Voltage Labs entfesselt den Roto-Control: Motorisierte Macht fürs DAW-Chaos

18. Mai 2026

SPARKY

Voltage Labs entfesselt den Roto-Control: Motorisierte Macht fürs DAW-Chaos

Voltage Labs zeigt auf der Superbooth 2026 nicht einfach irgendeinen Controller, sondern den Melbourne Instruments Roto-Control – ein DAW- und MIDI-Controller, der aussieht, als könnte er dein Studio übernehmen oder einen Toaster-Kampf starten. Acht motorisierte, berührungsempfindliche Encoder mit haptischem Feedback, sofortigem Recall und so viel Integration, dass deine Maus eifersüchtig wird. Wer auf Live-Automation, tiefe Mappings oder einfach nur auf Gear steht, das sich auch mal wehrt, findet hier sein neues Lieblingsspielzeug. Lass dich von der Größe nicht täuschen – das ist eine echte Waffe für die Straße.

Motorisierte Encoder: Das Geheimrezept des Roto-Control

Kommen wir gleich zur Sache: Der Roto-Control ist nicht einfach nur eine weitere MIDI-Kiste mit ein paar Knöpfen. Hier gibt’s acht motorisierte, berührungsempfindliche Encoder, die tatsächlich zurückschlagen – dank haptischem Feedback und sofortigem Parameter-Recall. Du kannst drehen, schieben und reißen, und der Roto springt physisch zurück oder rastet ein, je nachdem, was du steuerst. Kein Verlorengehen mehr, wenn du zwischen Tracks oder Plugins wechselst – die Encoder bewegen sich passend zum Zustand deiner DAW, du bist immer im Flow.

Voltage Labs macht klar: Das ist kein Gimmick. Die Haptik ist nicht nur Show, sondern bringt echten Mehrwert – etwa eine Rastung bei 12 Uhr für Pan oder 0 dB für Pegel. Genau solche Details lassen einen fragen, warum nicht jeder Controller so gebaut ist. Wer sein Gear lebendig unter den Fingern spüren will, ist hier goldrichtig.

Es ist irgendwie wie ein kleiner Kumpel, der dir im Mix folgt.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Drei Modi, kein Bullshit

Es gibt drei Modi – Mix-Mode, Plug-in-Mode und MIDI-Mode.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Der Roto-Control macht keine Faxen mit den Modi. Es gibt drei: Mix, Plug-in und MIDI. Mix-Mode ist dein DAW-Spielplatz – Tracknamen, Farben und Mute-Zustände erscheinen auf den Displays, und mit einem Knopfdruck wechselst du zwischen Volume, Pan oder Sends. Plug-in-Mode ist für den direkten Zugriff auf deine Lieblings-VSTs, Mappings sind in Sekunden erledigt und sofort abrufbar. MIDI-Mode? Für deine Hardware-Kisten und Oldschool-Gear, mit DIN 5-Pol am Rücken für echte Konnektivität.

Voltage Labs hebt hervor, dass diese Modi nicht einfach draufgeklatscht sind – sie sind tief integriert. Egal ob Ableton, Bitwig oder Logic: Der Roto fühlt sich zu Hause. Cubase-User müssen noch warten, aber es kommt. Der Punkt ist: Du kannst zwischen Software- und Hardware-Workflows springen, ohne aus dem Takt zu kommen – genau so muss das sein.

Echtzeitkontrolle: Pop-ups, Pegel und mehr

Jetzt wird’s spannend. Der Roto-Control bringt Pop-up-Werte und Audio-Pegelanzeigen direkt aufs Gerät – kein Gefummel mehr am Laptop-Screen. Berühr einen Regler, und der Wert poppt auf, damit du genau weißt, was du drehst. Play drücken, und du bekommst VU-Meter, die das DAW-Geschehen in Echtzeit verfolgen. Ein Feature, das viele gefordert haben – jetzt ist es da.

Die Encoder sind nicht nur beweglich, sondern auch schlau. Track auswählen, und der Roto folgt, aktualisiert Displays und Pegel sofort. Automation? Kein Problem. Der Controller bleibt dran und zeigt, was im Mix passiert. Das ist der Workflow-Boost, nach dem man sich fragt, wie man je ohne leben konnte. Für den vollen Effekt sollte man die Meter und Pop-ups im Video selbst erleben – das lohnt sich wirklich.

Wenn du ihn berührst, poppt der Wert kurz auf, damit du den aktuellen Wert siehst, ohne ihn bewegen zu müssen.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Customizing: Mach’s zu deinem Werkzeug

Wer gerne schraubt, findet im Roto-Control seinen Spielplatz. Mappings sind kinderleicht: Regler berühren, Funktion zuweisen, Farben einstellen, fertig. Das Gerät merkt sich alles – sogar über Computer und Sessions hinweg. Lieblings-Plugin-Setup? Speichern, teilen, überall laden. Hier passt sich der Controller dir an, nicht umgekehrt.

Voltage Labs zeigt, wie man Rastungen hinzufügt, Farben ändert oder den Controller auf ein bestimmtes Plugin oder einen Track lockt. Mit 64 Setups an Bord bist du für jedes Live-Set oder jede Studiosession gewappnet. Vielseitigkeit ohne Kopfschmerzen – so kann der Roto-Control in jeden Workflow passen: DAW, Hardware oder Hybrid.


Live-Performance: Automation und Bewegungswahnsinn

Er hat auch einen Motion Recorder, sodass du Bewegungen aufnehmen und dann in einer Schleife abspielen kannst.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Hier zeigt der Roto-Control, was er für Live-Performer draufhat. Mit Motion-Recording kannst du Reglerbewegungen aufnehmen und in Loops abspielen – perfekt für automationgetriebene Performances oder wenn dein Mix mal richtig abgehen soll. Loop-Länge einstellen, intern oder extern synchronisieren, und der Roto übernimmt, während du dich aufs Publikum konzentrierst.

Voltage Labs redet nicht nur über Features – sie zeigen sie in Aktion. Wer sehen will, wie dieser Controller ein Liveset verwandelt, sollte das Video anschauen. Der Roto-Control ist nicht nur was für Studiomäuse; er ist ein echtes Performance-Tool, bereit für Chaos auf der Bühne.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/voltage-labs-unleash-the-roto-control-motorised-mayhem-for-your-daw/
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