Starsky Carr im Härtetest: Behringer BMX vs. Sequential Drumtraks – Vintage-Mythos oder moderner Punch?

26. Mai 2026

SPARKY

Starsky Carr im Härtetest: Behringer BMX vs. Sequential Drumtraks – Vintage-Mythos oder moderner Punch?

Starsky Carr lässt den Behringer BMX gegen den Sequential Drumtraks im echten Synth-Battle antreten, um die ewige Frage zu klären: Muss es immer Vintage sein, oder kann günstiges modernes Gear inzwischen wirklich mithalten? Es gibt knallharte Feature-Analysen, schonungslose Kritik an Firmware-Patzern und jede Menge nerdige Klangvergleiche. Wer denkt, der BMX sei nur ein billiger Klon, wird hier eines Besseren belehrt – aber für schwache Pads und noch schwächere Apps gibt’s garantiert keinen Freifahrtschein. Starskys typischer Klartext und sein Sounddesign-Knowhow sorgen für Durchblick, mit genug dreckigen Details, dass selbst der abgebrühteste Drum-Maschinen-Junkie nochmal überlegt, was im Groove-Bunker wirklich zählt.

Showdown: BMX vs Drumtraks – Oldschool gegen Newcomer

Starsky Carr kommt direkt zur Sache und lässt den Behringer BMX gegen den Vintage-Schwergewichtler Sequential Drumtraks antreten. Der DMX? Keine Chance – das Budget diktiert die Realität. Die eigentliche Frage: Warum sind wir immer noch so scharf auf 40 Jahre alte Kisten, wenn modernes Zeug denselben Job für einen Bruchteil des Preises erledigt?

Die Basics: Beide Maschinen liefern zwölf Sounds, der Behringer BMX punktet mit acht Ausgängen gegenüber sechs beim Drumtraks. Mehr Kanäle, mehr Flexibilität – und vor allem: Direktes Sampling in den BMX. Auf dem Papier sieht der Newcomer nach einem klaren Sieg aus, aber wie immer steckt der Teufel im dreckigen Detail.

Warum haben wir solche Geräte oder warum begehren wir immer noch solche, ein wunderschönes 40 Jahre altes Instrument, wenn wir heute Geräte…

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Das BMX-Arsenal: Features mit Wumms

Eigentlich hast du mit dem BMX alles abgedeckt, was der Drumtraks kann.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Der BMX zieht nicht nur mit dem Drumtraks gleich – er frisst ihn featuremäßig zum Frühstück. 16 Bänke, 120 Samples pro Bank und über 2020 Samples mehr als der Sequential. Dazu amtliche Distortion, Sample-Richtungstricks, Looping und ein Haufen Performance-Controls. Mutes, Solos, Panning und frei belegbare Regler geben dir Hands-on-Power, von der Vintage-Fans nur träumen konnten.

Pattern-Programmierung geht locker von der Hand: 16 Songs, je 24 Patterns. Die Visualisierung ist klar, das Navigieren durch die Bänke schnell. Der BMX bringt echtes Performance-Feeling – mehr Straßenwaffe als Museumsstück. Wer seine Drums live verbiegen und samplen will, bekommt hier nicht nur Häkchen auf der Feature-Liste, sondern einen echten Tritt in den Hintern.

Geschmackstest: Klangunterschiede, die zählen

Jetzt wird’s nerdig: Starsky sampled Drumtraks-Sounds direkt in den BMX und merkt – trotz identischer Quelle bringt der BMX seinen eigenen Charakter mit. Kein 1:1-Klon: Die analogen Filter und Eigenheiten des Drumtraks sorgen für hörbare Unterschiede, vor allem bei den Toms. Frequenzanalysen zeigen: Drumtraks klingt heller, der BMX etwas dunkler und runder.

Auch das Sample-Rate-Detuning wird genau beäugt. Der BMX versucht, den Vintage-Pitchdown nachzuahmen – kommt nah ran, trifft aber nicht immer exakt. Trotzdem: Für die meisten im Rave-Bunker reicht das locker für den Dancefloor. Die feinen Nuancen muss man selbst hören – wer’s ganz genau wissen will, sollte das Video anschauen und sich selbst ein Bild machen.

Das sind wirklich subtile Unterschiede, aber ich muss sie im Video zeigen, sonst weisen die Leute in den Kommentaren darauf hin, dass sie…

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

BMX-Blessuren: Wo der moderne Klon schwächelt

Man muss wirklich ordentlich draufhauen, damit sie auslösen – hier passiert gerade nichts.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Nicht alles ist Gold und Sample-Bänke. Starsky nimmt den BMX bei den typischen Behringer-Schwächen auseinander. Die Pads sind ein Problem – ohne kräftigen Schlag geht da wenig, schnelles Fingerdrumming ist eher Frust als Flow. Zwischen den Samples gibt’s Klicks, und auch kleine Glitches in der Wellenform machen das Ergebnis nicht immer sauber.

Und dann das SynthTribe-App-Desaster: Die App ist quasi verschollen, was das Laden und Verwalten von Samples zur Geduldsprobe macht. Firmware-Bugs kommen dazu, mit seltsamen Recording-Hüllkurven und fehlenden Envelopes für Hi-Hats, was manche kreativen Moves erschwert. Trotz aller Power braucht der BMX noch ein paar Updates (und eine funktionierende App), um wirklich die Straße zu regieren.

Vintage-Charme: Warum wir immer noch auf Oldschool abfahren

Nach all der Analyse bleibt die Frage: Warum greift man überhaupt noch zum Drumtraks? Starsky bringt’s auf den Punkt: Vintage-Kisten haben einfach einen eigenen Zauber, den neue Maschinen – so mächtig sie auch sind – nie ganz kopieren können. 808, 909 & Co. haben einen Vibe, der Produzenten immer wieder zurückholt, auch wenn das moderne Zeug günstiger, schneller und flexibler ist.

Unterm Strich: Der BMX ist für das Geld ein Monster, aber der unerklärliche Reiz von Vintage bleibt ungeschlagen. Wer pure Funktion will, greift zum Behringer – wer Romantik und Charakter sucht, weiß, warum er auf Oldschool steht. Für den echten Dreck im Sound muss man aber Starskys Video schauen – manche Geheimnisse kann man nicht lesen, die muss man fühlen.


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