Nu-Trix The Synth Guy wirbelt den Super 606 auf: Keine Drum Machine für Omas Wohnzimmer

29. August 2026

SPARKY

Nu-Trix The Synth Guy wirbelt den Super 606 auf: Keine Drum Machine für Omas Wohnzimmer

Wer denkt, iPad-Drum Machines seien nur höfliches Getippe, wird von Nu-Trix The Synth Guy und AudioKits Super 606 eines Besseren belehrt. Das ist kein TR-606-Klon, sondern eine duale, effektgeladene Groovebox für den modernen Rave-Bunker. Filter-Wahnsinn, MIDI-Zauberei, Pattern-Chaos und genug dreckiger Analog-Charme, um die Nachbarn wachzuhalten. Bereit für einen Deep Dive, der wirklich schmutzig wird? Gut – Nu-Trix macht keine halben Sachen.

Doppeltes Spiel: Die Dual-Window-Attacke

Nu-Trix The Synth Guy verschwendet keine Zeit – direkt rein in das Dual-Window-Interface des Super 606, das den iPad-Bildschirm in zwei unabhängig steuerbare Arbeitsbereiche teilt. Kein endloses Menü-Gewühle mehr; Mixen, Tuning und Sequencing gehen mit ein paar Wischern wie von Zauberhand. Snare tweaken und gleichzeitig Hi-Hat-Pattern bauen? Klar – Fenster splitten und loslegen.

Dieses Dual-Konzept ist kein Gimmick. Du kannst Beats bauen und Sounds parallel formen – das bieten die wenigsten Drum Machines auf dem iPad. Auch wenn der Super 606 der TR-606 huldigt, macht Nu-Trix klar: Diese App hat ihren eigenen Charakter, mit Synthese und Sampling unter der Haube. Die Bedienung ist direkt und reaktionsschnell – bereit für den nächsten Toaster-Fight-Jam.

Ich würde sagen, sie basiert darauf, aber ehrlich gesagt ist es ihr eigenes Ding.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Schmutzig werden: Eingebaute FX für Klang-Chaos

Du hast Heat, also einen Drive hier.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Was bringt eine virtuelle Drum Machine, wenn sie nicht richtig Dreck machen kann? Super 606 bringt Heat, Filter, Delay und Bitcrush mit – hier wird hemmungslos gemangelt. Die Effekte sind nicht nur Beiwerk: Du kannst das ganze Signal filtern, Drive draufhauen oder Delay-Madness auf einzelne Sounds legen.

Nu-Trix merkt an, dass das Routing nicht chirurgisch ist – nicht jeder Effekt auf jedem Sound, aber genug Spielraum für kreatives Chaos. Reverb und Crush können deine Drums von sauberer Maschine zur Abrissbirne mutieren lassen. Wer die volle Ladung FX-Experimente hören will, sollte ins Video reinschauen.

MIDI-Chaos: Pattern-Wechsel in Echtzeit

Jetzt wird’s spannend für Live-Freaks. Super 606 ist für Performance gebaut – mit voller MIDI-Kontrolle über die Sounds und der Möglichkeit, Patterns im Flug zu wechseln. Nu-Trix zeigt, wie man Tasten auf Drum-Sounds mappt, Pattern-Wechsel mitten im Set triggert oder das Ganze automatisiert – ein echtes Rave-Tool.

Pattern-Switching ist nicht nur was für Studio-Nerds: Du kannst Controller oder DAW so programmieren, dass Super 606 im Live-Betrieb die Patterns wechselt. Fills, Breakdowns, Chaos – alles ohne die Hände vom Hauptgerät zu nehmen. Für Performer lässt Super 606 viele iOS-Beatboxen alt aussehen.

Du kannst das laufen lassen und mit einem Controller in Echtzeit zwischen Patterns wechseln, während du etwas anderes spielst.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Random Rave: Automatische Pattern- und Fill-Generatoren

Du hast hier zwei Buttons, um neue Tracks, Patterns und Fills zu generieren – ziemlich cool.

© Screenshot/Zitat: Nu Trix (YouTube)

Keine Ideen oder einfach faul? Super 606 hat einen Pattern- und Fill-Generator eingebaut – mit einem Fingertipp entstehen sofort Grooves und wilde Fills. Nu-Trix zeigt, wie man neue Patterns aus dem Nichts generiert oder Fills einstreut, wenn die Inspiration fehlt – perfekt für spontane Beats oder zufällige Banger.

Das ist kein Gag, sondern ein echtes Workflow-Tool für alle, die sich gern überraschen lassen. Nicht jeder Wurf wird ein Hit, aber ein leerer Step-Sequencer ist Geschichte. Im Video gibt’s die Pattern-Lotterie live zu sehen.

Volldemo: Sounddesign & Beat-Chirurgie

Nu-Trix zeigt den Super 606 im Härtetest – eigene Presets, Live-Jams, wildes Sounddesign und mehr. Wer wissen will, wie sich die App im echten Performance-Setup schlägt, ist hier richtig. Nichts ersetzt die Praxis: Laut aufdrehen und die Demo genießen, wenn’s richtig krachen soll.


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