OXI Instruments führt durch die Grundlagen der MIDI-Konnektivität mit dem OXI ONE MKII Performance-Sequencer. Dieses Tutorial legt den Fokus auf die praktische Kanalzuweisung, das Daisy-Chaining per MIDI THRU und das Synchronisieren von Drum Machines und bietet einen zugänglichen, aber detaillierten Einblick, wie der OXI ONE als Steuerzentrale in hybriden Setups dient. Der Workflow und die Architektur des Multi-Instrumenten-Sequenzings werden nachvollzogen – vom Anschluss eines einzelnen Synths bis zum Management größerer Setups mit dem OXI Split, stets mit klarem Fokus auf effiziente Signalführung und performance-orientiertes Design.

30. Juli 2026
LYRA
OXI Instruments: Architektonische MIDI-Verbindungen mit dem OXI ONE MKII
Novation Peak, OXI ONE MKII, OXI Split, Tonverk, Vermona Perfourmer
Der OXI ONE MKII: Das Gehirn des Setups
Das Video beginnt damit, den OXI ONE MKII als zentrales Steuerzentrum in einem Hardware- oder hybriden elektronischen Musik-Setup zu präsentieren. OXI Instruments positioniert den Sequencer als das „Gehirn“, das nicht nur Noten auslöst, sondern auch alle Geräte im Takt hält – eine entscheidende architektonische Rolle für komplexe Setups.
Dieser Ansatz ist einsteigerfreundlich, hebt aber auch einen zentralen digitalen Workflow hervor: Die Fähigkeit des Sequencers, mehrere Instrumente über MIDI zu koordinieren. Der Fokus liegt darauf, den Einstieg zu entmystifizieren und Nutzern einen klaren, zuverlässigen Weg zur Verbindung ihres Equipments zu bieten – ohne die typischen Stolpersteine für Hardware-Einsteiger.

"Betrachte den Sequencer als das Gehirn deines Setups."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Kanäle und Konnektivität: 96 Wege zum Spielen

"Der Oxyone MK2 bietet dir mit dem OxySplit Version 2 insgesamt 6 MIDI-Ports."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Das Video stellt schnell ein zentrales Feature vor: Jeder MIDI-Port am OXI ONE MKII verarbeitet 16 Kanäle, und mit dem OXI Split lassen sich bis zu 96 Kanäle über sechs Ports nutzen. Damit eröffnet sich ein weites Feld zur Steuerung von Multi-Part-Hardware – von polyphonen Synths über modulare Stimmen bis zu Drum Machines, alles von einem Sequencer aus.
Der Workflow wird Schritt für Schritt demonstriert, beginnend mit dem Anschluss eines Novation Peak über MIDI OUT (mit dem richtigen TRS Type A Kabel) und der Sicherstellung, dass sowohl OXI als auch Synth auf denselben Kanal eingestellt sind. Das Tutorial betont die Bedeutung des Kanalmanagements – ein grundlegender, aber oft übersehener Aspekt jedes skalierbaren digitalen oder hybriden Setups.
Daisy-Chaining und Sync: Mehr als nur Noten
OXI Instruments zeigt, wie man weitere Instrumente per MIDI THRU hinzufügt. Wenn keine zusätzlichen Ports vorhanden sind, ist Daisy-Chaining eine unkomplizierte Lösung – vorausgesetzt, die Instrumente bieten einen THRU-Port. Das Video führt durch den Anschluss eines Vermona Perfourmer nach dem Peak und leitet MIDI durch die Kette zu mehreren Geräten weiter.
Ein wichtiger Unterschied wird zwischen Sequencing (Senden von Noten- und Performance-Daten auf bestimmten Kanälen) und einfachem Sync-Betrieb gemacht, bei dem eine Drum Machine wie die Tonverk lediglich für Start/Stopp und Tempo synchronisiert wird. Das ist ein entscheidender Punkt für Live- und Studio-Workflows, da er verdeutlicht, wann vollständiges Sequencing nötig ist und wann es genügt, alles auf den Master-Clock zu synchronisieren.

"MIDI Thru kopiert im Grunde alles, was am MIDI IN ankommt, und gibt es direkt weiter."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Unabhängige Sequenzen und Live-Integration
Das Tutorial zeigt, wie für jedes angeschlossene Instrument unabhängige Sequenzen erstellt werden, indem unterschiedliche MIDI-Kanäle zugewiesen werden. So erhalten beispielsweise der Novation Peak, Vermona Perfourmer-Stimmen und eine Drum Machine jeweils maßgeschneiderte Patterns von eigenen Sequencer-Spuren – das ermöglicht komplexe, vielschichtige Arrangements.
Der Performance-Modus wird hervorgehoben und erlaubt Echtzeit-Transponierung und Muting – essenzielle Werkzeuge für Live-Improvisation oder DAWless-Jams. Das Video demonstriert, wie dieser kanalbasierte Ansatz es ermöglicht, dynamische Setups zu gestalten, in denen jedes Gerät seine eigene Rolle hat, aber dennoch eng unter Kontrolle des OXI ONE integriert bleibt.
Skalierung: OXI Split und Workflow-Effizienz

"So vermeidest du lange Daisy-Chains, die zwangsläufig Latenz verursachen können."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Abschließend betont OXI Instruments die Bedeutung des OXI Split für größere Studios. Während Daisy-Chaining per MIDI THRU für kleine Setups funktioniert, können lange Ketten Latenz verursachen – ein architektonischer Engpass für komplexe Rigs. Die Nutzung mehrerer MIDI-Ports mit dem Split wird empfohlen, um Verzögerungen zu minimieren und den Workflow reaktionsschnell zu halten.
Die gleichen Prinzipien der Konnektivität gelten, egal ob MIDI DIN, TRS, USB oder sogar die Steuerung einer DAW genutzt wird. Das Video schließt mit dem Hinweis, dass eine effiziente Portverteilung essenziell für zuverlässige, latenzarme Performance im Studio und auf der Bühne ist.
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