Oscillator Sink, Meister der entspannten Walkthroughs, schnappt sich den SWEN2 von Analog Sweden – und hat tatsächlich Spaß mit einem Monosynth. In einer Welt voller langweiliger „Utility“-Kisten kommt der SWEN2 mit schrägen Tricks, einem generativen Sequencer und mehr Rave-Bunker-Feeling als Labor-Charme. Wer glaubt, Monosynths hätten nichts Neues mehr zu bieten, hat dieses Teil noch nicht ausprobiert. Hier gibt’s Dreck, Flexibilität und jede Menge Überraschungen.

16. Juli 2026
SPARKY
Oscillator Sink testet den SWEN2: Monosynths mit neuem Groove
Monosynth-Revival: Der SWEN2 ist gelandet
Klartext: Die meisten Monosynths sind so spannend wie ein Sandwichmaker. Aber Oscillator Sink kommt frisch von der Superbooth und ist völlig aus dem Häuschen über den SWEN2 von Analog Sweden – ein Gerät, das dem Monosynth endlich wieder Spaß einhaucht. Er gibt offen zu, von Monosynths gelangweilt zu sein, doch der SWEN2, basierend auf dem seltenen Swenigizer und dem noch rareren Energizer, bringt das klassische Subtraktiv-Konzept mit einer Prise Frechheit zurück.
Was ist anders? Zunächst mal schüttelt der SWEN2 das Boutique-Preisschild seiner Vorfahren ab und kommt mit einer neuen, zugänglicheren Bauweise. Aber es ist nicht einfach ein Swenigizer-Remake. Der SWEN2 hat eigene Tricks auf Lager und – das ist entscheidend – er ist ein Synth, der zum Spielen, Ausprobieren und Genießen gebaut wurde, nicht nur zum stundenlangen Schrauben an langweiligen Sounds. Wer den Glauben an Monosynths verloren hat, bekommt hier die nötige Frischzellenkur.

"Im Kern ist der Swen 2 ein semi-modularer subtraktiver Synth, aber mit so vielen cleveren kleinen Tweaks beim Sound und in der Bedienung."
© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)
Semi-Modularer Wahnsinn & ein Sequencer, der knallt

"Der Sequencer ist so eine Art Turing-Maschine plus Quantizer, aber nicht ganz – eher eine ähnliche Idee."
© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)
Der SWEN2 ist kein langweiliger Brot-und-Butter-Mono. Hinter all den Patchpunkten und Reglern lauert ein semi-modularer Synth, der nur darauf wartet, missbraucht zu werden. Analoger VCO mit Pulsbreitenmodulation? Klar. Digitaler Oszillator 2, der für Chorus-Chaos driftet? Auf jeden Fall. Suboszillatoren, Filter mit Wet/Dry-Mix und eine Filtersektion, die von zarten Pings bis zu fetten Gegenmelodien alles kann – das Teil ist vollgepackt.
Und dann der Sequencer. Vergiss Papas Step-Sequencer – Oscillator Sink feiert den jammbaren, generativen Sequencer, der wie eine Mischung aus Turing-Maschine und Quantizer funktioniert, aber mit eigenem Dreh. Zufall festhalten, neue Steps einstreuen, Sequenzlänge und Abspielmodus on the fly ändern – das ist Patch-Futter pur. Hier bleibt nichts statisch, der SWEN2 will, dass du über glückliche Zufälle stolperst.
Bezahlbar, clever und wirklich spaßig – wer hätte das gedacht?
Preis ist wichtig, vor allem wenn Boutique-Gear meist ein Organ kostet. Der SWEN2 trifft aber genau den Sweet Spot: Tiefe Features ohne Bankrott. Oscillator Sink hebt hervor, wie Analog Sweden die Produktion neu gedacht hat, damit der SWEN2 für mehr Leute erreichbar wird.
Aber es sind die cleveren Details, die richtig Laune machen: Modulationsquellen direkt am Panel wählen, selbst patchen für wilde Mod-Kombos und verschiedene Möglichkeiten, das Signal zu übersteuern und zu clippen – für maximalen Dreck. Hier drückst du nicht nur Knöpfe, sondern bist mitten im Toaster-Fight mit einer Maschine, die genauso jammen will wie du.

"Diese Modulationsquellen-Wahlschalter auf VCA, VCF und VCA – super einfacher Weg, um schnell verschiedene Modulationsquellen zuzuweisen."
© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)
Demos, Patches und Rave-Bunker-Taktik
Sounddemos? Gibt’s reichlich – und die sind alles andere als höfliche Filtersweeps. Oscillator Sink streut im Video Sequenzen von pseudo-paraphonischem Wahnsinn bis zu Acid-Geblubber und Drone-Gewitter ein. Der SWEN2 liebt es, Flanger zu faken, Filter zu pingen, Rhythmen zu schichten und richtig schön schräg zu werden. Jeder Patch zeigt eine neue Seite – klar wird: Das Teil will nicht stillstehen.
Du willst den ganzen Dreck? Schau das Video. Es gibt einfach zu viele Patch-Tricks, Tweaks und Layer, um sie hier alle zu beschreiben – manche Moves (wie das Filter-Pinging und FM-Geballer) muss man gesehen und gehört haben. Wer einen Synth sucht, der von mellow Drones bis Rave-Leads alles in einer Session kann, sieht beim SWEN2: Hier steckt richtig Power drin.
Durchdachtes Design für Chaos-Fans und Patch-Neulinge

"Am Ende wirkt der Swen 2 wie ein Instrument von Leuten, die wirklich darüber nachdenken, wie Synths funktionieren sollten – und wie sie Spaß machen."
© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)
Oscillator Sink schließt mit einem Lob für die Designköpfe hinter dem SWEN2. Man merkt: Analog Sweden hat das Teil für echten Spaß gebaut – drei Gate-Inputs für verspielte Envelope-Tricks, nahtlose Eurorack-Integration und ein bipolarer VCA-Offset (endlich mal!). Klar, ein paar zusätzliche CV-Optionen wären nett, aber das ist Meckern auf hohem Niveau bei so einem smarten Gerät.
Egal ob Patch-Neuling oder Kabel-Veteran: Der SWEN2 ist Spielplatz und Sounddesign-Waffe zugleich. So viel Begeisterung sieht man selten in einem Synth-Review – und wenn Oscillator Sink das Teil als echtes Spaß-Instrument feiert, weißt du: Hier steckt mehr drin als nur eine weitere Kiste. Monosynths sind zurück – und diesmal bringen sie den Spaß mit.
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https://www.youtube.com/OscillatorSink
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