Wer denkt, fünf Stimmen seien 2024 ein Witz, hat den Oberheim TEO-5 noch nicht gespielt. Molten Music Technology holt das analoge Biest vom Synth Picnic ins Rampenlicht und zeigt, warum dieses Stück Wärme den anderen Kisten immer wieder die Show stiehlt. Robin Vincents direkter, schnörkelloser Stil schneidet durch den Hype und bringt den treacle-dicken Sound auf den Punkt, der Synth-Nerds zum Sabbern bringt. Was macht diesen Synth mehr als nur hübsch? (Spoiler: Es sind nicht die Nadelstreifen.) Das hier ist analog, wie es sein muss – und man sollte ihn selbst gehört haben.
Willst du in den Modular-Synth-Kaninchenbau springen, aber nicht gleich eine Niere verkaufen? Das neueste Video der Underdog Electronic Music School räumt gnadenlos auf und zeigt, warum Semi-Modular das ultimative Einstiegs-Tool für angehende Patch-Heads ist. Oscar hat den Moog DFAM, Intellijel Plonk und XAOC Sarajewo Delay am Start und demonstriert, wie ein paar clevere Verbindungen aus einer simplen Groovebox einen echten Rave-Bunker machen. Wenn du keine Lust auf Handbücher hast und echte Patch-Action sehen willst, bist du hier goldrichtig.
Wer denkt, Vintage-Synths wären nur Museumsstücke oder Geldfresser, liegt komplett daneben. The Unperson nimmt sich den Korg Poly-800 vor – einen Synth, der in den 80ern mit paraphonem Selbstbewusstsein und einem Preis, der keine Niere kostet, die Szene aufgemischt hat. Hier geht’s nicht um Nostalgie, sondern um ein echtes Hardware-Jam ohne DAW, das zeigt, was passiert, wenn man einer Plastik-Legende die Sporen gibt. Erwartet schräge Programmierung, Werkssounds mit Durchschlagskraft und eine Performance, die beweist: Für den vollen Rave-Bunker braucht’s keinen Laptop. Der Poly-800: unterschätzt? Auf jeden Fall. Langweilig? Niemals.
Schon mal überlegt, was passiert, wenn man einen Tech-House-Banger durch fünf verschiedene Tonarten jagt? Bthelick, der Groove-Tüftler mit einem Händchen für Dance-Track-Analysen, wird hier zum Sound-Wissenschaftler und zerlegt Jambacks „Positive“. Das ist keine trockene Theorie, sondern eine Vibe-Achterbahnfahrt, bei der ein einziger Notentausch deine Stimmung so schnell kippt wie ein Imbissbuden-Koch Burger wendet. Wer auf praktische Beatmaking-Hacks steht und hören will, wie Major, Minor und ihre schrägen Cousins mit deinem Kopf spielen, sollte sich das nicht entgehen lassen. Kleiner Spoiler: Manche Sachen muss man einfach hören, um sie zu glauben.
Starsky Carr stürzt sich kopfüber in die Tiefbass-Schlacht mit dem IK Multimedia iLoud Sub und jagt diesen kompakten Subwoofer durch ein echtes kleines Studio. Wer denkt, so ein Winzling kann keine Wände wackeln lassen, irrt gewaltig – Starsky liefert Messungen, Raumkorrektur und britische Ehrlichkeit als Beweis. Erwartet stehende Wellen, fettere Mixe und ein bisschen britischen Humor darüber, warum die meisten Subs alles nur schlimmer machen. Das hier ist kein gewöhnlicher Gear-Check – das ist ein Rave-Bunker-Upgrade, Starsky-Style. Zeit, das eigene Monitor-Setup und vielleicht auch die Lebensentscheidungen zu hinterfragen.
Schon mal gefragt, was passiert, wenn man einen Gear-Nerd mit einem Flock Audio Patch, einem Stream Deck und einer prall gefüllten Brieftasche loslässt? Sanjay C’s Desk Tour 2026 ist ein Synth-Bunker-Traum, der wahr geworden ist. Er hat das Kabelspaghetti rausgerissen, ein Routing-System eingebaut, das wirklich funktioniert, und eine Gadget-Armee aufgestellt, bei der jedem Producer das Wasser im Mund zusammenläuft. Von kabellosen Kopfhörern bis zu einer Tastatur mit echten Holztasten – das ist ein Arbeitsplatz für Speed, Inspiration und ein bisschen Flex. Wer denkt, Studio-Workflow-Upgrades sind nur Hype, wird von Sanjay eines Besseren belehrt – und zwar lautstark.
Sample Chopping auf dem Teenage Engineering KOII bekommt endlich die Free Beat-Behandlung – wurde auch Zeit. Unser liebster Daily-Gear-Explorer stürzt sich in zwei Arten, Beats zu zerschneiden, mit einem Workflow irgendwo zwischen kaffeebefeuertem Experiment und praktischer Chaos-Session. Patron-Drums, ehrliche Kritik und ein Blick darauf, warum das KOII-Sample-Handling clever und manchmal auch nervig ist. Wer wissen will, ob diese Kiste eine Straßenwaffe oder doch nur ein fummeliger Spielzeugkasten ist, sollte weiterlesen – und dann das Video für den vollen Sound-Irrsinn anschauen.
Bereit, deine Plugin-EQs in die Tonne zu treten und auf Hardware-Jagd zu gehen? Andrew Chapman Creative liefert eine gnadenlose, urkomische Tierlist der Hardware-EQs und schneidet durch den Hype wie ein Samurai im Toaster-Kampf. Vergiss Verkaufsgeschwätz – hier gibt’s echte Studio-Realität, wo Sound, Workflow und Preis-Leistung um den Spitzenplatz kämpfen. Erwarte scharfe Meinungen, ein paar heilige Kühe auf dem Grill und ehrliche Sprüche, die dein Rack erröten lassen. Wer wissen will, welche EQs knallen und welche im Pfandhaus bleiben sollten, bekommt hier das Briefing aus dem Rave-Bunker.
Schon mal gefragt, was passiert, wenn ein Komponist mit Hang zum Abseitigen eine ramponierte holländische Gitarre aus den Sechzigern aufgabelt? David Hilowitz Music stürzt sich kopfüber in ein Craigslist-Mysterium und packt ein mit Vinyl überzogenes Relikt aus, das aussieht, als hätte es einen Toaster-Fight in einer Rotterdamer Spelunke überlebt. Erwartet wackelige Verkabelung, fehlende Masseleitungen und einen Hals-Tausch, bei dem selbst Leo Fender rot werden würde. Das hier ist nicht Opas Les Paul – eher „Budget-Bond-Gadget“ als Boutique-Klassiker. Wer sehen (und hören) will, wie ein echter Underdog eine zweite Chance bekommt, ist hier goldrichtig.
Festhalten, Leute – Andrew Huang ist zurück mit einem Stück verrücktem Gear, das dir den Kopf schneller verdreht als ein Känguru auf dem Karussell. Diesmal hat er Anthony Dickens eingeladen, um die Circle Guitar vorzustellen: eine selbst-strummende, MIDI-verrückte Erfindung, die das Gitarrenspiel komplett auf den Kopf stellt. Erwartet magnetische Plektren, Ableton-Zauberei und genug experimentelle Tricks, um jedes Pedalboard in Ohnmacht zu versetzen. Wer denkt, Gitarren seien nur zum Strummen und Shredden da, wird hier eines Besseren belehrt – dieses Biest schreibt die Regeln neu. Bereit für eine wilde Fahrt? Los geht’s, bevor die Outback-Sonne unsere Pedale schmilzt!