Wenn du dich je gefragt hast, warum manche Beats reinhauen wie ein Ziegelstein durchs Pfandhausfenster, dann solltest du dir das hier geben. Verysickbeats (aka JFilt) nimmt uns mit auf eine wilde Reise durch die Sample-Schlachten, feiert 20 Jahre J Dillas Donuts und erklärt uns, was wirklich hinter dem Unterschied zwischen Replays und Sample-Flips steckt. Das ist keine trockene Geschichtsstunde – hier gibt’s Straßenwissen darüber, wie Legenden wie Dilla und Q-Tip das Sample-Clearing-Minenfeld umschifft haben. Freu dich auf Storys über Klagen, Label-Stress und kreative Hacks, die dich sofort an deinen Rechner holen. Ob du auf Lofi, Boombap stehst oder einfach nur einen 100k-Lawsuit vermeiden willst – das ist dein Ding.

8. Feber 2026
RILEY
Verysickbeats zerlegt Dillas Donuts: Sampling, Replays und Beatmaker-Straßenwissen
Bass (Verysickbeats Music Library), ES2 Synth, VerySickMidi Drums
Donuts: Der Beat, der alles veränderte
Stell dir vor: Es ist Dilla-Monat und das legendäre Donuts-Album wird 20. Verysickbeats startet direkt mit der realsten Frage – sollten Producer öfter Samples nachspielen? Hier geht’s nicht nur um Theorie, sondern darum, wie Donuts nicht einfach nur ein Album war, sondern ein Wendepunkt für Beatmaker weltweit. Das Album hat nicht nur geballert, es hat die Regeln für Sampler und staubige Platten komplett neu geschrieben.
Dillas Ansatz war es, Erwartungen zu sprengen und die Minenfelder der Musikindustrie zu umgehen. Verysickbeats zeigt, dass Donuts mehr als nur eine Beat-Ansammlung war – es war ein Statement. Der rohe, zerschnittene Vibe des Albums hat Producer gelehrt, dass man nicht auf Nummer sicher gehen oder dem Mainstream folgen muss. Stattdessen: Risiken eingehen, Regeln biegen und trotzdem etwas Ikonisches schaffen. Wer wissen will, wie man seinen eigenen Weg geht, sollte Donuts immer noch wie ein Mixtape studieren.
Major vs. Indie: Das Sample-Clearing-Hustle
Jetzt wird’s spannend. Verysickbeats taucht in die Story des ESG-„UFO“-Samples ein – benutzt von Q-Tip und Dilla, aber unter völlig anderen Bedingungen. Bei Q-Tips „Let’s Ride“ konnte das Sample nicht geklärt werden, also hat Dilla es selbst nachgespielt. Warum? Weil Major Labels bei Klagen keinen Spaß verstehen. Da geht’s um sechsstellige Beträge für einen winzigen Soundfetzen. Unter so einem Druck überdenkt man schnell seinen Workflow.
Spulen wir vor zu Dillas eigenem „Geek Down“ auf Donuts – und plötzlich ist alles anders. Auf dem Indie-Label Stones Throw hat Dilla einfach das rohe Sample genommen. Kein Replay, kein Clearance, einfach pure Beatmaker-Eier. Verysickbeats erklärt, wie Indie-Labels mehr Freiheit für Kreativität (oder Trickserei) geben, während Majors alles nach Vorschrift wollen. Wenn du dich je gefragt hast, warum manche Tracks roh klingen und andere glattgebügelt – hier ist der Grund.

"This is why people are not wanting to sample much anymore, man."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Replay ist kein Trick – es ist Kunst

"Should we replay samples? My answer is yes, because it's a learning tool."
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Viele denken, Samples nachzuspielen ist nur ein Trick, um Anwälten zu entkommen – aber Verysickbeats dreht das komplett um. Er zeigt, dass Replays ein kreatives Werkzeug sein können: eine Möglichkeit zu lernen, zu experimentieren und einem klassischen Sound seinen eigenen Spin zu geben. Wenn du das UFO-Sample von Grund auf mit Synths und Effekten nachbaust, kopierst du nicht einfach – du entwickelst Skills und schaffst etwas Neues.
Es geht nicht ums Nachmachen, sondern darum, die DNA eines Grooves zu verstehen und daraus ein eigenes Monster zu basteln. Verysickbeats zeigt offen seinen Prozess, schraubt an Synths, fügt Distortion hinzu und biegt Noten, bis es passt. Die wahre Magie entsteht, wenn du aufhörst, dich um Regeln zu scheren, und stattdessen dem Vibe folgst.
Flip it like Dilla: Die Kraft der Sample-Interpretation
Jetzt wird’s richtig nerdig. Verysickbeats holt das Scratch-Magazin raus und droppt Dilla-Wisdom: Donuts war das Album, auf dem Beats geflippt wurden, auf die niemand rappen wollte. Die Lektion? Nicht nur die offensichtlichen Samples jagen – finde abgefahrene Grooves, verdreh sie und mach sie zu deinen eigenen. Dillas Vermächtnis ist es, Grenzen zu verschieben, und dieses Video zeigt, wie du das auch kannst.
Das Beatmaking-Demo ist pures Gold. Verysickbeats startet mit einem Synth-Mimic des UFO-Samples, legt Drums, Bass und Effekte drauf, bis der Groove steht. Perfektion ist ihm egal – es geht um Inspiration. Der Prozess ist chaotisch, experimentell und absolut authentisch. Man kann fast die durchgebrannten Sicherungen riechen und die Nachbarn an die Wand klopfen hören.
Wer wirklich checken will, wie Sample-Flipping funktioniert, muss das Video sehen. Lesen bringt dich nur so weit – die Sounds live zu hören ist ein ganz anderes Feeling. Glaub mir, dein nächster Beat wird’s dir danken.

"He was basically saying, "I'm about to do some beats that y'all not even ready for, but I'm still going to put it out there.""
© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)
Keep the Legacy Alive: Jetzt bist du dran!
Verysickbeats schließt mit einer Challenge: Versuch selbst, das UFO-Sample nachzuspielen oder – noch besser – flippe es auf deine eigene Weise. Es geht nicht darum, Dilla zu kopieren, sondern seinen Spirit am Leben zu halten, indem du experimentierst, Fehler machst und deinen eigenen Sound findest. Wenn du je einen Grund gesucht hast, mit Samples richtig abzugehen – hier ist er. Das Vermächtnis lebt weiter, jedes Mal, wenn ein neuer Beatmaker was Frisches droppt.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/Verysickbeats
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