Molten Music Technology: Modular-Monster und Highlights im Dezember 2025

27. Dezember 2025

SPARKY

Molten Music Technology: Modular-Monster und Highlights im Dezember 2025

Molten Music Technology, angeführt vom gnadenlos ehrlichen Robin Vincent, beendet 2025 mit einem Modular-Roundup, das alles andere als brav ist. Wer auf höfliche, tabellengetriebene Synth-Reviews steht, kann gleich weiterklicken. Hier gibt’s einen Rave-Bunker voller der dreckigsten Module, wildesten Synths und ein paar Kuriositäten, die selbst deine Patchkabel ins Schwitzen bringen. Robin hat Meinungen, er hat Reue, und er will die Menü-Wüste hinter sich lassen und zurück zu den Basics. Erwartet scharfe Ansagen, ein paar Rants und genug Gear-Lust, um dein Konto zum Weinen zu bringen. Für die volle Dröhnung solltest du dir aber unbedingt das Video geben – so viel Chaos passt nicht in Worte.

Modular-Könige: Das Hall of Fame Dezember 2025

Die besten Modular-Picks im Dezember sind mehr als nur eine Liste – sie sind eine Kriegserklärung an langweiligen Sound. Robin Vincent, wie man es von Molten Music Technology kennt, wirft nicht einfach Namen in den Raum, sondern präsentiert die Module, die seinen Workflow dieses Jahr wirklich verändert haben. Knobula Monumatic, Strymon SuperKar+, Mzourek Diktaak, Arcane Caress of Stars und TinRS Bopp & Steve stehen im Rampenlicht. Das sind keine Lückenfüller – das sind Module, für die man seinen Toaster verkauft und sich neue Patchkabel gönnt.

Erfrischend ist Robins Ehrlichkeit, warum diese Module wirklich zählen. Er betet nicht die Komplexität an, sondern hebt Gear hervor, das sofort fette Sounds liefert und Musikmachen weniger zum Excel-Job macht. Wer wissen will, wie diese Module im echten Setup klingen, muss das Video sehen – Worte können dem Dreck und Spaß einfach nicht gerecht werden.


Monumatic & SuperKar+: Vollstimmige Abrissbirnen

Kommen wir zum Knobula Monumatic und Strymon SuperKar+. Beide sind Full-Voice-Module – du bekommst also einen kompletten Sound, ohne ein Rack in Kühlschrankgröße zu brauchen. Der Monumatic wird als glorreich beschrieben, perfekt für kleine Systeme und fast zu gut – so gut, dass Robin ihn am liebsten auseinandernehmen und zurück zu den Basics gehen will. Der SuperKar+? Ein String-Twang-Monster, eine komplette Stimme im Modul und genauso gefährlich. Hier zählt Usability: Diese Module liefern sofortige Befriedigung, ideal für portable Rigs oder alle, die keine Lust auf endloses Menü-Gewühle haben. Wer sie in Aktion sehen will, bekommt im Video die volle Magie (und das Chaos) geboten.

Der Knobula Monumatic, fantastisch, einfach ein glorioser Synthesizer im Modul.

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Zurück zu den Wurzeln: Das Minimalismus-Manifest

Ich will das alles wieder runterbrechen auf Oszillatoren, Filter, Hüllkurven, VCAs, LFOs, diese Dinge, und wieder mit den Grundlagen…

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Nach einem Jahr voller Feature-Monster will Robin die Komplexität verbrennen und zurück zu den Wurzeln. Er sehnt sich nach Oszillatoren, Filtern, Hüllkurven, VCAs und LFOs – den Bausteinen echten Sound-Designs. Die Botschaft ist klar: Zu viele All-in-One-Module machen dein Modular schnell zur Preset-Schleuder. Für 2026 steht Entschlackung auf dem Plan, die Freude am Patchen wiederentdecken und vielleicht sogar nochmal nachschauen, was ein Logic-Modul eigentlich macht. Ein Aufruf an alle, die in Firmware-Updates ertrinken und den rohen Kick vermissen, wenn man Wellenformen durch die Gegend schiebt. Weniger ist manchmal wirklich mehr – besonders, wenn dein Rack schon wie ein NASA-Kontrollzentrum aussieht.

Sonic Mutanten im Anmarsch: K-Accumulator & Absynth 6

Jetzt zu den Geräten, die dir das Hirn schmelzen: Fancy Synthesis K-Accumulator und Native Instruments Absynth 6. Der K-Accumulator ist so ein komplexer Oszillator, bei dem Robin normalerweise die Augen verdreht – aber dieser hier hat Stil. Zwei Oszillatoren, Wave- und Harmonic-Shaping, Funktionsgenerator, Cross-Modulation bis der Patchkabel glüht. Die Visuals allein – Oszilloskop-Wahnsinn und Alien-Vibes – sind einen Blick wert. Selbst Minimalisten könnten hier schwach werden.

Absynth 6 wiederum ist das Synth-Äquivalent eines Geisterraumschiffs. Granular, Wavetable und virtuell-analoge Engines, dazu ein Sound Explorer, mit dem du Presets im 3D-Raum erkunden kannst. Das ist kein Softsynth von gestern – sondern ein texturaler Spielplatz für Sounddesigner und Klang-Freaks. Beide Geräte beweisen: Komplexität kann schön sein – wenn man weiß, wie man sie zähmt. Für die volle Weirdness solltest du aber unbedingt ins Video schauen.

Das sah einfach ziemlich großartig aus – natürlich hast du zwei Oszillatoren, einen Carrier und einen Modulator, du schiebst den einen in…

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

2026: Das Jahr der klanglichen Abrechnung

Ich empfinde ein enormes Privileg, in der Position zu sein, mit Leuten zu sprechen, meine Ideen rauszuhauen, meine Begeisterung für…

© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)

Der Blick nach vorn: Robin will 2026 bauen, patchen und mit den Basics wieder richtig loslegen. Die Modular-Landschaft verschiebt sich – weniger Feature-Wahn, mehr purer, spielbarer Sound. Erwartet mehr DIY, mehr Workshops und einen neuen Fokus auf das, was Musikmachen wirklich Spaß macht. Wer genug von Firmware-Orgien hat und wieder wissen will, warum er überhaupt mit Modular angefangen hat, für den könnte 2026 das Jahr werden. Die Zukunft ist Open Source, hands-on und herrlich chaotisch – genau so, wie wir es lieben.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/molten-music-technologys-modular-mayhem-december-2025s-sonic-street-weapons/
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