Verysickbeats zerlegt No I.D.s Genie: Slider, Flöten und das Synido Tempopad C16

17. Jänner 2026

RILEY

Verysickbeats zerlegt No I.D.s Genie: Slider, Flöten und das Synido Tempopad C16

Wer denkt, eine fette Melodie bastelt man einfach durch Pad-Gekloppe, hat sich geschnitten. JFilt von Verysickbeats taucht tief in den Kopf von No I.D. ein und entpackt die abgefahrene, gehirnverdrehende Technik hinter Commons „Soul By The Pound“. Das hier ist kein Klavierunterricht bei Oma – hier geht’s um Slider statt Tasten und einen Groove, der dich schon beim ersten Hören nicken lässt. Mit dem Synido Tempopad C16 in der Hand und einer straßentauglichen Attitüde zeigt JFilt, warum manche Tricks viel härter sind, als sie aussehen. Willst du dein Beat-Game aufs nächste Level bringen? Hol dir was zu knabbern und los geht’s.

No I.D.s Melodie: Kein 08/15-Loop

Gleich zu Beginn räumt JFilt auf – No I.D.s Melodie auf Commons „Soul By The Pound“ ist nicht nur clever, sondern einfach genial. Vergiss, was die YouTube-Kommentare sagen; hier geht’s nicht ums stumpfe Noten-Drücken. Die wahre Magie steckt darin, wie No I.D. Slider statt Tasten benutzt hat, um diese abgefahrenen Flötenlinien zu spielen. Das ist, als würde man versuchen, im rumpelnden U-Bahn-Wagen einen Faden einzufädeln – wackelig, unberechenbar, aber mega befriedigend, wenn’s klappt.

Der Breakdown geht noch tiefer, denn JFilt zeigt, wie No I.D. zwei verschiedene Drum-Breaks übereinanderlegt und sie mit diesen tricky Flöten verwebt. Der Groove ist nicht nur catchy, sondern auf die beste Art kompliziert. Wer denkt, das wäre easy, hat den Punkt verpasst. Die Beat-Wechsel, die Bassline und wie die Melodie da durchschlängelt – das ist der Stoff, der Bedroom-Beatmaker von echten Sample-Nerds trennt.


Slider statt Tasten: Der echte Struggle

Jetzt wird’s spannend: Mit Slidern statt klassischen Tasten Melodien spielen. JFilt macht kein Geheimnis draus – diese Methode ist ein Biest. Hier werden nicht einfach Buttons gedrückt; du rätst die Noten, merkst dir Positionen und hoffst, dass dein Gehör scharf genug ist, um richtig zu landen. Das ist wie Dartspielen mit Augenbinde, nur dass die Zielscheibe ständig wandert. Selbst mit Halbtönen ist es eine Herausforderung, bei der du schneller ins Schwitzen kommst als bei ’ner kaputten Klimaanlage im Hochsommer.

Aber ich musste einen Slider benutzen, keine Tastatur, also musste man raten, was für ein Ton das ist.

© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)

Synido Tempopad C16: Melodisches Chaos entfesselt

Ihr seht also, wie schwierig das sein kann, wenn ich versuche, genau die richtigen Noten zu treffen.

© Screenshot/Zitat: Verysickbeats (YouTube)

Jetzt holt JFilt das Synido Tempopad C16 raus und zeigt, wie modernes Gear helfen – oder dich auch mal demütigen kann. Einen Controller-Slider auf Pitch zu mappen klingt easy, aber ein falscher Move und deine Melodie landet im Graben. Das Video beweist: Auch mit aktuellem Equipment braucht’s Geduld, Skills und ein bisschen Glück, um No I.D.s Magie nachzubauen. JFilt bleibt ehrlich – seine ersten Versuche klingen wie ein heißer Haufen Chaos, aber genau das macht das Experimentieren aus.

Dann wechselt er zur Multi-Pitch-Pad-Methode, die viel mehr Kontrolle und weniger Kopfschmerzen bringt. Egal ob du Noten auf Pads oder sogar auf der QWERTY-Tastatur tappst – das C16 eröffnet neue kreative Wege. Aber lass dich nicht täuschen: Nur weil die Tools cool sind, läuft der Prozess noch lange nicht von allein. Wer will, dass seine Beats so knallen wie bei No I.D., muss ackern.

Lektion für Beatmaker: Von den Meistern lernen

JFilt beim Zerlegen von No I.D.s Ansatz zuzuschauen ist wie ein Masterclass in Hip-Hop-Produktion – ganz ohne Studienkredit. Die wichtigste Erkenntnis: Unkonventionelle Techniken nicht unterschätzen! Manchmal ist der harte Weg der lohnendste, und von Legenden wie No I.D. zu lernen, bringt Tricks ans Licht, die in keinem Handbuch stehen. Wer’s ernst meint, muss tiefer graben, experimentieren und sich nie mit dem einfachen Weg zufriedengeben.


Sound erleben: Das muss man hören!

Mal ehrlich – Worte bringen’s nur bedingt. Wie JFilt Samples flippt, Filter dreht und Drums stapelt, muss man einfach hören. Die Verwandlung von Rohmaterial zum Kopfnicker-Groove ist pure Magie, und kein Artikel kann diesen Vibe komplett einfangen. Wer den Crunch, den Swing und die Seele dieser Beats wirklich fühlen will, sollte das Video anwerfen und die Ohren entscheiden lassen.


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