Das Osmose von Expressive E ist nicht einfach ein weiteres Keyboard – es ist eine komplette Neuerfindung dessen, was digitale und hybride Instrumente mit MPE-Technologie und einer wirklich taktilen Oberfläche leisten können. Im offiziellen Video führt Dream Theater-Keyboarder Jordan Rudess durch 12 praxisnahe Techniken, die die Grenzen keyboardbasierter Expression verschieben: von nuancierten Press-Glide-Bends über fingergetrennte Aftertouchs bis hin zu Vibrato. Dieses Video ist ein Meisterkurs darin, wie digitale Architektur, Gesten-Mapping und physisches Design zusammenkommen, um neue Workflows für klassische wie moderne Spieler zu eröffnen. Wer wissen will, wie sich die multidimensionalen Steuerungen des Osmose in der Praxis anfühlen, sollte hier unbedingt reinschauen.

14. August 2025
LYRA
Expressive E Osmose: 12 Gesten-Tricks mit Jordan Rudess – Ein Architektur-Check für expressive Keyboards
Osmose: Keyboard-Expression neu gedacht
Das Video startet mit Jordan Rudess, der das Osmose als ein Keyboard-Instrument vorstellt, das das Keyboardspiel grundlegend auf ein neues Level hebt. Expressive Es Mission, elektronische Instrumente taktiler und ausdrucksstärker zu machen, steht im Mittelpunkt. Rudess betont, wie das Osmose eine neue Dimension ins Keyboardspiel bringt: Nuancierte Fingerbewegungen – wie seitliches Verschieben, Druck und Pitch-Bends – werden dank fortschrittlicher MPE-Architektur (MIDI Polyphonic Expression) direkt in Klang übersetzt.
Rudess zeigt sich beeindruckt, wie Expressive E diese Features auf einer klassischen schwarz-weißen Tastatur realisiert hat – etwas, das er zuvor für unmöglich hielt. Das Design des Osmose ermöglicht Gesten, die Keyboardern bislang verschlossen waren: etwa Echtzeit-Pitchbends und Crescendi auf einzelnen Tasten, ganz ohne externe Controller. Damit ist die Bühne bereitet für einen tiefen Einblick in die architektonischen Möglichkeiten und Workflow-Innovationen dieses Instruments.

"Sie haben es geschafft, etwas zu erschaffen, das einen wirklich auf das nächste Level des Keyboardspiels bringt."
("They have managed to create something that really brings you to the next level of what being a keyboard player means.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Zwölf Gesten: Die Architektur der Expression
Jordan Rudess taucht in 12 verschiedene Gesten ein, die jeweils einen anderen Aspekt des expressiven Potenzials des Osmose freischalten. Er zeigt, wie sich klassische Stücke wie Bachs Invention Nr. 4 mit Press Glide für legato Pitch-Bends und subtile Inflektionen transformieren lassen – Dinge, die auf herkömmlichen Keyboards schlicht unmöglich sind. Klar wird: Diese Gesten sind keine oberflächlichen Spielereien, sondern tief in der digitalen Architektur des Instruments verankert und erlauben kontinuierliche Kontrolle und organische Klangformung.
Zentrale Features wie Press Glide, Aftertouch und seitliches Vibrato werden detailliert demonstriert. Rudess erklärt, wie Press Glide auf Halbtonschritte eingestellt werden kann, während Vibrato durch seitliches Wackeln der Taste entsteht – mit fein justierbarer Tiefe über die Osmose-Settings. Auch die Bedeutung der Parametrierung wird betont, etwa das Begrenzen der Vibrato-Tiefe auf ein Viertelton für subtilen Ausdruck in klassischen Passagen. Die Bedienoberfläche unterstützt dabei sowohl breite als auch feine Kontrolle.
Im Fokus steht, wie diese Gesten gemappt sind und mit der Klangerzeugung interagieren. Die Architektur des Osmose ermöglicht ein nahtloses Zusammenspiel von Performance-Gesten und Sounddesign, ohne Menü-Tiefen oder externe Controller. Der Workflow ist direkt: Gesten werden unmittelbar in musikalische Resultate übersetzt – für traditionelles wie experimentelles Spiel gleichermaßen.
Unabhängigkeit trainieren: Übungen für expressive Technik
Das Herzstück des Videos ist eine Reihe von Übungen, die Fingerunabhängigkeit und expressive Kontrolle trainieren. Rudess baut diese als progressive Studien auf, jede mit Fokus auf eine spezielle Technik – Legato mit Press Glide, fingergetrennter Aftertouch und Vibrato mit beiden Händen. Er betont, dass das Beherrschen dieser Übungen entscheidend ist, um das volle Potenzial der MPE-Architektur des Osmose auszuschöpfen.
Eine Übung etwa lässt den Spieler einen Akkord halten, während darunter Legato-Läufe gespielt werden – das verlangt Unabhängigkeit und Präzision in der Geste. Andere Übungen drehen sich um alternierendes Vibrato zwischen den Händen oder isolierten Aftertouch auf einzelnen Fingern im Akkord und zeigen, wie das Osmose jede Fingerbewegung separat erkennt und umsetzt. Rudess weist darauf hin, wie gezielte Parameteranpassungen – etwa das Deaktivieren von Pitchbend beim Aftertouch-Training – helfen, sich auf bestimmte Aspekte zu konzentrieren.
Diese Übungen sind nicht nur Techniktraining, sondern helfen, die einzigartige Gesten-Vokabel des Osmose zu verinnerlichen. Der Workflow ist iterativ und explorativ: Spieler werden ermutigt, mit Einstellungen und Gesten zu experimentieren, um ihren eigenen Ausdruck zu finden. Klar wird: Das Osmose ist ebenso ein Werkzeug für neue Spielgewohnheiten wie für digitales Sounddesign.
Jenseits der Genres: Osmose in der modernen Performance
Im letzten Abschnitt zeigt das Video, wie das expressive Werkzeugset des Osmose genreübergreifend und in verschiedenen Performance-Kontexten eingesetzt werden kann. Rudess demonstriert Techniken für das Spielen komplexer Intervalle wie Terzen und Sexten mit geschmeidigen Press Glide-Bends und zeigt, wie Finger-Druck für dynamische Crescendi und Decrescendi genutzt werden kann – alles in Echtzeit direkt auf den Sound gemappt.
Er macht deutlich, dass diese Möglichkeiten neue Wege für klassische wie zeitgenössische Musik eröffnen: komplexe Klanglandschaften und hochgradig personalisierte Spielweisen werden möglich. Die Übungen gipfeln in fortgeschrittenen Techniken wie Press Glide als Vorschlagsnote und dem Kombinieren mehrerer Gesten für gestapelte Expression – ein Beleg für die Flexibilität und Tiefe des Instruments.
Aus Workflow-Sicht punktet das Osmose durch seine Unmittelbarkeit: Ausdrucksgesten werden direkt auf Klangparameter gemappt, Menü-Navigation wird minimiert, der kreative Fluss maximiert. Das Video legt nahe: Ob Studio, Bühne oder DAWless-Setup – das Osmose kann zum zentralen Ausdrucks-Hub werden. Wie sich das in großen Setups und im Live-Dauerbetrieb bewährt, bleibt natürlich noch zu testen.
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