Voltage Labs entfesselt das Haloplane: Synth, Skulptur oder klanglicher Känguru-Sprung?

16. Mai 2026

TAS

Voltage Labs entfesselt das Haloplane: Synth, Skulptur oder klanglicher Känguru-Sprung?

Leute, Voltage Labs hat auf der Superbooth 2026 ein echtes Wildpferd losgelassen – das Koma Elektronik Haloplane. Vergesst klassische Tasten und Pads; dieses Biest lässt euch mit elektromagnetischen Feldern spielen, als würdet ihr Klänge aus der Luft zaubern. Es ist ein digitales Instrument, Performance-Interface und Klangskulptur in einem – und hat mehr Tricks auf Lager als ein Zauberer beim Grillfest im Sturm. Wer auf experimentelles Gear steht, das so verrückt ist wie ein Grillabend im Gewitter, sollte hier genau hinschauen. Tauchen wir ein ins Chaos und schauen, was das Haloplane so besonders macht.

Unsichtbare Kängurus zähmen: Klangschöpfung mit Magnetfeldern

Gleich zu Beginn wirft das Haloplane das Regelbuch über Bord und lädt dazu ein, mit elektromagnetischen Feldern statt mit langweiligen Tasten zu spielen. Mit zwei Pickups jagt man förmlich nach klanglichen Hotspots auf der Oberfläche – jeder Spot singt seine eigene Melodie, je nachdem, wie nah man ihm kommt. Es ist, als würde man einen geheimen Radiosender einstellen, nur dass der Regler die eigene Hand ist und die Musik pures Chaos.

Und das ist keineswegs nur ein Gimmick. Je näher man an das jeweilige Feld kommt, desto deutlicher wird seine Stimme und man kann den Sound in Echtzeit formen. Es ist eine taktile, fast schon mystische Art, mit einem Synth zu interagieren – da grinst man wie ein Honigkuchenpferd im Süßwarenladen. Wer schon immer mal wie ein Zauberer Klänge aus dem Nichts zaubern wollte, ist hier goldrichtig.

It's a surface which is creating electromagnetic fields.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Synth, Skulptur oder etwas ganz anderes?

Each of these spots on the instrument is like its own micro world.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

Das Haloplane verwischt nicht nur die Grenzen zwischen Instrumenten – es reißt sie regelrecht ein. Teilweise Synthesizer, teilweise Performance-Interface, teilweise Klangskulptur: Dieses Gerät lässt sich einfach nicht in eine Schublade stecken. Jedes elektromagnetische Feld ist ein eigenes kleines Universum, und man selbst ist der kosmische DJ, der sie in Umlauf bringt.

Voltage Labs bleibt sich treu: Gear geht hier nicht nur um Specs, sondern darum, Musik, Kultur und Technik so zu verbinden, dass man Instrumente völlig neu denkt. Das Haloplane ist genauso sehr Kunstobjekt wie Werkzeug für klangliches Chaos – und würde sich in einer Galerie genauso gut machen wie auf der Bühne eines Warehouse-Raves.

Micro-Loops & Wavetables: Klangformung auf Steroiden

Unter der Haube steckt im Haloplane ordentlich digitale Power. Mit Micro-Loop-Sampling und Wavetable-Synthese kann man Sounds so lange verdrehen und verbiegen, bis sie nicht mehr wiederzuerkennen sind – oder sie so pur lassen wie einen Sonnenaufgang über dem Outback. Jedes Feld kann mit eigenem Sample oder Wavetable belegt werden, und man kann sogar eigene Aufnahmen einspielen – jede Performance wird so zum individuellen Klangabenteuer.

Man steuert Länge, Position, Pitch und mehr, dazu gibt’s LFOs und Filter obendrauf. Mit Field Rotation lassen sich Arpeggios und Modulationen über die gesamte Oberfläche zaubern – das ganze Instrument wird so zum wirbelnden Klangstrudel. Ausdrucksstark, unberechenbar und einfach ein Riesenspaß – das muss man wirklich gesehen (und gehört) haben, um es voll zu begreifen.

Another important feature of the instrument is what's called field rotation.

© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)

App im Outback: Mehr Kontrolle per Browser

Wer gerne an jedem Parameter schraubt, wird die Haloplane-Companion-App lieben. Das Instrument baut sein eigenes WLAN auf, sodass man sich mit jedem Browser-fähigen Gerät verbinden und tief in die Details jedes Feldes eintauchen kann. Presets laden, Wavetables editieren, nach Herzenslust anpassen – und das alles kabellos.

Das Beste: Das Haloplane bleibt trotzdem ein komplett eigenständiger Synth. Die App liefert einfach mehr Übersicht und Tiefe – und einen perfekten Überblick, was unter der Haube passiert. Es ist die ideale Mischung aus Hands-on-Chaos und digitaler Präzision – man kann also so tief oder wild einsteigen, wie man will.


Live-Klangchaos: Das Haloplane in Aktion

Das Haloplane live zu erleben ist wie ein Känguru auf Koffein – unberechenbar, energiegeladen und unmöglich zu ignorieren. Die Live-Demos zeigen, wie ausdrucksstark und dynamisch dieses Instrument sein kann: Stereo-Panning, wirbelnde Delays und Field Rotation – alles in Echtzeit.

Aber ehrlich: Worte werden dem nicht gerecht. Man muss das Haloplane in Aktion sehen, um den Vibe wirklich zu spüren – wie es auf jede Bewegung reagiert, wie sich der Sound mit jeder Geste verändert. Es ist Performance-Tool, Sounddesigner-Spielplatz und Klangkunstwerk in einem. Wer etwas sucht, das Köpfe verdreht und Hirne schmelzen lässt, ist hier genau richtig.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/voltage-labs-unleashes-the-haloplane-synth-sculpture-or-sonic-kangaroo/
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