Akai Professionals Fabric Vintage Matrix bringt den üppigen, ikonischen Charakter klassischer 80er-Polysynths in die heutige hybride Produktionswelt. Basierend auf der AIR Fabric-Engine bietet dieses 12-stimmige Polysynth-Plugin Geschwindigkeit, Tiefe und ausdrucksstarke Kontrolle – ohne die Direktheit zu verlieren, die die Originale so spielbar machte. Im offiziellen Walkthrough sehen wir, wie die Oszillator-Bänke, das makroartige Frontpanel und die umfangreiche Preset-Bibliothek das Instrument zu einer vielseitigen Wahl für MPC-User und DAW-basierte Produzenten machen.

5. August 2026
LYRA
Akai Professional Fabric Vintage Matrix: 80er-Poly-DNA trifft moderne MPC-Workflows
Analoge DNA im modernen 12-stimmigen Polysynth
Der Fabric Vintage Matrix wird als 12-stimmiger Polysynth vorgestellt, der gezielt das Wesen der subtraktiven Synthese der 1980er in heutige digitale Workflows überträgt. Akai Professional positioniert dieses Instrument als Brücke zwischen dem unverwechselbaren Sound klassischer Analog-Synths und den Anforderungen moderner Musikproduktion.
Im Walkthrough wird klargestellt, dass er zwar die Plugin-Architektur mit anderen AIR Fabric-Synths teilt, sich der Vintage Matrix aber durch seine eigene Oszillator-Auswahl und Sample-Bänke abhebt. Das Design legt Wert auf schnellen Zugriff auf Vintage-Texturen, ohne die Menü-Tiefe oder Komplexität vieler Software-Synths.
Oszillator-Bänke: Von Single-Sounds zu vielschichtigen Texturen
Ein zentrales Highlight der Vintage Matrix-Engine ist die flexible Oszillator-Struktur. Nutzer können zwischen Single-Oszillator-Modi für einfache, direkte Klangfarben und Multi-Oszillator-Bänken für dichtere, komplexere Sounds wählen. Im Walkthrough wird gezeigt, wie die Bänke organisiert sind – jede enthält verschiedene gesampelte analoge Wellenformen – und wie das Plugin digitale Kontrolle mit klassischem Synth-Charakter verbindet.
Spezielle Oszillator-Modi wie Multi-Saw, Full (emuliert einen voll gesampelten Synth), Sweeps und Sync mit verschiedenen Sweep-Geschwindigkeiten werden vorgestellt. Diese mehrschichtigen Optionen bringen eingebaute Modulation und Bewegung ins Spiel und bieten eine Palette von statischer Analogreinheit bis zu animierten, sich entwickelnden Texturen. Dieser Oszillator-Ansatz lädt zum Experimentieren und schnellen Sounddesign ein.

"Bei Sweeps ist bereits Modulation in den Samples eingebaut."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Direkte Kontrolle: Das makrobasierte Frontpanel

"Das Frontpanel ist wie ein Schnellzugriffsmenü, ein Makro-Menü, um den Sound direkt zu verändern."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Ein Workflow-Kernstück des Vintage Matrix ist das Frontpanel, das als makroartiges Interface für den schnellen Zugriff auf wichtige Parameter beschrieben wird. Im Video wird gezeigt, wie Cutoff, Resonanz, Attack und Release sofort anpassbar sind, sodass sich Sounds in Sekunden formen lassen – ohne in Untermenüs abzutauchen.
Weitere Regler für Oszillator-Balance, Feinstimmung und das Zuschalten des zweiten Oszillators sind ebenfalls vorhanden. Effekte wie Delay, Reverb und Distortion lassen sich direkt am Panel aktivieren, während Modulations-Slots sowie das Zuschalten von Sub- und Noise-Oszillatoren zusätzliche Tiefe bieten. Die Philosophie: Der kreative Flow bleibt erhalten, Artists können schnell ihren Signature-Sound einstellen, mit der Option auf tiefergehende Editierung.
Eine Preset-Bibliothek für Genre-Hopper
Im Walkthrough wird viel Zeit auf die umfangreiche Preset-Bibliothek des Fabric Vintage Matrix verwendet. Die Presets sind nach Typ sortiert – Arps, Bässe, Pads, Synths, Keys, Leads, Plucks und Effekte – und zeigen die Vielseitigkeit des Instruments über Genres hinweg. Von klassischen Analog-Arpeggios und Eurodance-Bässen bis zu üppigen Pads und cineastischen Texturen wird klar: Dieser Synth ist für alles von Rock und Elektronik bis zu Filmmusik und Ambient gedacht.
Die Präsentatorin springt zwischen Kategorien, spielt zahlreiche Patches an und zeigt, wie Effekte und Parameter schnell angepasst werden können. Während das Video den Fokus auf Preset-Browsing und Oberflächen-Tweaks legt, deutet die schiere Menge und Vielfalt der Sounds auf ein Tool hin, das ebenso für Inspiration wie für tiefes Editieren gedacht ist. Für Nutzer, die sofortigen Zugriff auf genretypische Sounds brauchen, ist die Preset-Struktur ein klarer Vorteil.

"Mit diesen Synths bekommt man wirklich viele Sounds."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Plattform-Flexibilität: MPCs, DAWs und mehr

"Für mehr Infos zum Vintage Matrix oder Vintage Synths Volume 2 gibt es unten in der Beschreibung Links."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Ein zentrales Feature ist die nahtlose Integration des Fabric Vintage Matrix ins MPC-Ökosystem – egal ob als Standalone-Hardware, in der MPC Desktop-Software oder als Plugin in gängigen DAWs. Diese Flexibilität ermöglicht es Produzenten, ein konsistentes Sound-Set über Studio, Bühne und hybride Setups hinweg zu nutzen.
Im Video wird betont, dass der Workflow plattformübergreifend schlank bleibt, sodass sich Ideen leicht skizzieren, Spuren layern und mit Sounddesign experimentieren lässt – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Akai-Umgebung.
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