Das UAD Anthem will nicht dein ganzes Studio ersetzen – es will mit purer Analog-Style-Dreckigkeit ein Loch in deinen Mix reißen. XNB, wie immer ein Klartext-Redner, taucht tief in diese mono/paraphonische Bestie ein und zeigt, warum weniger manchmal einfach mehr ist. Vergiss stundenlanges Menü-Gewühle; dieser Synth ist für Hands-on-Sounddesign und Attacke gebaut. Wer ein Alleskönner-Workstation sucht, kann weiterziehen. Aber wer einen Synth will, der knurrt, growlt und groovt, bekommt mit XNBs Guide das Ticket in den Untergrund. Kopfhörer auf und bereit machen für Filter-Aggression!

Kein Alleskönner – und das ist gut so
Das UAD Anthem gibt sich keine Mühe, ein polyphoner Super-Synth oder eine DAW im Kasten zu sein. XNB macht sofort klar: Hier geht’s um eine mono/paraphonische Maschine mit klassischer Analog-Seele. Kein Feature-Overkill – das Anthem setzt auf Fokus und Attitüde, nicht auf eierlegende Wollmilchsau.
Mit Moog-inspiriertem Layout und reduziertem Ansatz ist klar: Dieses Gerät ist für Leute gebaut, die wirklich spielen und schrauben wollen, nicht für Bildschirmstarrer. XNBs Stil passt dazu wie die Faust aufs Auge: keine Sponsoren, kein Blabla, sondern ein tiefer Tauchgang in das, was das Anthem zur echten Straßenwaffe macht.
Oszillatoren & Filter: Das dreckige Herz
Kommen wir zum eigentlichen Grund, warum man ein Anthem im Rack haben will: die morphenden Oszillatoren und der berüchtigte „Growl“-Filter. XNB zeigt die zwei Hauptoszillatoren, beide mit morphenden Wellenformen von Triangle über Säge zu Square und Pulse, plus Rauschgenerator für extra Schmutz. Modulation ist simpel, aber effektiv – LFO und Envelope lassen sich wild oder subtil einsetzen.
Doch der Filter ist das eigentliche Biest. Drive und Growl schieben den Sound in aggressive, gesättigte Gefilde – das ist kein höflicher Analog-Sound, sondern ein Synth, der deine Speaker angreifen will. XNB macht klar: Wer clean will, sucht besser weiter. Wer will, dass Basslines knurren und Leads beißen, findet hier einen neuen besten Freund.

"Ich kann sagen, dass der Filter der Star der Show ist. Er klingt großartig und kann richtig aggressiv werden."
("I can say that the filter is the star of the show. It sounds great, and it can sound really aggressive.")© Screenshot/Zitat: Xnbeatsmusic (YouTube)
Sequencer: Triple-Lane-Chaos

"Der Sequencer ist genial. Genau wie der Filter. Sehr, sehr visuell."
("The sequencer, it's awesome. Just like the filter. It's very, very visual.")© Screenshot/Zitat: Xnbeatsmusic (YouTube)
Hier wird’s richtig clever. XNB führt durch den 3-Spur-Sequencer: Gate, Pitch und Velocity, plus globale Lane für Swing und Richtung. Lanes lassen sich entkoppeln für polyrhythmisches Chaos, Steps binden, rückwärts, Pingpong oder komplett zufällig abspielen. Das ist kein lieblos angeflanschter Sequencer – hier gibt’s ein Performance-Tool, das live nach Missbrauch schreit.
Die Flexibilität ist erstaunlich für einen Synth, der sonst so reduziert daherkommt. Lane-Längen lassen sich unabhängig trimmen, Muster entwickeln und alles mit der DAW synchronisieren. Wer live schraubt und will, dass seine Synth-Lines wie ein besoffenes Pferd taumeln, bekommt hier Gold. XNBs Walkthrough ist schnell, visuell und macht sofort Lust, selbst loszulegen.
Envelopes: Forme deinen Sound
XNB überspringt die Envelopes nicht einfach – es gibt ein komplettes ADSR 101 für Neulinge, aber auch viele Tipps für Veteranen. Die Envelopes des Anthem sind klassisch und direkt, mit Velocity für ausdrucksstarkes Spiel. Filter- und Amp-Envelope werden abgedeckt und zeigen, wie aus einem langweiligen Patch ein Punch-Monster oder ein flächiger Pad wird.
Das Video macht klar: Wer sich mit Envelopes auskennt, fühlt sich sofort zuhause. Wer neu ist, bekommt eine klare und praxisnahe Erklärung – nie von oben herab. So oder so: Die Envelope-Sektion ist schnell eingestellt und belohnt Experimente, besonders zusammen mit dem aggressiven Filter.

"Wenn du schon weißt, was ein Envelope oder ADSR ist, werde ich dir nichts Neues beibringen."
("If you already know what that envelope is or an ADSR, I'm not gonna teach you anything new.")© Screenshot/Zitat: Xnbeatsmusic (YouTube)
Schauen, hören, fühlen: Der Rave-Bunker lebt
Mal ehrlich: Über Oszillatoren und Filter kann man ewig lesen, aber die wahre Magie des Anthem liegt im Sound. XNBs Video ist vollgepackt mit Hands-on-Demos – von dreckigen Bässen bis zu flächigen Pads. Die FX-Sektion bringt genug Würze, ohne dass man sich im Menü verirrt: Chorus, Flanger, Delay, Spring- und Hall-Reverb – alles da, aber nie im Weg.
Wer das Anthem knurren, wackeln und grooven hören will, muss das Video sehen. XNBs Klartext-Stil liefert echten Mehrwert statt Werbegeblubber. Manche Dinge – wie das Zusammenspiel von Sequencer und Filter oder wie Drive und Growl einen simplen Patch zerlegen – muss man einfach erleben. Nicht verpassen!
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