Starsky Carr stürzt sich kopfüber in den Erica Synths Syntrx II und räumt gleich mit dem Mythos auf, dass das Teil nur ein Sci-Fi-Noise-Generator für Ambient-Freaks sei. Das hier ist kein billiger EMS-Abklatsch von gestern – sondern eine moderne Straßenwaffe mit digitaler Pinmatrix, Sequencer und genug Modulation, um dein Hirn zu grillen. Starskys typischer Deep-Dive-Stil schält den Hype ab und geht direkt an die dreckigen Details. Wer denkt, der Syntrx II kann nur Bleeps und Fizzes, wird hier eines Besseren belehrt – und vermutlich ein bisschen neidisch.

12. Mai 2026
SPARKY
Starsky Carrs Syntrx II Review: Vintage-Vibes, moderne Eskalation
Oldschool-Spirit, neue Tricks
Starsky Carr macht direkt klar: Der Syntrx II ist kein Klon, sondern eine Vollgas-Hommage an EMS Synthi und VCS3 – ohne dass du dafür eine Niere verkaufen musst. Drei Oszillatoren, ein loopendes Trapezoid-Envelope und die berüchtigte Pinmatrix, jetzt digital und bereit, deine Patches vor dem Abgrund zu retten. Der Preis? Ein Bruchteil des Vintage-Wahnsinns – endlich ein Synth für die Leute und nicht nur fürs Museum.
Aber lass dich nicht täuschen – das ist keine Nostalgie-Show. Der Syntrx II bringt einen Dreikanal-Sequencer, DSP-Effekte und ein deutlich freundlicheres Tuning mit. Die Zeiten, in denen man mit Vernier-Potis und Federhall kämpfte, sind vorbei. Starskys Review zeigt, wie diese neuen Features den Syntrx II nicht nur benutzbarer, sondern tatsächlich spaßiger machen. Ein echtes Rave-Bunker-Upgrade, kein angestaubtes Reissue.

"Eine moderne Version davon für weniger als £2.000 ist wirklich willkommen."
("A modern version of that coming out at less than £2,000 is very welcome indeed.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Mehr als Bleeps: Genre-Hopping-Power

"Im Grunde ist es ein Drei-Oszillator-Monosynth, also alles, was dein Minimoog kann, kann das hier auch – und es klingt wunderschön."
("In effect it's a three oscillator monosynth, so anything that your mini mode can do, this can do and anything that any standard monosynth can do, this can do and it sounds beautiful.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Wer denkt, der Syntrx II sei nur für kosmische Drones und Doctor-Who-Effekte, liegt komplett daneben. Starsky Carr zeigt, dass die Kiste auch klassische Monosynth-Aufgaben locker meistert – fette Bässe, Leads und all die Brot-und-Butter-Sounds, die man von einem Drei-Oszillator-Monster erwartet. Der komplett analoge Signalweg sorgt für Punch, während das loopende Envelope und die Joystick-Modulation für wilde Performance-Spielereien sorgen.
Hier wird nicht nur geredet – es gibt Demos und praktische Sounddesign-Analysen, die zeigen, wie vielseitig der Syntrx II wirklich ist. Egal ob Techno-Dreck, Synthwave-Nostalgie oder einfach nur Nachbarn mit Filter-FM nerven: Das Teil liefert. Fazit: Nicht nur eine Ambient-Maschine, sondern eine echte Klangwaffe für die Straße.
Pinmatrix: Keine Kopfschmerzen mehr
Jetzt zur 16×16 digitalen Pinmatrix – das Feature, das Casuals abschreckt und Synth-Nerds sabbern lässt. Starsky Carr räumt direkt ab: Das ist nicht kompliziert, sondern einfach mächtig. Du kannst dein Routing speichern (keine verlorenen Pins mehr), pro Verbindung Pegel setzen und wilde Modulationsketten patchen – ganz ohne Kabelsalat. Es ist wie Modular, nur ohne das Chaos – es sei denn, du willst es.
Starsky zeigt Patches, die fett klingen, aber eigentlich total simpel sind. Die Matrix erlaubt alles: Von klassischen Monosynth-Flows bis zu FM-Feedback-Wahnsinn – und das mit ein paar Knopfdrücken. Wer immer noch Angst vor der Matrix hat, verpasst das Beste: Genau so ein Interface macht Lust auf Experimente, nicht auf Handbuchlesen.

"Es ist nicht wirklich so komplex, wie man denkt."
("It's not actually as complex as you think.")© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)
Kreative Freiheit: Sequencer, Modulation & mehr
Hier lässt der Syntrx II das Original endgültig alt aussehen. Der interne Sequencer ist nicht nur für Noten zuständig – er steuert Pitch und zwei Modulationskanäle, sodass du Filterfahrten, Joystick-Bewegungen und mehr automatisieren kannst. Die Modulationsmöglichkeiten sind irre: Sample & Hold, Ringmod, Envelope Follower und ein Joystick, der deine Bewegungen bis zu acht Sekunden aufzeichnen kann. Starsky zeigt, wie du in Sekunden von klassischen Keyboard-Lines zu totalem Experimentier-Chaos wechseln kannst.
Klar, es gibt ein paar Macken – Effekte lassen sich nicht über die Matrix modulieren, und Patch-Speichern betrifft nur die Matrix, nicht die Reglerstellungen. Aber für die meisten wiegt die kreative Freiheit das locker auf. Wer einen Synth sucht, der von Minimoog-Basics bis Toaster-Fight-Eskalation alles mitmacht, ist hier richtig.
Drone-Demo: Hören statt Lesen
Worte werden dem Sound des Syntrx II nicht gerecht – du musst ihn hören. Starskys ausgedehnte Drone-Demo ist ein fünfminütiger Trip durch FM, loopende Envelopes, Joystick-Filterfahrten und DSP-Effekte. Das klingt fett, dreckig und voller Charakter. Wer noch zweifelt, sollte sich das Video gönnen – deine Boxen (und Nachbarn) werden es dir danken.
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https://www.youtube.com/StarskyCarr
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