Voltage Labs entfesseln das Arturia AstroLab: Bühnenwaffe oder Studiobuddy?

29. Juni 2026

SPARKY

Voltage Labs entfesseln das Arturia AstroLab: Bühnenwaffe oder Studiobuddy?

Voltage Labs nehmen das Arturia AstroLab auseinander und holen seine nicht ganz so bescheidenen Bühnenqualitäten ins Producer-Lager. Vergiss das brave Konzert – hier steckt Arturias komplette Klangarmee unter der Haube und fordert dich heraus, zu schrauben, zu verbiegen und in dein nächstes Set zu prügeln. Mit Makros, Akkordzauber und Effekten – nur Show oder echtes Brett? Wir machen uns die Finger schmutzig.

AstroLab: Mehr als nur ein hübsches Gesicht

Das AstroLab kommt daher wie ein gewöhnliches Stage-Keyboard, aber Voltage Labs lassen sich nicht täuschen. Unter der zahmen Hülle steckt Arturias komplette Sound-Armee – tausende Presets, von knarzigen Analog-Klassikern bis zu modernen Digital-Texturen, alles bereit für den Live-Einsatz. Die Idee: Laptop zu Hause lassen, aber trotzdem das volle Arsenal am Start.

Du bekommst sofortigen Zugriff auf eine Monster-Library, verpackt in ein robustes, bühnenfertiges Gehäuse. Nicht nur für brave Pianisten – Voltage Labs checken das Teil aus Produzenten-Sicht: Kann das Ding auch im echten Studio- oder Live-Setup bestehen? Spoiler: Wer ein Spielzeug erwartet, wird überrascht.

Genau das ist die Idee hinter dem Arturia AstroLab.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Makros: Der Spielplatz für Drehjunkies

Makros im Fokus: Beim AstroLab sind die Makro-Parameter direkt erreichbar, ohne Menü-Hölle. Mit wenigen Drehungen formst du Basics wie Brightness, Timbre, Time und Movement. Kein Modular-Chaos, aber genug, um Presets in deine Richtung zu schieben.

Erwarte keine Wellenform-Revolution – die Makros machen dich nicht über Nacht zum Aphex Twin. Aber für schnelle Tweaks und Live-Soundwechsel sind sie Gold wert. Voltage Labs feiern den Mittelweg: genug Kontrolle, um Spaß zu haben, ohne sich im Menü zu verlieren.


Chord Mode: Paradies für Schummler

Jedes Mal, wenn du eine Taste drückst, die nicht in der Skala ist, spielt das Gerät die nächste passende Note.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

AstroLab kann mehr als Einzeltöne – Akkord- und Skalenmodus lassen dich smarter spielen. Chord Mode an, und jeder Tastendruck haut dir einen ganzen Akkord raus. Im Skalenmodus leuchten die richtigen Tasten auf – Musiktheorie brauchst du nicht.

Selbst mit Raver-Fingern landest du keinen Ausrutscher. Jede Taste wird auf die nächste passende Note gezogen. Ein kreativer Shortcut für Live-Jams oder schnelle Skizzen. Puristen rümpfen die Nase, aber für uns ist das wie ein Cheatcode für Instant-Akkorde.

Studio-Tricks & FX: Sound verbiegen

Jetzt wird’s spannend: Voltage Labs tauchen ins Sounddesign und die Effekte ein und zeigen, dass das AstroLab mehr als ein Preset-Automat ist. Du kannst Sounds technoid verbiegen, das Low-End zähmen und Effekte wie Twin Amp und Chorus stapeln. Die Makros gehen weiter als gedacht – Plucks, Sweeps oder Resonanz, und du bist schon fast bei einem neuen Patch.

Es ist nicht das wilde Modular-Land, aber für Bühne und schnelle Studio-Sessions reicht’s dicke. FX-Slots lassen dich formen, zähmen oder zerstören, und Parameterwechsel gehen fix. Wer endlose Modulation will, muss weiterziehen. Für schnelle Ideen und Live-Power liefert das Teil mehr als nur brave Presets.

Wir können die Sounds tatsächlich mehr als nur ein bisschen tweaken.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Show, don’t tell: Die Jams

Reden ist Silber – Voltage Labs hauen gleich zwei Live-Jams ins Video, damit das AstroLab im echten Einsatz glänzen kann. Wer Punch, Dreck und Glanz hören will, springt direkt zu diesen Parts. Manchmal muss man’s eben im Rave-Bunker fühlen, nicht nur drüber lesen.


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