Machines entfesselt

"This really simple technique just makes the beat less repetitive."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
The Unperson bleibt nicht bei der grauen Theorie – er legt mit DrumBrute Impact und einem Modular-Setup los, das definitiv schon einige lange Nächte gesehen hat. Durch das Anpassen der letzten Steps einzelner Drum-Parts verwandelt er einen simplen Four-on-the-Floor in einen sich ständig verändernden, unvorhersehbaren Groove. FM-Drum, Cymbal und Low Tom bekommen jeweils eigene Sequenzlängen, sodass der Beat jedes Mal anders mutiert.
Das ist kein Show-Off. Die Technik ist super simpel, aber hebt deine Patterns sofort aus dem Einheitsbrei. DrumBrute und Modular-Module zusammen zu sehen, ist wie ein Toaster-Fight im Kraftwerk – chaotisch, crunchy und seltsam befriedigend. The Unperson setzt auf Hands-on-Experimentieren und macht klar, dass er keine Angst hat, Regeln zu brechen, um einen Groove zu basteln, der knallt.
Euklidische Rhythmen: Mathe klang noch nie so gut
Gerade wenn du denkst, es geht nicht noch abgefahrener, bringt The Unperson euklidische Rhythmen ins Spiel – mit dem LX Euclide von A to V. Vier unabhängige Gate-Ausgänge, die alle ihr eigenes Tempo fahren, triggern Hüllkurven und Filter für einen Patch, der so interaktiv wie unvorhersehbar ist. Das Ergebnis? Akkorde und Grooves, die sich ständig verändern und nie langweilig werden.
Wenn du hören willst, wie hässliche Akkorde mit einem Filter-Dreh schön werden, ist dieser Abschnitt Gold wert. Allein die Presets lohnen sich – keine Beschreibung kann wirklich wiedergeben, wie diese Rhythmen miteinander spielen. Glaub mir, das muss man gesehen (und gehört) haben.
Pamela’s Pro Workout & Oxi One: Polymeter-Waffen
Der Matricial Sequencer des Oxi One bekommt einen Deep Dive und zeigt mit vier unabhängigen Sequencern und der Möglichkeit, unterschiedliche Längen für Trigger, Oktaven und Glide zu setzen, was polymetrische Kontrolle bedeutet. The Unperson demonstriert, wie man Polymeter nicht nur mit Noten, sondern auch mit Modulationsparametern baut – sodass sich nie etwas exakt wiederholt. Es ist, als würde man einen Rave-Bunker bauen, in dem jede Wand ihr eigenes Tempo hat.
Pamela’s Pro Workout bekommt ebenfalls seinen Auftritt, mit quantisiertem Sample & Hold, das Oszillatoren in polyrhythmischen Wahnsinn treibt. Es gibt sogar einen Hilferuf an die Pam-Community, als The Unperson mit Modifiern und BPM-Ticks kämpft, um eine Siebenschritt-Sequenz zu erzwingen. Beide Geräte beweisen sich als echte Street Weapons für alle, die Chaos in ihre Grooves bringen wollen.

"Yeah that's a really fun way to create just constantly evolving patterns."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
Jetzt bist du dran: Brich den Beat!

"I hope it's given you some ideas to try with your own compositions and your own patches."
© Screenshot/Zitat: Theunperson (YouTube)
The Unperson schließt mit einem Schubs an die Zuschauer ab: Nicht nur zuschauen – probiert diese Techniken selbst aus und schaut, welche rhythmischen Monster ihr entfesseln könnt. Egal ob Modular-Patching oder Drum Machine-Gefrickel, die Welt der Polymeter ist offen für klangliches Unwesen.
Wenn dich Loops langweilen, die dich einschläfern, ist jetzt der Moment zum Experimentieren. Und wenn du den vollen Effekt willst – die sich entwickelnden Patterns, die dreckigen Grooves – gönn dir das Video. Manche Dinge kann man einfach nicht in Text erklären.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/TheUnperson
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