Andertons Synths, Keys and Tech entfesseln das Arturia Keystep 37 MKII: Mehr als nur MIDI, Kollege

17. Juni 2026

SPARKY

Andertons Synths, Keys and Tech entfesseln das Arturia Keystep 37 MKII: Mehr als nur MIDI, Kollege

Die Crew von Andertons Synths, Keys and Tech hat Tom Lewis von Arturia mit Jack Duxbury in einen Raum gesperrt, um das Keystep 37 MKII ordentlich durchzunudeln. Das ist nicht einfach nur ein weiteres MIDI-Brett – das ist ein Kontrollzentrum mit Makro-Magie, CV-Zauberei und genug Drehmöglichkeiten, um einen Bunker-Rave zu befeuern. Wer dachte, die Keystep-Reihe zu kennen, wird hier eines Besseren belehrt: mehr Tasten, mehr Regler, ein Sack voller Modulations-Tricks. Und glaub mir, das Teil ist nicht nur was für Preset-Schubser; dieses Brett will dein Synth-Labor übernehmen. Lies weiter für die dreckigen Details – aber gönn dir das Video, wenn du das volle, gesichtsschmelzende Erlebnis willst.

Größer, fetter, besser: Das MKII bekommt ein Upgrade

Andertons’ neuester Tischverlängerer ist das Arturia Keystep 37 MKII, und schon beim Auspacken ist klar: Das ist kein lauwarmer Aufguss. Das erweiterte 37-Tasten-Layout gibt deinen Fingern endlich Platz zum Arbeiten – fette Akkorde, zweihändige Bässe oder was auch immer du anstellen willst. Aber es sind nicht nur mehr Tasten: Das MKII bringt zusätzliche Regler und Bedienelemente mit, die die Navigation weniger zum Fingerakrobatik-Contest und mehr zum intuitiven Erlebnis machen.

Arturia hat den Platz nicht vergeudet. Du bekommst eine Ladung Shortcuts und Hands-on-Features, die das Gefummel bei Performance-Tweaks auf ein Minimum reduzieren. Skalen-Modi? Ein Dreh entfernt. Arp- und Sequencer-Steuerung? Kein Menü-Gewühle nötig. Das ist ein Controller für Leute, die ihr Gear am liebsten am Kragen packen und sofort loslegen wollen. Wenn du genug von MIDI-Keyboards hast, die sich wie Excel-Tabellen anfühlen, ist dieses MKII ein echtes Straßenwerkzeug.


Makros: Dein Shortcut ins Chaos

Kommen wir zum Workflow: Die vier Makro-Regler sind ab Werk direkt auf die Makros von Arturia Pigments gemappt, aber sie steuern jeden Softsynth mit MIDI-CCs. Kein Setup, kein Stress – einstöpseln, drehen, und schon mutierst du Pads und zerlegst Leads, bevor der Kaffee wirkt.

Wenn vier Makros nicht reichen, gibt’s vier zuweisbare Bänke – das sind sechzehn Möglichkeiten, deinen Sound zu zerlegen, ohne die Maus anzufassen. Genau das hebt das Keystep 37 MKII von der Masse ab. Du schiebst nicht nur Filter an – du walzt ganze Parameter-Sets in Echtzeit um. Im Video sieht man, wie direkt und befriedigend das ist. Worte werden dem Drehspaß nicht gerecht – das muss man gesehen haben.

Du musst nicht nachdenken. Einfach in Pigments einstöpseln und loslegen.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

CV Outs: Modulationswahnsinn entfesselt

Du hast mehr als nur LFOs, du hast auch einen Puls – bei jedem gespielten Ton wird ein On-Signal geschickt.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Vergiss langweilige MIDI-Boards – die CV-Ausgänge des Keystep 37 MKII sind das geheime Extra. Zwei zuweisbare CV-Mod-Ausgänge, und die sind nicht nur für Pitch und Gate. LFOs, Hüllkurven, Random-Voltages, sogar eigene Puls-Signale – als hätte man dem Keyboard ein Mini-Modular-Gehirn verpasst.

Die LFOs bieten alles, was du willst: Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck, Sample & Hold, sogar Audio-Rate-Irrsinn. Du kannst sie clock-synchronisieren, mit Spannungen spielen und Steuersignale in jeden Synth pumpen, der CV versteht – nicht nur Eurorack. Plötzlich bekommt dein Mono-Synth eine doppelte Ladung Wobble. Wer wissen will, wie tief das Modulationsloch geht, sollte Tom beim Live-Patchen zuschauen – Grinsen garantiert.

Microbrute Madness: Alte Synths aufgemotzt

Das Keystep 37 MKII will deine Synths nicht ersetzen – es bringt sie zum Schwitzen. Am Arturia Microbrute angeschlossen, liefert es zwei LFOs oder Hüllkurven mit Extra-Kick und bringt frische Bewegung in klassische Sounds. Plötzlich zucken Metallizer und Filter wie auf Koffein.

Du kannst CV von den Touchstrips schicken, Hüllkurven für Pitch nutzen und Sample-and-Hold-Bleeps direkt in deine alten Analogen jagen. Hier rechtfertigt das Keystep 37 MKII seinen Platz auf jedem Hardware-Schrauber-Tisch. Man hört den Unterschied – und wer Modulations-Chaos in Echtzeit sehen will, muss sich die Patch-Szenen im Video reinziehen.

Das ist ein echter Gamechanger.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Live-Kontrolle: Mehr als ein Controller, ein Performance-Werkzeug

Nicht nur ein MIDI-Controller.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Features zu haben ist das eine – sie live zu nutzen, ohne das Ding aus dem Fenster werfen zu wollen, das andere. Das Andertons-Team zeigt Performance-Tricks: Von Echtzeit-Arpeggiator-Spielereien bis zu Makro-gesteuertem Sounddesign beweist das Keystep 37 MKII, dass es mehr ist als ein DAW-Anhängsel.

Was überzeugt, ist die Spielbarkeit: Aftertouch, Hands-on-CCs, sofortige Skalen- und Arp-Wechsel, alles sauber im Takt. Es ist nicht der kleinste Controller, aber für das, was man bekommt, lohnt es sich, ihn ins Gigbag zu schmuggeln. Und wenn man sieht, wie er Pigments-Visuals steuert und Analoge zum Schreien bringt, wird klar: Das ist nicht einfach ein weiteres MIDI-Brett – das ist ein vollwertiges, klangliches Straßenwerkzeug.

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