Novations Circuit Rhythm tritt als Groovebox ins Rampenlicht, die weit mehr als ein Sample-Player ist – sie ist ein Sequencing-Kraftpaket mit ausgeprägtem Sinn für kreative Arrangements. In diesem offiziellen Walkthrough zeigt Dylan, wie sich Pattern Chaining, Scene Management und Project Switching nutzen lassen, um komplexe, sich entwickelnde Tracks zu bauen. Das Video bewegt sich im glitchigen IDM-Bereich, mit modularen Drum-Samples, Dub-veredeltem Piano und einem Workflow, der auf schnelle, intuitive Manipulation setzt. Wie immer bei Novations künstlerorientierten Inhalten steht die praktische Technik im Vordergrund, die Ideen rasch von der Skizze zum performancetauglichen Track bringt. Wer sich dafür interessiert, wie digitale Sequencer-Architekturen in echte musikalische Flexibilität übersetzt werden, bekommt hier einen fokussierten, aufschlussreichen Einblick.

23. Mai 2025
LYRA
Novation Circuit Rhythm: Komplexe Sequenzen bauen mit Scene Chaining und Project Hopping
Von simplen Loops zu komplexen Architekturen
Das Video beginnt mit Dylan, der den Circuit Rhythm als Werkzeug vorstellt, um komplexe Patterns durch die Kombination verschiedener Sequencing-Techniken zu erstellen. Er skizziert den Plan: Pattern Chaining, Scene Chaining und Project Switching werden genutzt, um interessante Songabschnitte schnell zusammenzustellen. Dieser Ansatz wird als Weg präsentiert, um über statische Loops hinauszugehen und dynamischere, sich entwickelnde Arrangements zu ermöglichen.
Dylan lädt zunächst modulare Drum-Samples auf die erste Spur und baut eine einfache, zweitägige Melodiephrase. Der anfängliche Beat bleibt absichtlich repetitiv, um zu zeigen, wie die Sequencing-Tools des Geräts für Variation sorgen können. Der Fokus liegt hier auf dem grundlegenden Workflow – aus einfachen Elementen, die später durch die Architektur des Circuit Rhythm transformiert werden.

"Wir werden Pattern Chaining, Scene Chaining und Project Switching zusammen mit ein paar anderen Sequenzparametern kombinieren, um sehr schnell wirklich interessante Songteile zu machen."
("We're going to combine pattern chaining, scene chaining and project switching along with a few other sequence parameters to make really interesting song parts very quickly.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Pattern- und Scene-Chaining: Die Bausteine

"Wir setzen das Pattern in den Zufallsmodus und drücken erneut die Pattern-Einstellungen-Taste, um zur Wahrscheinlichkeit zu gelangen."
("We put the pattern into random mode and we push the pattern settings button again to get to probability.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Mit dem Grundpattern demonstriert Dylan, wie sich Abschnitte als Scenes speichern lassen, indem er im Mixer den straighten Part in die ersten drei Scenes aufnimmt – jeweils zwei Takte lang, passend zur Melodiephrase. Dieser Prozess wird als schneller Weg präsentiert, verschiedene Songabschnitte zu organisieren und abzurufen und so die Grundlage für ausgefeiltere Arrangements zu legen.
Anschließend erstellt er für die vierte Scene einen Fill, indem er ein neues Drum-Pattern baut und es mit dem vorherigen verknüpft. Der Fill wird bewusst unvorhersehbar gestaltet: Dylan sequenziert zusätzliche Samples, verkürzt das Pattern auf acht Steps und aktiviert den Zufallsmodus. Durch das Anpassen der Wahrscheinlichkeiten für jeden Step sorgt er dafür, dass nicht jeder Schlag ausgelöst wird – das Ergebnis ist ein Fill, der sowohl glitchig als auch dynamisch variabel ist. Dieser Abschnitt zeigt, wie Pattern- und Scene-Tools des Circuit Rhythm genutzt werden können, um Wiederholungen aufzubrechen und Charakter zu schaffen.
Dynamische Fills und Scene-Übergänge
Das Video geht weiter mit dem Verketten der vier Scenes, wodurch eine längere Phrase entsteht, die drei gerade Abschnitte durchläuft, bevor sie im Fill endet. Diese Struktur erzeugt Progression und Erwartung, wobei der Fill als Wendepunkt dient. Dylan zeigt, wie dieser Ansatz musikalische Variation bringt, ohne komplexe Menüs oder externe Sequencer zu benötigen.
Der Workflow ist auf Geschwindigkeit ausgelegt: Durch das Speichern und Verketten von Scenes lassen sich Arrangements schnell zusammenbauen, die sich im Verlauf verändern. Die Fill-Scene mit ihren zufälligen und probabilistischen Triggern sticht als kreatives Werkzeug hervor, um Überraschung und Bewegung in ansonsten vorhersehbare Patterns zu bringen. Dieser Abschnitt unterstreicht die Fähigkeit des Circuit Rhythm, dynamische Übergänge zu ermöglichen und Performances spannend zu halten.
Project Switching: Ideen in Echtzeit wechseln
Dylan treibt das Sequencing-Konzept weiter, indem er das Project Switching einführt. Nachdem er das aktuelle Arrangement in einem neuen Projektslot gespeichert hat, zeigt er, wie man in Echtzeit zwischen verschiedenen Versionen eines Beats springen kann. Diese Fähigkeit erlaubt spontane Performance-Wechsel und erleichtert das Navigieren zwischen Songabschnitten oder völlig unterschiedlichen Ideen.
Die Möglichkeit, Patterns innerhalb jedes Projekts zu bearbeiten und sie live zu manipulieren, wird als zentraler Workflow-Vorteil hervorgehoben. Indem man einen Song als Sammlung von Projekten abbildet, können Performer Variationen und Übergänge sofort triggern – ideal für strukturierte Arrangements wie auch für improvisiertes Spiel. Dieser Abschnitt zeigt, wie die Projektarchitektur des Circuit Rhythm DAWless- und Live-Setups unterstützt, bei denen Flexibilität und Geschwindigkeit entscheidend sind.

"Man kann auch zwischen Projekten hin und her springen."
("You can also jump between projects as well.")© Screenshot/Zitat: Novationtv (YouTube)
Finale Performance: IDM-Glitch in Aktion
Das Video endet mit einer Performance, die alle gezeigten Techniken zusammenführt. Der resultierende Track ist ein glitchiges, IDM-inspiriertes Stück mit modularen Drum-Samples, Dub-veredeltem Piano und sich entwickelnden Rhythmusstrukturen. Durch das Verketten von Scenes, das Einsetzen von Fills und das Springen zwischen Projekten zeigt Dylan das Potenzial des Circuit Rhythm, komplexe, ausdrucksstarke Tracks mit minimaler Menü-Navigation zu bauen. Es ist eine kompakte, aber effektive Demonstration dafür, wie digitale Sequencing-Features in echte musikalische Kreativität übersetzt werden können.
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