Andrew Huang’s Solar 42N: Ein pinker Klotz voller Klangchaos

3. Juni 2026

TAS

Andrew Huang’s Solar 42N: Ein pinker Klotz voller Klangchaos

Heilige Kängurus, Leute – Andrew Huang hat sich einen der wildesten Synth-Boliden geschnappt, die je durchs Outback gerollt sind: den Elta Solar 42N. Das ist nicht bloß eine ‚Ambient-Maschine‘ – das ist eine Chaos-Kiste mit mehr Geheimzutaten als ein Mitternachts-BBQ. Andrews positive, genreübergreifende Art trifft auf die Drones, Touch-Plates, Effektkarten und modulare Verrücktheit des Solar 42N und serviert mehr klangliche Überraschungen als eine Elster beim Picknick. Wenn du wissen willst, wie ausdrucksstarkes Fingertrommeln, wilde Modulationen und Buchla-inspirierte Sequencer in einen fetten pinken Klotz passen, schnapp dir deine Sonnenbrille und tauch ein. Aber verschütt’ bloß kein Bier drauf!

Der pinke Klotz: Solar 42N als wilder Klangspielplatz

Gleich zu Beginn stellt Andrew Huang den Elta Solar 42N als einen Synth vor, der alles andere als schüchtern ist – ein massives, pinkes Monster, das sich zwar ‚Ambient-Maschine‘ nennt, aber eigentlich in jedem Genre für ordentlich Chaos sorgen will. Mit acht Stimmen – jede ein eigener Charakter – bekommst du eine Vielseitigkeit, die selbst ein Känguru schwindelig macht. Besonders die Drone-Stimmen stapeln die Oszillatoren zu einer Klangwand, so dick wie eine Fleischpastete beim Footy.

Aber hier geht’s nicht nur um endlose Drones. Die Steuerung und Modulationsmöglichkeiten des Solar 42N erlauben es dir, zu stimmen, zu muten und zu detunen, bis es richtig wild wird. Die Oszillatoren können sich gegenseitig modulieren und so abgefahrene, massive Sounds erzeugen. Mit einem Handgriff schickst du alles in Hall oder experimentelle Effekte. Andrew macht klar: Hier gibt’s nicht nur sanfte Flächen – dieses Gerät fühlt sich auch bei fiesen Texturen oder experimentellen Klanglandschaften für die nächste Lagerhallen-Party pudelwohl.

Auch wenn auf dem Synth 'Ambient Machine' steht, kann er eigentlich viel mehr.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Touch-Plates & Pressure: Ausdruck wie ein Wombat auf Espresso

Man kann sie entweder als Keyboard und Arpeggiator oder als Sequencer einstellen.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Das Touch-Keyboard des Solar 42N ist der eigentliche Star. Andrew zeigt, wie diese reaktionsschnelle Touch-Platte nicht nur zum Notenspielen taugt – sie ist ein Spielplatz für ausdrucksstarke Performances. Ob du nun für sanfte Pitch-Bends darüber gleitest oder Rhythmen wie ein hyperaktiver Wombat klopfst, das Interface schreit geradezu nach Experimentierfreude. Du kannst die Fläche splitten, unabhängige Modi einstellen oder sogar arpeggieren und sequenzieren, als würdest du um eine Sanddüne rennen.

Pressure Control bringt noch mehr Unfug ins Spiel: Je nachdem, wie viel Fingerfläche du aufdrückst, gibt’s unterschiedliche Spannungen am Ausgang. Zufällige Hüllkurven, Loop-Modulationen und skalenbasierte Transpositionen sorgen für Abwechslung. Der Solar 42N respektiert deine musikalischen Skalen, sodass du selbst beim wilden Arpeggiator- oder Sequencer-Einsatz nicht aus der Tonleiter purzelst. Das ist ein hands-on, schweißtreibender Synth – perfekt für Performer, die ein bisschen Unberechenbarkeit lieben.

Modular-Power & FX-Karten: Vielseitigkeit für Klangabenteurer

Wer Flexibilität sucht, findet im Solar 42N mit seinen Modular-Patchpunkten und Effektkarten ein echtes BBQ-Buffet – für jeden Geschmack ist was dabei. Andrew taucht ein in die 13 FX-Karten, jede mit drei eigenen Effekten. Mit einem Schalterwechsel springst du zwischen Delays, Reverbs, Filtern, Distortion und mehr. Der Clou: Du kannst Effekte sogar kanalübergreifend kombinieren – selbst nachdem du die Karte rausgezogen hast. Das ergibt Kombis, so unberechenbar wie das Wetter in Melbourne.

Auch die modulare Seite ist kein laues Beilagen-Salatblatt. Kontaktmikrofon-Eingang, Envelope-Follower und Dutzende Patchpunkte laden zum Umstecken, Modulieren und Experimentieren ein. Dazu kommen klassische LFOs und ein Joystick für haptische Performance-Kontrolle. Wer gerne tüftelt, hackt oder wilde Live-Rigs baut, findet hier die Einladung, sich die Hände schmutzig zu machen und richtig loszulegen.

Du kannst tatsächlich etwas von einer Karte laden, die Karte rausnehmen und dann auf dem anderen Kanal etwas von einer anderen Karte laden.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Kreativ-Gold: Huangs Album und Sample Pack

Ich hatte so viel Spaß beim Erkunden des Solar 42N.

© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)

Andrew redet nicht nur – er hat den Solar 42N für ein neues Album und ein komplettes Sample Pack ordentlich rangenommen. Im ‚Collisions‘-Format hat er Aufnahmen kuratiert, die sich in immer neuen Kombinationen zusammenfügen lassen – und zeigt so, zu welchem kreativen Unfug dieser Synth anstiftet. Wer wissen will, was dieser pinke Klotz in Meisterhänden wirklich kann, findet die Links in der Videobeschreibung.

Willst du ihn brüllen hören? Schau das volle Demo

Mal ehrlich: Worte bringen dich nur bis zu einem gewissen Punkt – die besten Tricks dieses Synths muss man hören. Andrews Performance und Deep-Dive-Demo im Video sind vollgepackt mit klanglichen Überraschungen, Live-Patching und Fingerakrobatik, die kein Text rüberbringen kann. Wenn du den Solar 42N wirklich loslegen sehen willst, sei kein Dussel – schau dir das ganze Video an.


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.com/andrew-huangs-solar-42n-a-pink-slab-of-sonic-mayhem/
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