23. August 2025

JET

loopop testet den Suonobuono POLYVERA auf Herz und Nieren

Wenn ein Synthesizer gerne schmutzig wird, weiß man, dass man etwas Besonderes in den Händen hält. In loopops neuestem Test unterhält der Suonobuono POLYVERA nicht nur mit seinem Grit und Grime, er stellt auch die Vorstellung dessen, was ein Synth sein sollte, in Frage. Dieses hybride Drecks-Biest ist sowohl spannend als auch kompromisslos und setzt einen neuen Standard für Lo-Fi-Enthusiasten. Ob er dabei triumphiert oder scheitert? Finden Sie es heraus in dieser elektrisierenden Aufschlüsselung, die Ihre klanglichen Erwartungen ordentlich durchschütteln wird.

Einführung in den dreckigen Herausforderer

Loopop beginnt mit dem Suonobuono POLYVERA, einem Synthesizer, der sich kompromisslos an Fans des Grits richtet. Vergessen Sie Sauberkeit; dieses Instrument umarmt die Unvollkommenheiten, die digitale Synthesizer der 80er Jahre berüchtigt herausgebügelt haben. Mit sechs Stimmen und einem hybriden Ansatz vereint es digitale Oszillatoren mit einem analogen Filter und präsentiert eine Benutzeroberfläche, die Sie herausfordert, die Dinge absichtlich zu verschlimmern – im besten Sinne. Es ist ein Liebesbrief an Lo-Fi, der durch Verzerrungen, Grit und digitale Artefakte entlang seines Signalwegs zirpt.

Eintauchen in den Schmutz: Oszillatoren und Artefakte

Loopop taucht in den Oszillatorbereich des POLYVERA ein, wobei der Fokus darauf liegt, wie er das Spielen im Dirty-Modus neu definiert. Seine sechs Stimmen speisen Wavetables und Samples durch einen analogen Filter, der mehr Modi hat als so mancher Fashionista. Jeder Oszillator unterstützt nicht nur grundlegende Wellen, sondern eine Palette von schmutzigen Wavetables, die an die besten Synthesizer der 80er Jahre wie den PPG Wave erinnern. Mit nur einem Sample pro Taste bietet dieser Synthesizer absichtlich wilde Klangveränderungen, wenn Sie Samples bis zum Abwinken tonal verschieben – und dabei Schmutz und Charakter in Hülle und Fülle einstreuen. Loopop hebt digitale Artefakte hervor, die angewendet werden und Ihre Töne in Landschaften von „verdammt richtigem Chaos“ verwandeln. Diese Nuancen sind, als sprenkelte man ein bisschen Punk-Magie, und sie laden ein, neue kreative Kapriolen zu schmieden.

Der Aufbau und die Konnektivität: Mutig bleiben

Der Suonobuono POLYVERA schafft es, das Gleichgewicht zwischen leichter Tragbarkeit und robuster Konstruktion zu halten. Loopops Einschätzung der Bauqualität offenbart ein Gehäuse aus Metall mit soliden Potis, wobei die Encoder Sie aber möglicherweise ins Stolpern bringen. Die Konnektivität lässt wenig zu wünschen übrig und bietet alles von Klinkenausgängen bis hin zu USB für MIDI, aber halten Sie die Pferde – hier gibt es kein Audio über USB. Dieser aufrichtige Schmutz-Süchtige hat sogar altmodisches MIDI zur Verfügung, sollte es im digitalen Bereich zu schmutzig werden.


Die Kunst des akustischen Chaos meistern

Wenn es um Effekte und Modulation geht, ist der POLYVERA wirklich in seinem Element. Loopop veranschaulicht, wie der Effektbereich des Synthesizers sein Design perfekt ergänzt. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Effekten, von Chorussen über Delays bis hin zu Decimators und Diodenverzerrungen – jeder bietet die Gelegenheit, Ihren Sound in neue aggressive Formen zu verformen. Dabei bleibt es nicht; die Modulationsoptionen sind ebenso befreiend. Mit drei LFOs, einem flexiblen Modulationshüllkurve und einer frei zuweisbaren Modulationsmatrix stellt dieses Biest sicher, dass Ihre klanglichen Experimente nicht nur möglich, sondern auch fesselnd lohnend sind. Auch wenn es einiger Menü-Tieftauchgänge bedarf, lohnt sich dies durch ein Lo-Fi-Kaleidoskop, das den sonst gewöhnlichen Synth neu erfindet.

Vorteile und Nachteile – den Schmutz abwägen

Trotz seiner beeindruckenden Eigenschaften ist der POLYVERA nicht ohne Eigenheiten. Auf der Pro-Seite liebt Loopop seinen „kantigen“ Charakter und lobt die markanten Oszillator-Artefaktstile und altertümlich klingende Tonhöhen der Samples. Es ist eine herrlich wilde Karte für alle, die ihre Musik etwas zerbrochener als die meisten anderen mögen. Loopop schätzt auch die intuitive Steuerung, bemerkt aber einige verpasste Chancen. Bei dem ganzen Dirt, das dieses Ding produziert, lässt das Fehlen von Multisampling doch einen Augenbrauen hochziehen, ebenso wie die menügesteuerte Schnittstelle für entscheidende Anpassungen wie die Rauschmischung. Dennoch bieten sein einzigartiger Filter-Drive und die Verzerrung eine schmackhaft grimmige Kost, die anderswo kaum zu finden ist. Während Sie die Vor- und Nachteile abschätzen, sichert sich dieses Gerät seinen Platz als einzigartiger, wenn auch exzentrischer Herausforderer auf dem Synth-Markt.

Automatisch übersetzt aus dem Englischen, den Originalbeitrag findest du unter: https://synthmagazine.com/loopop-puts-the-suonobuono-polyvera-through-its-paces/