Expressive Es Osmose ist nicht einfach nur ein weiteres MPE-Keyboard – es ist ein digitales Instrument, das es wagt, die Dominanz der Gitarre im Metal herauszufordern. In diesem Tutorial zeigt Rohan (alias @rohankeyboardist), wie das Osmose kreischende Bendings, Whammy-Pedal-Effekte und gitarreninspirierte Techniken direkt von der Tastatur aus ermöglicht. Das Video ist ein tiefer Einblick in expressive Kontrolle, dynamische Presets und Aftertouch, die aggressive, gitarrenähnliche Artikulationen freischalten. Wer wissen will, wie sich Metal-Energie in einen digitalen Workflow übersetzen lässt, bekommt hier einen spannenden Einblick in die Architektur und Performance-Potenziale des Osmose.

15. Mai 2025
LYRA
Expressive E Osmose: Metal-Riffs mit MPE-Präzision auf der Tastatur
Metal auf den Tasten: Osmose steigt in den Pit
Das Video beginnt damit, dass Rohan das Expressive E Osmose als starken Kandidaten für harte und aggressive Musikgenres, insbesondere Progressive Metal, vorstellt. Er verweist auf das Intro-Demo, in dem der Sound des Keyboards mit dem traditioneller, gitarrengetriebener Metal-Musik konkurriert – Osmose ist also keineswegs nur für Ambient-Flächen oder cineastische Pads gedacht.
Rohans Ansatz ist es, klassische Gitarrentechniken mit intuitivem Keyboardspiel zu verbinden und dabei die MPE-fähige Oberfläche des Osmose voll auszureizen. Im Mittelpunkt steht, das Instrument expressiv einzusetzen, um das nachzuahmen und sogar zu erweitern, was mit einer Gitarre möglich ist. Hier geht es nicht darum, einfach Samples abzuspielen oder Presets durchzuschalten – die Tastatur wird zum dynamischen, performance-orientierten Werkzeug für modernen Metal.

"Wie ihr im Intro-Demo hören könnt, kann das Osmose in härteren und aggressiveren Musikstilen großartig klingen."
("As you can hear from the intro demo, Osmose can sound amazing in heavier and more aggressive styles of music.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Doppel-Bendings und Whammy-Action: Gitarrentechniken neu gedacht

"Ich benutze gerne beide Bending-Methoden zusammen, weil ich damit Doppel-Bendings machen kann."
("I like to use both of these bending methods together because it allows me to do double bends.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Ein herausragendes Feature ist die Möglichkeit, Doppel-Bendings – eine ikonische Technik aus Gitarrensoli – direkt auf dem Osmose zu spielen. Rohan erklärt, wie sowohl die Tastenoberfläche als auch das Pitch-Bend-Rad (oder der Slider) gemeinsam genutzt werden können, sodass sich Pitch-Manipulationen wie beim gleichzeitigen Biegen zweier Gitarrensaiten realisieren lassen. Diese doppelte Herangehensweise ermöglicht dramatische, ausdrucksstarke Bendings, die weit über das hinausgehen, was mit einer Standardsynth-Tastatur machbar ist.
Er hebt außerdem den Whammy-Pedal-Effekt hervor, der durch das Erhöhen des Pitch-Bend-Bereichs auf bis zu 24 Halbtöne realisiert wird. Diese enorme Range erlaubt extreme Pitch-Dives und Slides, die das expressive Chaos eines Gitarren-Whammybars überzeugend nachbilden. Das Video zeigt deutlich, dass diese Features nicht nur Theorie sind – sie sind sofort spielbar und tief in den Performance-Workflow des Osmose integriert.
Unendliche Artikulationen: Presets, Aftertouch und dynamische Kontrolle
Das Tutorial wechselt zur Kraft der Artikulation und des Sounddesigns innerhalb des Preset-Systems des Osmose. Rohan demonstriert, wie ein einziges Preset eine riesige Bandbreite an Artikulationen liefern kann – allein durch Variation von Anschlag, Druck und Bewegung auf den Tasten. Diese dynamische Reaktion ist zentral für die MPE-Architektur des Instruments und ermöglicht es, von subtilen Pads zu aggressiven Leads zu morphen, ganz ohne Menütauchen oder Preset-Wechsel.
Aftertouch wird als zentrales Performance-Tool gezeigt, das kreischende Leads und nuancierte Kontrolle über Klangfarbe und Effekte ermöglicht. Der Workflow ist dabei haptisch und unmittelbar: Musiker formen ihren Sound in Echtzeit mit Gesten, die sich natürlich und musikalisch anfühlen. Das Video unterstreicht, wie diese Möglichkeiten es Keyboardern erlauben, mit der expressiven Bandbreite von Gitarristen im Metal mitzuhalten – oder sie sogar zu übertreffen.

"Ein Preset, unendliche Artikulationen."
("One preset, infinite articulations.")© Screenshot/Zitat: Expressivee (YouTube)
Riffs bauen und Doom-Soundscapes: Metal-Workflows entfesselt
Rohan wird praktisch und zeigt, wie man Riffs konstruiert und Sounds speziell für Metal-Subgenres wie Doom und Progressive Metal designt. Er demonstriert, wie Aftertouch und dynamisches Preset-Tweaking ein Pad in einen schneidenden Lead-Sound oder eine sanfte Textur in ein druckvolles Riff verwandeln können. Im Fokus steht der Workflow: Das Interface des Osmose ermöglicht schnelle, spontane Anpassungen und unterstützt so Kreativität beim Komponieren und Performen.
Das Video endet mit einer praxisnahen Sounddesign-Session, in der Rohan einen Doom-Riff-Sound einstellt und Artikulationen schichtet, um komplexe, sich entwickelnde Texturen zu bauen. Dieser Abschnitt zeigt, wie die Architektur des Osmose aggressive, genrespezifische Spielweisen unterstützt und das Instrument zu einem ernstzunehmenden Werkzeug für Keyboarder macht, die im Metal-Bereich neue Wege gehen wollen.
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