ROLI, die Londoner Innovatoren hinter Seaboard und LUMI, melden sich mit dem Airwave Player zurück – einem Software-Instrument, das expressive Kontrolle auf ein neues Level hebt. Im offiziellen Video führt Lead-Sounddesigner Marcus Levy-Chance (alias Synthetic Epiphany) durch seine Top 10 Airwave-Presets und demonstriert, wie räumliche Gesten und multidimensionales Touch ein breites Spektrum an Klangmöglichkeiten eröffnen. Von Chormorphing bis Techno-Grooves verwandeln die fünf Air-Gesten von Airwave die Performance und ermöglichen nuancierte Kontrolle über Timbre, Rhythmus und Layering. Egal ob Seaboard-Enthusiast oder Nutzer eines Drittanbieter-Controllers: Dieses Video zeigt, wie Airwave kreative Workflows für Produzenten erweitert, die nach neuer Inspiration suchen.

1. November 2024
LYRA
ROLI Airwave Player: Räumliche Expression entfesselt
Einführung in den Airwave Player: Eine neue Dimension der Expression
Der ROLI Airwave Player betritt die Bühne als Werkzeug, das die expressiven Möglichkeiten in der digitalen Musikproduktion radikal erweitert. Das Video beginnt mit Marcus Levy-Chance, dem Lead-Sounddesigner, der das Grundprinzip erläutert: Airwave nutzt Hand-Tracking-Technologie, um räumliche Gesten – sogenannte Air-Gesten – auf die bereits etablierten multidimensionalen Touch-Fähigkeiten von ROLI aufzusetzen. Musiker können Klänge also nicht nur auf der Keyboard-Oberfläche formen, sondern auch durch Bewegungen der Hände in der Luft darüber.
Der Airwave Player ist mehr als ein Preset-Browser oder Effekt-Rack. Vielmehr handelt es sich um ein Performance-Instrument, bei dem jedes Patch so gestaltet ist, dass es auf fünf verschiedene Air-Gesten reagiert und so Echtzeit-Morphing, Layering und Modulation ermöglicht. Der Fokus liegt darauf, neue Texturen und Artikulationen zu erschließen, die mit traditionellen Controllern umständlich oder gar unmöglich wären – und damit die Grundlage für einen Workflow zu schaffen, der sowohl haptisch als auch räumlich immersiv ist.
Fünf Air-Gesten: Presets als Performance-Ökosysteme
Das Herzstück des Airwave-Workflows sind seine fünf Air-Gesten – Rays, Glide, Tilt, Flex und Fist –, die in jedem Preset auf unterschiedliche Klangparameter gemappt sind. Marcus demonstriert dies an einem Choral-Patch: Vertikale Handbewegungen morphen Vokalklänge, horizontale Bewegungen verschieben das Timbre, und durch Kippen werden neue Artikulationen eingeführt. Diese Gesten lassen sich kombinieren, sodass Nutzer ihr eigenes virtuelles Ensemble mit nuancierter, multidimensionaler Kontrolle dirigieren können.
Über einfache Modulation hinaus können Airwave-Gesten auch völlig neue Klangevents auslösen. So führt etwa die Air-Flex-Geste granulare Delays oder Oktaveffekte ein, während die Fist-Geste als globales Note-Off dient und alle Stimmen sofort stummschaltet. Dieses Design verwandelt jedes Preset in ein Performance-Ökosystem, in dem die Hände des Nutzers sowohl Instrument als auch Dirigent sind und den Klang in Echtzeit mit einer Unmittelbarkeit formen, die bei Software-Instrumenten selten ist.

