Der offizielle Arturia-Kanal liefert einen Deep Dive in Pigments 7 und rückt dessen Rolle als digitale Sounddesign-Maschine für energiegeladene, rave-inspirierte Tracks ins Rampenlicht. Geführt von Alex, beleuchtet das Video die Rave Explorations Soundbank und zeigt, wie Pigments’ Multi-Engine-Architektur, Modulationsmatrix und Effekte euphorische Keys, druckvolle Bässe und aggressive Leads formen. Dieses Breakdown ist mehr als nur eine Preset-Parade – es ist eine workflow-zentrierte Tour durch Layering, Makro-Steuerung und den nerdigen Detailgrad, den Digital-Synth-Fans lieben. Wer wissen will, wie sich die Architektur von Pigments 7 in der Praxis für Rave-Produktionen schlägt, sollte hier unbedingt reinschauen.

14. Mai 2026
LYRA
Arturia Pigments 7: Rave Explorations seziert – Digitale Power für euphorisches Sounddesign
Pigments 7: Die digitale Rave-Maschine
Arturias Pigments 7 steht als digitales Sounddesign-Tool im Mittelpunkt. Das Video positioniert es sofort als Rückgrat für energiegeladene, rave-inspirierte Tracks. Moderator Alex verweist auf die Rave Explorations Soundbank, die euphorische Keys, uplifting Texturen, druckvolle Bässe und aggressive Leads liefert. Hier geht es nicht nur um das Aneinanderreihen von Presets – Pigments 7 wird als Instrument für klangliche Architektur präsentiert, bei dem jeder Sound eine klare Rolle im Arrangement spielt.
Der erste Ausschnitt aus Sami Rabias Track zeigt, wie viel Energie Pigments 7 einer Produktion verleihen kann. Von Anfang an steht im Fokus, wie digitale Synthese und fortgeschrittene Modulation den klassischen Rave-Charakter antreiben, anstatt nur analoge Geräte zu imitieren. Das Video verspricht ein Breakdown nicht nur der Sounds selbst, sondern auch ihrer Konstruktion und Layering-Technik für einen schlüssigen, druckvollen Track.
Unter der Haube: Engines, Presets und Modulation
Beim Einstieg in einzelne Patches hebt das Video die vielseitige Engine-Struktur von Pigments 7 hervor. Das Preset „Brighter World“ etwa basiert auf einer Sägezahn-Wellenform und einem Lo-Fi-Filter, mit stark detuntem Unisono, das von einer Random-Quelle moduliert wird. Dieser Patch zeigt, wie Engine-Auswahl, Unisono-Regler und Modulationsmatrix von Pigments für einen räumlichen, nostalgischen Lead kombiniert werden können – ein Paradebeispiel für die digitale Flexibilität des Synths.
Das Preset-Handling steht im Mittelpunkt: Der Workflow erlaubt schnelles Ausprobieren und Layern von Sounds. Das Preset „Full Life“ nutzt beispielsweise mehrere Engines und detailreiche Oszillatoren, um einen Pluck mit Tiefe und Schimmer zu erzeugen, der das rhythmische Wechselspiel von Kick und Bass aus klassischen Rave-Genres nachahmt. Pigments’ Fähigkeit, Engines zu stapeln und Parameter in Echtzeit zu modulieren, zieht sich als roter Faden durch das Video und wird immer wieder musikalisch demonstriert.
Modulation ist hier keine Nebensache, sondern Kern des Sounddesigns. Das granulare Pad „Gate Heaven“ nutzt einen Funktionsgenerator, um per Lautstärke-Modulation eines Vocal-Samples einen Trance-Gate-Effekt zu erzeugen. Solche Modulations-Routings – das Zuweisen von Hüllkurven, LFOs oder Random-Quellen auf zentrale Parameter – zeigen die architektonische Tiefe von Pigments. Immer wieder wird betont, wie Modulation statische Wellenformen zum Leben erweckt und das Instrument dynamisch und performance-tauglich macht.

