Gabe Miller Music hat gerade das MPC Live III ausgepackt, und ich sag’s euch – das ist, als würde dein Kumpel ein neues Paar Sneaker auspacken, nur dass diese Kicks Beats machen. Gabe bringt seinen typischen kalifornischen Vibe mit, aber er scheut sich nicht, die Macken und Highlights direkt anzusprechen. Vom riesigen Karton bis zur ersten Couch-Session ist dieses Video eine wilde Reise durch Sample-Slicing, das eingebaute Mikro und die neuen MPC-E Pads. Wer wissen will, ob die Kiste wirklich knallt oder nur schwer auf dem Schoß liegt, bekommt hier ehrliche Meinungen und lockere Jams. Workflow-Hacks, ehrliche Kritik und ein paar Lacher gibt’s obendrauf.

5. Feber 2026
RILEY
Gabe Miller Music packt das MPC Live III aus: Erste Eindrücke aus dem Beat-Labor
Unboxing-Monster: Erster Blick aufs MPC Live III
Gabe startet klassisch mit einem Unboxing, und das MPC Live III kommt direkt mal in einem Karton, der fast eine eigene Postleitzahl braucht. Er witzelt darüber, dass das USB-Kabel wohl ausbrechen will, und gibt zu, dass das Gerät selbst schwer genug ist, um als Hantel durchzugehen. Aber wenn erstmal die Folie runter ist, sieht man eine schicke, moderne Maschine mit allen wichtigen Anschlüssen – USB-C, XLR, SD-Karte und sogar CV/Gate für die Modular-Freaks. Kein 3,5mm-Kopfhöreranschluss, also Adapter nicht verlieren.
Das Setup läuft ziemlich smooth, mit WLAN und einem hellen Touchscreen (auch wenn das Ringlicht ihn etwas dunkel wirken lässt). Gabe hat schon MPC One-Erfahrung, ist also nicht ganz ahnungslos, geht aber ehrlich „halb blind“ ran. Das I/O ist logisch angeordnet und es gibt genug internen Speicher für Plugins. Wer auf Gear-Porn und erste Eindrücke steht, bekommt hier ordentlich was geboten.

"The box for this is so comically large that I felt obliged to break out the second camera angle for this."
© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)
Day-One-Grooves: Sampling und Beatmaking-Boosts

"It's a different default kit from what we saw before I updated, because this is supposed to show off the new pad system, which I'm still trying to figure out."
© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)
Gabe taucht direkt in die Beatmaking-Praxis ein. Das neue Pad-System sieht zwar schick aus, lässt ihn aber etwas zwiegespalten zurück. Dedizierte Buttons fürs Browsen und Clip-Launching sind ein echtes Upgrade – kein Menü-Gewühle mehr, nur um Samples zu laden. Der Workflow wirkt straffer, und selbst schwere Plugins wie Analog Dreams laden viel schneller als auf älteren MPCs.
Das Sample-Handling bleibt klassisch MPC, aber mit modernem Touch. Gabe testet den Step-Sequencer, versucht sich an Velocity-Aufnahmen und macht am Ende vieles manuell, wenn die Automation nicht so will wie er. Der Groove stimmt, und selbst wenn er nur ein „janky little rumble“ baut, merkt man, dass das Live III ordentlich Punch hat. Er bleibt ehrlich beim Thema Lernkurve, aber die neue Geschwindigkeit und die Hands-on-Bedienung machen das Teil für Beatmaker, die im Flow bleiben wollen, echt interessant.
Mic-Check: Onboard-Mikrofon und Sample-Spaß
Jetzt kommt der Teil, den jeder Straßenproduzent heimlich liebt – verrückte Sounds mit dem eingebauten Mikro samplen. Gabe testet das Onboard-Mikro des MPC Live III mit allem von einer Spieluhr bis zu seiner eigenen Stimme und wildem Beatboxing. Das Urteil? Dünn und etwas blechern, aber genau das hat Charme. Wer Studioqualität will, ist hier falsch, aber für schnelle, dreckige Samples hat das Mikro Charakter.
Er dreht die Samples um, jagt sie durch Effekte und erzeugt so einen leicht verstörenden, „im-Kopf“-Vibe. Die wahre Magie liegt darin, wie schnell man einen Sound aufnehmen, verbiegen und direkt in einen Beat packen kann. Klar, das ist kein Abbey Road, sondern eher Taco-Truck-Style – aber manchmal will man genau das. Für kreatives Sounddesign und spontane Jams ist das Mikro ein spaßiges Extra – auch wenn die Mitbewohner deine Kazoo-Kriege vielleicht weniger feiern.

"This is a test of human speech. This is a test of human speech."
© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)
MPC-E Pads: Hype oder nur Show?

"The MPC pads in my opinion, and for my purposes are kind of gimmicky. They're cool and it does work. And I can see some creative uses for this. But I don't see myself using them super often."
© Screenshot/Zitat: Gabemillermusic (YouTube)
Gabe nimmt sich die neuen MPC-E Pads vor, und das Fazit ist gemischt. Die neuen Artikulationen – Flams, gepitchte Rolls und Stereo-Spielereien – sind klar für Trap-Producer und Fingerdrummer mit Show-Ambitionen gemacht. Einiges wirkt wie ein Party-Trick, aber das kreative Potenzial ist da, wenn man sich reinkniet. Das Layern von Sounds mit der Mod-Matrix ist nach einem kurzen Tutorial easy, und wer experimentiert, findet hier abgefahrene Texturen.
Trotzdem bleibt Gabe ehrlich: Für seinen Workflow sind viele Features eher Gimmick als Gamechanger. Sie funktionieren und sehen cool aus, aber täglich wird er sie wohl nicht nutzen. Wer aus seinem Gear alles rausholt, findet hier ein paar Perlen. Für die meisten ist es ein nettes Extra, aber kein Muss. Aber hey, manchmal braucht man eben ein bisschen mehr Sauce auf den Drumpads, oder?
Fazit: Power, Portabilität und Lernkurve
Zum Schluss gibt’s von Gabe den Real Talk: Das MPC Live III ist ein Kraftpaket, aber nicht für jeden. Die Portabilität ist echt – man kann auf der Couch Beats bauen, aber nach einer Stunde will man wegen Hitze und Gewicht vielleicht doch lieber ein kühles Getränk. Gabe gibt zu, anfangs bereut zu haben, so viel Geld ausgegeben zu haben, aber nach der Eingewöhnung hat ihn der Workflow und die Geschwindigkeit überzeugt.
Er stellt klar: Die meisten aktuellen MPC-User müssen nicht upgraden, vor allem bei dem Preis. Die neuen Hands-on-Features und Groovebox-Vibes sind cool, aber kein zwingender Grund für den Wechsel. Für Gabe bleibt das Teil – vor allem, weil er’s als Geschäftsausgabe absetzen kann und die schnellere Performance liebt. Wer eine ehrliche, straßentaugliche Meinung sucht, ob die Kiste ihr Geld wert ist: Nur, wenn du bereit bist für das Gewicht – im wörtlichen und übertragenen Sinne. Für den vollen Vibe (und die Couch-Jams) sollte man sich das Video selbst geben.
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