Starsky Carr macht keine halben Sachen. Er schnappt sich das Reliq, eine sogenannte „hybride Control Surface“, und jagt es durch einen echten Studiopatch – keine trockene Feature-Liste, sondern Dreck und Ruhm. Wer wissen will, ob diese Kiste ein echtes Rave-Bunker-Tool oder nur cleveres Marketing ist, bekommt von Starsky die ungeschönte Wahrheit. Erwartet knackige Urteile, britischen Humor und mehr Routing-Optionen als ein Autobahnkreuz im Berufsverkehr.

4. August 2026
SPARKY
Starsky Carr im Härtetest: Reliq Hybrid Control Surface im echten Studioeinsatz
Drum Farm percussion module, Erica Synths Black Wavetable VCO, Erica Synths PolyVCF, Reliq hybrid control surface
Schweizer Taschenmesser für Raver
Starsky Carr verliert keine Zeit und stellt das Reliq als mehr als nur eine schicke Kiste mit blinkenden Lichtern vor. Er betont den multiplen Charakter: 16-in/16-out Analog-Patchmatrix, Sequencer, Mixer und DAW-Controller – alles in einem Hardware-Brocken. Das Teil will nicht nur hübsch aussehen, sondern Herz, Hirn und Muskeln deines Setups sein, egal ob du tief im Modular-Dschungel steckst oder einfach deine DAW dominieren willst.
Bemerkenswert: Starsky liest kein Datenblatt vor – er baut während der Demo einen echten Patch. Das Reliq will nicht nur glänzen; es hat einen Joystick, Encoder und genug Anschlüsse für einen Toaster-Kampf. Genau das Equipment, bei dem man Kabel ziehen will, um zu sehen, was knallt. Wie er sagt, wäre es „wie Ableton komplett in einem Video zu zeigen“, also gibt’s hier die Essentials – direkt aus dem Bunker.

"Es ist so tief, wie zu versuchen, ganz Ableton oder Logic in einem Video zu zeigen."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Matrix Madness: 16x16 Routing-Overkill

"Ich habe das verbunden, aber es kommt kein Sound durch – liegt daran, dass es nicht gepatcht ist."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Die 16×16 Analog-Patchmatrix ist das nicht ganz geheime Ass des Reliq. Starsky zeigt, wie man Audio, CV oder was auch immer quer durch sechzehn Ein- und Ausgänge routen kann – das Teil ist ein digitales Patchbay auf Steroiden. Wer sein System gern mitten im Jam neu verkabelt, findet hier seinen Spielplatz.
Er geht praktisch ans Routing ran, verbindet Module wie Erica Synths Black Wavetable VCO und PolyVCF und ordnet sie verschiedenen Blöcken zu. Sogar Gruppenausgänge und Joystick-Trigger sind drin. Die Anzahl der Routing-Kombos ist absurd – deine Kreativität gibt auf, bevor die Matrix es tut. Das live zu sehen schlägt jedes Blockdiagramm, also unbedingt das Video für das volle Patchkabel-Ballett anschauen.
Sequencer-Deepdive: Automation ohne Ende
Starsky nimmt beim Sequencer kein Blatt vor den Mund – das ist kein simpler 16-Step-Klopper. Jeder Track bekommt eigenen LFO und Envelope, dazu Automation, Ratchets, Probability und Chord-Modi. Hier geht’s nicht nur um Standard-Patterns; du kannst echte, sich entwickelnde Sequenzen programmieren, fast alles modulieren und die besten Zufallsmomente festnageln.
Die Tiefe macht viele Grooveboxen zu Spielzeug. Step-Automation? Klar. Szenen verketten oder im Menü versinken? Der Reliq-Sequencer hält dich tagelang beschäftigt. Starskys Walkthrough ist dicht, manches muss man einfach in Bewegung sehen – die Menüs sind tief, die Modulationsmöglichkeiten gehen weit über das hinaus, was man von so einer Kiste erwartet.

"Jeder Track hat seinen eigenen LFO, seinen eigenen Envelope, plus jede Menge anderen Kram."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
DAW-Dominanz: Ableton und Bitwig unter Kontrolle

"Ihr seht, ich bin im DAW-Control-Mode."
© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Die Integration mit Ableton Live und Bitwig ist kein Nebengedanke – sondern ein Hauptfeature. Starsky zeigt die bidirektionale DAW-Steuerung, wodurch das Reliq zum echten Hardware-Frontend für dein Software-Setup wird. Clip-Launch, Transport, sogar Feedback aus der DAW landet zurück im Reliq. Wer keine Lust mehr auf Bildschirm hat, bekommt hier einen Grund, an echten Knöpfen zu drehen.
MIDI- und USB-Anschlüsse gibt’s reichlich, damit du dein gesamtes Setup – Hardware wie Software – stressfrei synchronisieren kannst. Der nahtlose Wechsel zwischen Standalone-Hardware und DAW-Integration macht das Reliq zur modernen Studio-Waffe. Die Magie sieht man aber erst live, besonders wenn Starsky die Modi miteinander verkettet.
Live-Rig-Realitätscheck
Features aufzählen kann jeder – Starsky zeigt, wie sich das Reliq im Live-Patch schlägt. Er springt zwischen Mixer-Blöcken, triggert Szenen und nutzt den Song-Mode, um Arrangements zu verketten – ganz ohne Maus. Ganze Patchzustände zu snappen und zwischen ihnen zu wechseln, ist für Performer ein Gamechanger.
Wer wirklich live spielt, bekommt hier kein Nerd-Menüspielzeug, sondern ein Werkzeug, das auch unter Druck mithält. Starskys Workflow beweist: Reliq ist kein Vaporware, sondern bereit für den Rave-Bunker oder die nächste Modular-Nacht. Für das volle, schwitzige Button-Mashing-Erlebnis: Video anschauen!
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/StarskyCarr
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