Deine MPC Live 3 ist dir zu brav für den Keller? NOGASAYAN verpasst ihr mit nicht nur einem, sondern gleich zwei Novation Launch Control XLs einen ordentlichen Tritt. Das hier ist kein schnödes Template-Tuning – das ist ein Live-Performance-Upgrade, das selbst den abgebrühtesten Controller-Freak ins Schwitzen bringt. Hier gibt’s Fader-Action, Brot-und-Butter-Drums und eine gnadenlos ehrliche Einschätzung, wie weit du die MPC prügeln kannst, bevor sie schlappmacht. Fingerdrumming war gestern – dieses Frankenstein-Setup zeigt, wie Live-Performance heute aussieht.

19. Juni 2026
SPARKY
NOGASAYANs Doppel-Launch-Control-Hack für die MPC Live 3: Zwei Controller, ein Rave-Bunker
Akai MPC Live 3, Novation Launch Control XL, Novation Launch Control XL3
Doppelt hält besser: Zwei Launch Controls, eine MPC
NOGASAYAN macht keine halben Sachen und schraubt diesmal gleich zwei Novation Launch Control XLs an die Akai MPC Live 3. Das Ergebnis? Ein Setup irgendwo zwischen Raumschiff und Rave-Bunker, gebaut für Techno- und House-Livesets ohne Menü-Gefrickel, dafür mit maximalem Fader-Geschubse. Das Template bekommt ein paar neue Synths und frische Percussion, aber der Star ist klar: zwei MIDI-Controller für maximalen Wahnsinn.
Das Besondere: Einer der Launch Controls übernimmt den Live-Mixer (Lautstärken, Mutes, FX), der andere steuert die Drums direkt in der MPC. Keine externe Drum-Maschine, sondern alles direkt und haptisch gemappt. So ein Hack lässt einen fragen, warum Akai nicht gleich Fader mitliefert. Hier geht’s nicht ums Posen – das ist ein Setup, das auch im Club was aushält und nicht nur auf Instagram glänzt.

"In diesem Video füge ich nicht einen, sondern zwei externe MIDI-Controller hinzu."
© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)
MIDI-Mapping: Der Toaster-Fight beginnt
Das Mapping ist kein Spaziergang. NOGASAYAN stürzt sich in die MIDI-Learn-Funktionen der MPC und weist Submix-Lautstärken, Effekt-Sends und Mutes dem Launch Control XL mit gnadenloser Effizienz zu. Der Trick: Alles auf Submixes mappen, nicht auf einzelne Tracks – so bleibt das Setup logisch, auch wenn die Sound-Anzahl explodiert. Solo-Button gibt’s im neuen Firmware nicht mehr, aber wen juckt’s – wer braucht Solo, wenn der Groove rollt?
Dann kommt das Mapping für den Drum-Controller – hier wird’s richtig wild. Jeder Fader oder Regler wird mehrfach belegt: alle Kicks auf einen, Claps auf den nächsten, Snares woanders – bis zu 128 Drum-Sounds über verschiedene Bänke, alles mit acht physischen Controls steuerbar. Klingt verrückt, ist aber pure Live-Logik: Haptisch, schnell, kein Menü-Gescrolle mitten im Set.
Brot-und-Butter-Drums vs. MPC-Grenzen

"Das sind einfach Brot-und-Butter-Sounds, also nichts Besonderes."
© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)
NOGASAYAN macht’s klar: Die MPC ist super für Brot-und-Butter-Drums (808s, 909s, Claps, Hats, Congas), aber für abgefahrenes Drum-Sounddesign brauchst du ’nen DigiTakt. Das Template setzt auf essentielle Sounds, sauber gebankt und sofort einsatzbereit – genug Slots, damit der Beat die ganze Nacht läuft. Ehrlich: Für spaßiges Live-Drum-Mangling ist die MPC nicht gebaut, zumindest nicht ohne Plugin-Akrobatik (und CPU-Kollaps).
Plugins wie Drum Synth werden erwähnt, aber mit Warnung – die fressen CPU, und ältere MPCs steigen aus, wenn du Time-Stretching und Effekte übertreibst. Drum-Sample-Programme sind zuverlässiger. Das Mapping erlaubt Sound-Tausch oder Template-Duplikate, aber erwarte keine Elektron-Performance. Für praktische, schnörkellose Live-Sets bleibt’s aber tight und übersichtlich.
Läuft auf jeder MPC (mit Puls)
Das Beste: Dieses Setup ist nicht an die neueste MPC Live 3 gekettet. Solange MPC OS 3 läuft, bist du dabei – MPC One, Live, Live 2, alle willkommen. Klar, die Live 3 hat mehr RAM und stärkere CPU, aber das Template bleibt schlank, damit auch die älteren Kisten nicht abkacken. Genau das macht das Ganze zum echten Street-Tool und nicht nur zum YouTube-Showoff.
Anschauen oder vergessen
Ganz ehrlich: Über MIDI-Mapping zu lesen ist wie IKEA-Anleitungen für einen Rave. Wer sehen will, wie das Monster-Setup wirklich funktioniert, muss NOGASAYANs Video schauen. Fader, Filter, Controller-Chaos – alles dabei, und eine echte Lehrstunde in Sachen MPC-Live-Performance. Glaub mir nicht – schau dir den Toaster-Fight selbst an.

"Es ist super anstrengend einzurichten, aber es funktioniert und zahlt sich aus, wenn du live spielst."
© Screenshot/Zitat: Nogasayan (YouTube)
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/NOGASAYAN
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