Starsky Carr im Härtetest: Behringer DeepMind vs Jupiter 4 – Budget-Biest oder Vintage-Poser?

23. Mai 2026

SPARKY

Starsky Carr im Härtetest: Behringer DeepMind vs Jupiter 4 – Budget-Biest oder Vintage-Poser?

Starsky Carr ist nicht hier, um Egos zu streicheln oder Vintage-Snobs zu hofieren. In diesem kompromisslosen Vergleich schnappt er sich einen abgegriffenen Behringer DeepMind 12 und stellt ihn dem Roland Jupiter 4 gegenüber – einem Synth, der so viel kostet wie ein brauchbarer Gebrauchtwagen. Das Ziel? Herausfinden, ob eine moderne Kiste für 422 £ genauso knurren, schimmern und wackeln kann wie ein 4.000 £ Klassiker. Starskys Handschrift ist überall spürbar: gründlich, spielerisch und mit genau der richtigen Portion frecher Sprüche. Erwartet Oszilloskop-Duelle, Blind-Patch-Tests und die Erinnerung daran, dass manchmal das billige Gear die Show stiehlt.

Preisduell: DeepMind 12 vs Jupiter 4

Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass man einen 12-stimmigen analogen Poly für den Preis eines Mittelklasse-Mixers bekommt? Starsky Carr holt den DeepMind 12 aus dem Halbruhestand und testet ihn ordentlich – und macht keinen Hehl daraus, dass der Synth als Budget-Klon mehr liefert als viele erwarten. Die Verarbeitung schreit nicht gerade Boutique, aber das Feature-Set macht den Vintage-Größen ordentlich Konkurrenz.

Statt einer weiteren Nostalgie-Nummer stellt Starsky einen direkten Vergleich mit dem Jupiter 4 auf. Er zeigt, wie der Preis des DeepMind auf ein fast lächerliches Niveau gefallen ist – ein No-Brainer für alle, die Vintage-Vibes ohne Portemonnaie-Schmerzen suchen. Kein Geschwafel, kein Hype: einfach ein ehrlicher Sound-Battle zwischen Oldschool-Magie und moderner Erschwinglichkeit.

So now for a staggeringly great value £422, here's one in Toman.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Oszillatoren & Filter: Die harten Fakten

So you can see what I mean you can do Jupiter 4 style patches on the DeepMind.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Reden wir über die Rohstoffe. Starsky stellt die Oszillatoren des DeepMind denen des Jupiter 4 gegenüber: Sägezahn, Rechteck, Puls und natürlich der Sub. Er matched Cutoff, Resonanz, Hüllkurven und dreht sogar etwas Parameter-Drift rein, um die unberechenbaren Vintage-Macken zu simulieren. Menü-Gewühle bleibt aus – beide Synths sind überraschend direkt.

Trotz einiger Einschränkungen (keine Säge+Rechteck-Kombos wie bei manchen Klassikern) schlägt sich der DeepMind wacker. Er hat ein flexibles Hochpassfilter, ein saftiges resonantes Tiefpass und genug Hüllkurvenkontrolle für alles von 106-Stabs bis Oberheim-Pads. Klar, die Stimmen des Jupiter 4 sind alle ein bisschen eigen, aber Starsky zeigt: Mit etwas Drift und kreativen Patches kommt der Behringer gefährlich nah an das begehrte analoge Wabern.

Hüllkurven-Krieg: Oszilloskop-Duell

Ihr wollt Beweise, keine Werbung? Starsky holt das Oszilloskop raus und vergleicht die Hüllkurven direkt. Nein, sie sind keine eineiigen Zwillinge, aber die Fähigkeit des DeepMind, die Form der Jupiter 4-Hüllkurve nachzuahmen, ist beeindruckend – vor allem bei diesem Preisunterschied. Es geht um die richtigen Kurven, Attack-Zeiten und Decay-Tails, bis die Linien auf dem Bildschirm verschwimmen.

Das ist kein Show-Knob-Twiddling. Mit den richtigen Parametern zeigt Starsky, dass der DeepMind die knackigen Attacks und cremigen Releases des Jupiter 4 erstaunlich genau nachbilden kann. Für Sounddesign-Freaks ein Fest – aber die echten Unterschiede erlebt man am besten mit Kopfhörern und nächtlichem Patch-Gebastel.


128 Patches tief: Vintage-Wahnsinn im Demo

Hier lässt Starsky das Reden und überlässt dem DeepMind das Singen – oder Knurren, oder Schimmern, je nach Patch. Zwanzig Minuten nonstop Vintage-inspirierte Sounds: Pads, Bässe, Leads, Arps und Akkord-Stacks, alles so programmiert, dass Behringers moderner Alleskönner jeden Tropfen Retro-Saft auspresst. Ein Ein-Mann-Rave-Bunker, und der DeepMind zeigt, dass er mit den Großen mithalten kann.

Nicht jeder Patch ist ein 1:1-Klon von Jupiter 4 oder Prophet 5, aber es gibt eine Meisterklasse darin, was mit etwas Programmierkunst möglich ist. Wer selbst beurteilen will, wie nah die Emulation kommt – oder einfach frische Patch-Ideen sucht – sollte hier reinhören. Worte werden dem Dreck und Glanz aus den Speakern nicht gerecht.


Wo der Zauber steckt: Subtile Unterschiede enttarnt

Vernichtet der DeepMind den Jupiter 4? Nicht ganz. Wenn Starsky Akkorde schichtet, zeigt sich das Geheimnis des Klassikers: eine gewisse Wärme, ein unberechenbares Strahlen und diese schwer greifbare Fülle, die sich mit Effekten oder cleverem Patchen nicht ganz nachbauen lässt. Der DeepMind kommt nah dran – manchmal erschreckend nah – aber der Jupiter 4 gewinnt das Toaster-Duell in Sachen Charakter.

Trotzdem: Das Preis-Leistungs-Verhältnis kann man nicht ignorieren. Der DeepMind lässt Normalsterbliche im selben Vintage-Teich schwimmen – für einen Bruchteil des Preises, auch wenn Chorus und VCA-Magie des Jupiter 4 unerreicht bleiben. Im Live-Einsatz: Der eine ist ein fragiles Museumsstück, der andere ein Straßenkämpfer. Wer die Unterschiede wirklich hören will, sollte die Demos mit guten Monitoren checken – sie sind subtil, und die Vielseitigkeit des DeepMind macht kleine Lücken locker wett.

You can get them really really similar but when you add notes there's something that happens inside the Jupiter 4.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

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