"Dieses Patch ist ein stark detuneter, räumlicher Lead, der als Key-Sound funktioniert und dem Track eine leicht trancehafte, nostalgische Energie verleiht."
("This patch is a strongly detuned, spacious lead that works well as a key sound, introducing a slightly trance-y, nostalgic energy to the track.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Preset-Power: Keys, Bässe und Leads im Einsatz
Das Breakdown führt durch eine Reihe von Presets, die jeweils einen eigenen Charakter ins Arrangement bringen. Patches wie „Screech Recall“ und „Almost Human“ zeigen, wie Pigments 7 mit Wavetable-Engine, Super-Unisono und Effekt-Stack alles von dunklen, mysteriösen Leads bis zu statischen, unheimlichen Texturen erzeugen kann. Flanger, Multiband-Kompressor und modulierte EQs sind hier nicht bloß Veredelung – sie prägen maßgeblich den Sound.
Die Bassarbeit übernehmen Patches wie „Crunchsaw“ und „Growler Fanboy“, die mit Filtermodulation und FM-getriebenem Digital-Charakter für Biss und Bewegung sorgen. Die Melodien werden mit engelsgleichen, pluckigen und nostalgischen Tönen geschichtet, alle aus unterschiedlichen Engine- und Modulations-Kombinationen gebaut. Das Video macht klar: Diese Presets sind keine bloßen Drop-ins, sondern so gestaltet, dass sie miteinander interagieren, layern und sich im Track entwickeln.
Layering & Workflow: Den Rave-Sound gestalten
Ein zentrales Thema des Breakdowns ist der kreative Workflow, den Pigments 7 ermöglicht. Der Moderator betont, wie das Layern verschiedener Engines, Wellenformen und Effekte komplexe, sich entwickelnde Klanglandschaften schafft – typisch für Rave-Genres. So werden etwa „Chase the Bear“ und „Fit Start“ eingesetzt, um Spannung und Übergänge zu gestalten, mit Wavetable-Engines, aggressivem Waveshaping und rhythmischer Filtermodulation. Das Acid-Lead „High Voltage“ wird für seine Crossmodulation und hüllkurvengesteuerten Klangveränderungen hervorgehoben – ein Beispiel dafür, wie die Modulationsmatrix von Pigments für ausdrucksstarkes, performancetaugliches Sounddesign genutzt werden kann.
Im weiteren Verlauf des Tracks kommen weitere Patches wie „Hard Jet“, „Heavy Attack“ und „Century“ hinzu, die jeweils eigene Filter-, Unisono- und Modulationsmischungen mitbringen. Der Workflow geht hier über das bloße Stapeln von Sounds hinaus: Mit Pigments’ digitalem Werkzeugkasten werden Übergänge modelliert, Spannung aufgebaut und das komplexe Layering geschaffen, das Rave-Musik ihre charakteristische Energie verleiht. Das Video zeigt, dass bei Pigments 7 Sounddesign und Arrangement eng miteinander verwoben sind – die Architektur des Instruments ist genau darauf ausgelegt.
Einladung zum Forschen: Modulation als Kreativspielplatz

"Rave-bezogene Genres und Stile setzen stark auf ikonische analoge Sounds, gepaart mit sehr breitem und detuntem Unisono und machen starken Gebrauch von Sägezahn- und Rechteckwellenformen."
("Rave-related genres and styles rely heavily on iconic analog sounds paired with a very wide and detuned unison, making strong use of sawtooth and square waveforms.")© Screenshot/Zitat: Arturiaofficial (YouTube)
Zum Abschluss lädt die Präsentation dazu ein, die Rave Explorations Soundbank zu erkunden und mit den Modulationsmöglichkeiten von Pigments 7 zu experimentieren. Die Botschaft ist klar: Rave-Genres leben von breitem, detuntem Unisono, klassischen Wellenformen und aggressiver Modulation. Pigments 7 wird als Plattform für persönlichen Ausdruck positioniert, bei der Presets Ausgangspunkte sind und die Modulationsmatrix zum kreativen Spielplatz wird. Arturias Message ist so sehr auf Workflow wie auf klangliches Potenzial ausgerichtet – Pigments 7 will gespielt, getweakt und in neue Gefilde geführt werden.
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