Sanjay C meldet sich mit einer Ladung Synth-Drama, Gear-Drops und Plugin-Überraschungen zurück. Native Instruments steht nach Massenentlassungen im Fokus, Nullify zeigt dir, wie Streaming deinen Mix zerlegt, und der MD7 bringt motorisierte Madness direkt in deine Hände. Dazu ein Mastering-Shortcut und ein Kopfhörer, der wirklich raus will. Anschnallen – hier kommt das News-Update für Gear-Jäger.

2. August 2026
SPARKY
Sanjay C räumt auf: NI-Entlassungen, Nullify, MD7 & Kopfhörer-Kracher
Beyerdynamic DT 275 PRO, Mach Devices MD7, MusikHack HyFi, Native Instruments Maschine, Native Instruments Reaktor, Native Instruments Traktor, Nullify
Native Instruments: Vom Rave-Thron zur Restrukturierung
Sanjay C legt direkt los – Native Instruments, einst König der digitalen Groovebox, steckt mitten im Firmen-Umbruch. Nach der Übernahme durch InMusic und der Insolvenz gab’s frische Entlassungen, angeblich quer durch alle Abteilungen – inklusive des kompletten Supports. Die Stimmung? Unsicher, angespannt, und für die echten Menschen, die ihren Job verlieren, alles andere als ein Fest.
Für alle, die mit Maschine, Traktor oder Reaktor leben, ist die große Frage: Was passiert jetzt? Laufen unsere Maschinen weiter oder ist der Support nur noch ein Echo? Sanjay stellt klar: Noch ist nichts explodiert, die Software läuft, aber das Beben ist spürbar – vor allem, wenn dein Setup auf NI-Hardware baut. Die mögliche Verbindung zur Akai MPC-Plattform wird angedeutet, aber aktuell gibt’s mehr Fragen als Antworten. Augen auf, Leute.

"Für Producer ist die erste Frage immer: Was passiert mit Support und meinen Dauerbrennern wie Maschine, Traktor und Reaktor?"
© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)
Nullify: Codec-Schlacht für deinen Mix

"Du hörst also, was Spotify mit deinem Sound macht."
© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)
Nullify bringt den Nerd-Faktor – du wolltest schon immer wissen, wie Spotify deinen Track zerlegt? Dieses Plugin legt deinen Master unter das Streaming-Mikroskop: Du kannst zwischen Original, kodierter Version und dem berüchtigten ‚Difference Signal‘ umschalten – letzteres zeigt dir gnadenlos, was der Codec killt. Zischeln, Pre-Echo, Bass-Wobble – wenn’s matschig wird, hörst du’s sofort.
Aber nicht übertreiben: Sanjay warnt davor, zwanghaft den Unterschied auf Null zu bringen – verlustbehaftete Codecs fressen immer was weg. Der echte Nutzen: Checken, ob deine Höhen, Stereo-Spielereien oder der Bass im Codec-Mixer untergehen. Bonus: Das Teil ist kurz gratis, läuft auf allen Plattformen und hat alle relevanten Streaming-Codecs an Bord. Wer Musik veröffentlicht, sollte das sofort testen.
MD7: Motorisierte Madness für die Hosentasche
Der MD7 von Mach Devices ist pure Synth-Lab-Action – zwei motorisierte Kontrollscheiben, die beim Drehen richtig Widerstand leisten. Vergiss endlose Encoder: Hier ändert sich der Widerstand und das Raster je nach Parameter. Als hätten deine Synth-Knobs einen Toaster-Fight gewonnen. Dazu Mini-Keyboard, Farbdisplay und alle üblichen Anschlüsse – und das Beste: Die Firmware ist Open Source. Wer eigene Features basteln will, kann loslegen. Die finalen Specs sind noch in Arbeit, aber das Teil schreit nach DIY-Straßenwaffe. Für die volle Dröhnung: Im Video die Scheiben in Aktion anschauen.

"Der Widerstand ändert sich je nachdem, was du bearbeitest."
© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)
HyFi: Mastering ohne Kopfschmerzen

"HyFi könnte diesen letzten Schritt deutlich schneller machen."
© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)
HyFi von MusikHack nimmt dir das Mastering ab – kein DAW, keine Plugin-Ketten, einfach Track hochladen, ein paar Regler drehen und das Master in Minuten zurückbekommen. Sanjay betont: Wer gerne tief in Plugins abtaucht, bleibt bei seinen Tools. Aber für Producer mit Output oder Singer-Songwriter, die schnell polieren wollen, ist HyFi ultraschnell und simpel.
Kein Abo, nur Credits kaufen, wenn du sie brauchst (ab Kleingeld pro Minute), mit Gratis-Credits zum Testen. Ziel: Mix-Balance erhalten, dezent färben und überall gut klingen. Wer keine Lust mehr auf endloses A/B hat, findet hier den Shortcut. Für Soundbeispiele und Details: Video anschauen.
DT 275 PRO: Kopfhörer für unterwegs
Beyerdynamics DT 275 PROs kommen auf die Bühne – kompakt, geschlossen und gebaut für mobile Setups, DJs und alle, die nicht nur im Schlafzimmer mixen. On-Ear (nicht Over-Ear wie die DT 770s), superleicht, drehbare Muscheln, wechselbare Kabel und Polster. Die Impedanz ist Laptop-freundlich, der Frequenzgang auf Pro-Niveau. Für 150 Dollar gibt’s Portabilität ohne Spielzeug-Sound. Wer aus dem Rucksack lebt, sollte reinhören – und für das volle Design-Update: Video anschauen.
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https://www.youtube.com/SanjayC
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