Bereit für Ringmod-Wahnsinn, der dir den Staub aus den Boxen pustet? Unser Kumpel tafony, Vancouvers Modular-Zauberer, stürzt sich kopfüber in den F*CK WITH SOUND ‚Bring It On’—einen Ringmodulator mit mehr Tricks auf Lager als eine Elster beim Bunnings-Grillfest. Mit zwei Modulationseingängen und wilden Klangformungsoptionen ist diese Kiste bereit für akustischen Unfug. Während tafony rumblödelt, herumprobiert und Harmonien zähmt, geht’s ihm vor allem ums Grenzen austesten und ums Augenzwinkern gegenüber Synth-Dogmen. Wer metallische Klänge, fiese Waveshaping-Orgien und modulares Chaos hören will, schnappt sich ein kaltes Bier und schnallt sich an. Trockenes Lehrbuch-Gelaber gibt’s hier nicht – es geht um Entdeckung, glückliche Zufälle und ein paar klangliche Grillpannen am Wegesrand.

9. Juni 2026
TAS
tafony brät Chaos: F*CK WITH SOUND ‚Bring It On‘ Ringmodulator nimmt kein Blatt vor den Mund
Ringmod mit Dreh: Zwei Eingänge, doppeltes Chaos
tafony startet mit einem fetten Dank an F*CK WITH SOUND fürs Leihen des ‚Bring It On’—ohne Sponsoring, einfach ehrliche Meinung. Von Anfang an ist klar: Das hier ist kein 08/15-Ringmod. Der ‚Bring It On‘ hat nicht einen, sondern gleich zwei Modulationseingänge und hebt sich damit von der üblichen Konkurrenz ab. Statt wie ein müder alter Känguru an einen einzigen Modulator gekettet zu sein, kannst du hier zwei wilde Signale reinschmeißen und schauen, was für ein Chaos dabei rauskommt.
Diese Flexibilität eröffnet neue Sounddesign-Gefilde. Egal ob Drones, quäkiges FM oder sonstige schräge Wellenformen – die zwei Eingänge lassen dich layern, stapeln und Audio auf frische Art zerlegen. Ein Ringmod für Abenteurer, bereit für alles von klassischen Metallklängen bis zur kompletten harmonischen Abrissbirne. Wer höfliche, vorhersehbare Ergebnisse sucht, ist hier falsch – das Teil ist für die Klang-Draufgänger.

"Du fütterst ihn tatsächlich mit einer externen Quelle und bekommst zwei Quellen."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Ringmod entzaubert: Mathe, Mythen und Summenwahnsinn

"Ringmodulation ist eine mathematische Gleichung, die in Hardware in analoger Form von Modulen wie Bring It On durchgeführt wird."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Um Ringmodulation ranken sich mehr Missverständnisse als um ein Melbourne-Footy-Pub zur Sperrstunde. tafony räumt auf: Es ist kein Oszillator-Sync und auch kein FM-Verwandter – auch wenn’s ähnlich wild zugehen kann. Das ‚Ring‘ im ‚Ringmod‘ kommt vom klassischen Dioden-Schaltkreis, nicht von irgendeinem echten Klingeln oder Oszillator-Ketten.
Eigentlich passiert hier pure Mathematik – Summen- und Differenzfrequenzen werden ausgespuckt und erschaffen neue Obertöne, die vorher nicht da waren. Der ‚Bring It On‘ nimmt diese Gleichung und dreht voll auf: Zwei Signale werden gegeneinander geknallt und es sprühen die Funken. Das Ganze ist mehr Überraschung als Kontrolle. Du brauchst kein Mathe-Studium, nur Lust auf wilde Sounds und keine Angst, dir beim Patchen die Finger schmutzig zu machen.
Wellenreiten: Obertonreichtum und jankige Texturen
Jetzt gibt’s was auf die Ohren. tafony jagt eine Parade von Wellenformen – Dreieck, Sägezahn, Rechteck – durch den ‚Bring It On‘, jede bringt ihre eigene Portion Chaos mit. Mit dem Three Body Oszillator als Sidekick zeigt er, wie verschiedene Kombinationen und Verhältnisse alles von metallischen Glocken bis zu knusprigem Chiptune-Fuzz erzeugen. LFOs und Hüllkurven sorgen für noch mehr Unfug – wie ein BBQ, das völlig aus dem Ruder läuft.
Hier mangelt’s nicht an harmonischem Spektakel. Wellenformen krachen aufeinander, Hüllkurven pumpen Spannung rein und die entstehenden Seitenbänder tanzen wie Kakadus auf der Stromleitung. Mal klingt’s musikalisch, mal einfach nur glorreich jankig – aber genau das macht den Reiz aus. Wer’s brav will, ist hier falsch. Wer eine Soundpalette sucht, die von dezentem Schimmer bis zum ausgewachsenen Klang-Mongrel reicht, ist hier goldrichtig.

"Wenn es richtig obertonreich wird, mag ich es, den Träger runterzustimmen."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Modularer Wahnsinn: tafonys Abenteuer im Ringmod-Land

"Wie gesagt, ich bin kein Ringmod-Aficionado. Sie behaupten, es sei das Beste."
© Screenshot/Zitat: Tafonyyvr (YouTube)
Was dieses Video wirklich ausmacht, ist tafonys offene, experimentelle Herangehensweise. Er gibt zu, kein Ringmod-Guru zu sein – einfach ein Typ, der das Biest reizt und schaut, was rauspurzelt. Vom beherzten Knob-Twiddling bis zum Stapeln von Hüllkurven und LFOs – hier regieren glückliche Zufälle und freche Patchings. Der eingebaute Shelving-EQ (‚weight‘ und ‚edge‘) bringt noch mehr Unfug ins Spiel, Frequenzen werden on the fly geschnitzt – auch wenn er sich CV-Steuerung wünscht, um richtig loszulegen.
tafony pfeift auf Regelbücher und lädt ein, Synth-Dogmen über Bord zu werfen und sich die Hände schmutzig zu machen. Egal ob Drum-Breaks zerlegt, Samples und Oszillatoren zusammengeschmissen oder Quellen für maximalen Jank gekreuzmoduliert werden – die Message ist klar: Das ist ein Werkzeug für Klangzerstörung und Neuerfindung. Mal klingt’s wie ein Traum, mal wie ein Chip, der in der Outback-Sonne brutzelt – aber genau das ist der Spaß. Kein Patch klingt wie das andere, und genau so soll’s sein.
Nicht nur lesen – hör dir das Chaos selbst an
Worte und wilde Metaphern bringen dich nur bis zu einem gewissen Punkt – wenn du den echten Biss vom ‚Bring It On‘ spüren willst, musst du ihn hören. tafonys randvolles Demo ist gespickt mit Klirren, Drones und haarsträubenden Texturen, die selbst Noise-Veteranen ein Grinsen entlocken. Verpass nicht die besten Momente – gönn deinen Ohren ein ordentliches Workout. Und denk dran: Was du im Video siehst (und hörst), ist das echte Leben, Kumpel. Kein Handbuch nötig, nur pures Klangchaos.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/TafonyYVR
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