"Ich kann dann diesen Air-Raum erkunden, Kombinationen dieser Dimensionen finden, um meine eigenen Artikulationen und Klänge zu erschaffen, als würde ich meinen eigenen Chor dirigieren."
("I can then kind of explore this air space, find combinations of those dimensions to create my own kind of articulations and sounds like I'm conducting my own choir.")© Screenshot/Zitat: Weareroli (YouTube)
Akustik trifft Synthese: Layering für jeden Stil

"Also wirklich, wirklich cooler, ausdrucksstarker, spaßiger Sound zum Herumspielen, ich bin wirklich zufrieden mit diesem."
("So really really cool, expressive, fun sound to mess around with, really happy with this one.")© Screenshot/Zitat: Weareroli (YouTube)
Die Airwave-Presets sind darauf ausgelegt, die Grenzen zwischen akustischem Realismus und synthetischer Klangwelt zu verwischen. Marcus stellt Patches wie Analog Ghosts, Lonely Roads und Brass Section vor, die akustische Elemente (gesampelt oder modelliert) mit synthetischen Texturen kombinieren. Das Zusammenspiel von Keyboard-Touch und Air-Gesten erlaubt dynamisches Layering – sanfte Anschläge erzeugen organische Klänge, während mehr Kraft oder bestimmte Gesten Synth-Leads, Pads oder orchestrale Swells hinzufügen.
Dieser Ansatz beschränkt sich nicht auf orchestrale oder cineastische Klänge. Patches wie Pots and Pans und Catch Your Breath bewegen sich in Richtung elektronische Genres und nutzen Air-Gesten, um zwischen rhythmischen Sequenzen, perkussiven Sounds und sich entwickelnden Texturen zu morphen. Das Ergebnis ist ein Werkzeugkasten, der sich flexibel an verschiedene Musikstile anpasst – von Ambient und Filmmusik bis House und Techno, alles gesteuert über eine gestenbasierte Oberfläche.
Über ROLI hinaus: Integration mit Drittanbieter-Controllern
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Kompatibilität von Airwave mit Controllern anderer Hersteller. Marcus zeigt dies anhand eines Novation SL MKII und beweist, dass die räumliche Expression von Airwave nicht auf ROLI-Hardware beschränkt ist. Auch mit einem Standard-MIDI-Keyboard können Nutzer – sofern ein kompatibles Tracking-Gerät vorhanden ist – die Air-Gesten nutzen und so expressive Kontrolle auf eine breitere Nutzerbasis ausweiten.
Diese Integration macht Airwave nicht nur zu einem Add-on für Seaboard-Besitzer, sondern zu einer vielseitigen Sound-Engine für alle, die ihren Controller um räumliche Performance-Tools erweitern möchten. Die Möglichkeit, Reverse-Layer, Ambient-Swells und nuancierte Artikulationen per Air-Geste auch auf Nicht-ROLI-Hardware auszulösen, eröffnet neue kreative Workflows – ideal für hybride und DAWless-Setups.

"Airwave funktioniert nicht nur mit Roli-Hardware, es ist auch eine großartige Möglichkeit, einem Drittanbieter-Controller zusätzliche Ausdruckskraft zu verleihen."
("Airwave doesn't only work with Roli hardware, it's also a great way of adding extra expression to a third-party controller.")© Screenshot/Zitat: Weareroli (YouTube)
Kreative Horizonte erweitern: Airwave als Inspirationsmotor

"Das waren einige meiner Lieblings-Airwave-Sounds und es gibt noch viele, viele mehr zu entdecken."
("That was some of my favourite Airwave sounds and there are many many more to check out.")© Screenshot/Zitat: Weareroli (YouTube)
Das Video schließt mit der Betonung, dass der Airwave Player als Inspirationsmotor für Musiker und Produzenten dient. Mit seinen multidimensionalen Presets und der Echtzeit-Gestensteuerung lädt Airwave zum Experimentieren und zu glücklichen Zufällen ein – Qualitäten, die bei menülastigen Instrumenten oft fehlen. Marcus hebt Patches wie Dimensional Orchestra hervor, bei denen Nutzer komplexe Layer on-the-fly orchestrieren und mit einfachen Handbewegungen Rhodes, Holzbläser, Streicher, Blech und Chor mischen können.
Letztlich wird Airwave als Werkzeug präsentiert, das neue Ideen anstößt und kreative Blockaden aufbricht. Die Architektur lädt dazu ein, Klang sowohl intuitiv als auch tiefgreifend anpassbar zu erkunden – und macht Airwave zu einer wertvollen Ergänzung für alle, die die Grenzen expressiver digitaler Performance ausloten wollen.
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