Noise Engineerings Silver Era Abschied: Patchbare Klassiker im Ausverkauf

3. Juni 2026

MILES

Noise Engineerings Silver Era Abschied: Patchbare Klassiker im Ausverkauf

Noise Engineering verabschiedet sich von seinen ikonischen Eurorack-Modulen mit silberner Frontplatte und räumt das Lager – das Ende einer optisch markanten Ära. Im Video bietet die Boutique-Marke aus LA eine schnelle Demo-Tour ausgewählter Module – von Arpeggiatoren und Clock-Dividern bis zu cleveren Utility-Boxen – jeweils mit praxisnahen Patch-Ideen. Erwartet einen zügigen, hands-on Überblick, der die unmittelbaren Workflows von Noise Engineering in den Fokus rückt. Für Modular-Fans ist dies sowohl ein nostalgischer Rückblick als auch die letzte Chance, diese charakterstarken Module für das eigene Rack zu ergattern.

Abschied in Silber: Letzter Aufruf

Noise Engineering verabschiedet sich offiziell von seiner Reihe silberner Eurorack-Module und schließt damit ein Kapitel, das in vielen Racks Kultstatus erreicht hat. Das Unternehmen räumt die letzten Bestände mit kräftigen Rabatten – bis zu 50 % Nachlass, solange der Vorrat reicht. Für alle, die Wert auf das besondere Look-and-Feel dieser Module legen, ist dies eine seltene Gelegenheit, ein Stück Noise-Engineering-Geschichte zu sichern, bevor sie endgültig aus den Regalen verschwinden.

Wir räumen die verbleibenden Silver-Panel-Bestände mit Rabatten von über 50 %, solange der Vorrat reicht.

© Screenshot/Zitat: Noiseengineering (YouTube)

Op-Ned: Arpeggiatoren entfesselt

Du kannst auch das Pattern-Verhalten mit den Schaltern verändern: Stelle den Oktavbereich, die Richtung des Arpeggios und die Abspielweise…

© Screenshot/Zitat: Noiseengineering (YouTube)

Im Video steht Op-Ned als Arpeggiator-Modul im Mittelpunkt, das für Modular-Musiker entwickelt wurde, die mehr als nur einfache Up-Down-Muster wollen. Nutzer können arpeggierte Sequenzen auswählen oder selbst erstellen, sie über Eingang 1 triggern und Ausgang 1 ins Pitch-CV ihres Oszillators patchen. Jeder Trigger schaltet das Arpeggio weiter und liefert so bei jedem Schritt neues melodisches Material. Das Pattern-Verhalten lässt sich mit eigenen Schaltern für Oktavbereich, Richtung und Abspielmodus – etwa sequentiell, Zickzack oder zufällig – weiter anpassen und bietet viel Raum für Individualisierung.

Seine volle Stärke spielt Op-Ned mit vier unabhängigen Ausgängen aus. Damit lassen sich Melodien schichten oder mehrere Stimmen gleichzeitig ansteuern – alles aus einem einzigen Arpeggiator-Pattern. Transponieren geht einfach per dediziertem CV-Eingang, was Variationen oder Live-Manipulationen ermöglicht. Der Ansatz ist typisch Noise Engineering: Fokus auf kreative Verschaltung und sofortige musikalische Ergebnisse, ganz ohne Menü-Tiefen.

Horologic Solum: Clockwork für die Modular-Gemeinde

Horologic Solum kommt als kompaktes, aber flexibles Clock-Generator- und Divider-Modul daher – ideal, um verschiedene Patch-Bereiche synchron zu halten. Das Modul kann mit eigenem internen Clock laufen oder auf eine externe Quelle synchronisiert werden, ein Reset-Eingang sorgt für exakte Timing-Resets. Die interne Clock lässt sich per Schalter und Regler direkt am Modul einstellen.

Besonders praktisch sind die Clock-Division-Optionen: Teilungen nach Zweierpotenzen, ungeraden Zahlen oder Viererpotenzen sind per einfachem Schalter wählbar. Mit vier dedizierten Clock-Ausgängen kann ein einziger Horologic Solum mehrere Sequencer oder Rhythmus-Module mit jeweils eigenem Tempo versorgen. Damit ist er ein praktischer Taktgeber für alle, die komplexe Modular-Rhythmen unkompliziert koordinieren wollen.

Da es vier Clock-Ausgänge gibt, kannst du mehrere Sequencer oder Rhythmus-Module mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten vom selben Clock…

© Screenshot/Zitat: Noiseengineering (YouTube)

Pons Asinorum: Vier Hüllkurven, Modulares Chaos

Pons Asinorum ist Noise Engineerings kompakte Lösung für Hüllkurven- und LFO-Generierung und bringt vier Kanäle auf kleinstem Raum unter. Im Video werden Hüllkurven an einen VCA für klassische Lautstärkesteuerung und an den CV-Eingang eines Oszillators für Klangmodulation geschickt – so zeigt sich, wie ein Modul mehrere Patch-Parameter gleichzeitig animieren kann. Die Hüllkurvenlänge ist per Encoder einstellbar, von kurzen, perkussiven Impulsen bis zu langen, sich entwickelnden Modulationen.

Jeder Kanal lässt sich zudem in den LFO-Modus schalten, was die kreativen Möglichkeiten deutlich erweitert. Das Video zeigt, wie mehrere Hüllkurven oder LFOs parallel gepatcht werden können – komplexe Modulation wird so zum Kinderspiel. Wer gerne bewegte, sich verändernde Patches mag, bekommt mit Pons Asinorum einen vielseitigen, direkt bedienbaren Multi-Controller.


NIVGRAD & Jam Jam: Pegel, Trigger und rhythmische Tricks

Der +24 dB-Ausgang bringt das Signal wieder auf Modular-Niveau, sodass du im System weiterpatchen kannst.

© Screenshot/Zitat: Noiseengineering (YouTube)

NIVGRAD wird als Pegelwandler vorgestellt, der eine Brücke zwischen Modularsystem und externer Hardware wie Pedalen, Drum Machines oder Line-Level-Instrumenten schlägt. Mit -24 dB- und +24 dB-Ausgängen lassen sich Modular-Signale schnell für Pedal-Eingänge absenken oder externe Signale auf Modular-Niveau anheben. Das Dual-Channel-Design erlaubt Stereo-Signale oder zwei Mono-Wege gleichzeitig – praktisch für komplexere Verschaltungen.

Anschließend folgt Jam Jam, ein Vierkanal-Trigger- und Gate-Prozessor, der sich auf rhythmische Manipulation spezialisiert. Drei Modi stehen im Fokus: Random (Wahrscheinlichkeits-basiertes Trigger-Skipping), Clock Phase (zum Verschieben und Phasen-Verschleppen von Sequenzen) und Gate Delay (von minimalen Verzögerungen bis zu langen Delays von bis zu 15 Sekunden). Jeder Kanal ist unabhängig steuerbar, und CV-Eingänge ermöglichen rhythmische Veränderungen in Echtzeit.

Gemeinsam eröffnen NIVGRAD und Jam Jam eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten – egal ob für die Integration von Outboard-Gear oder für lebendige, unvorhersehbare Patterns im Patch. Der Fokus bleibt auf performanten, patchbaren Ergebnissen – ideal für Studio-Experimente und Live-Chaos.

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