OXI Instruments öffnet Mono Mode: Das Sequencing-Fundament des OXI One MKII

6. Jänner 2026

LYRA

OXI Instruments öffnet Mono Mode: Das Sequencing-Fundament des OXI One MKII

OXI Instruments meldet sich mit einem Deep-Dive in den Mono Mode ihres Flaggschiff-Sequenzers OXI One MKII zurück – ein Modus, der auf den ersten Blick simpel erscheint, sich aber als Kraftpaket für grundlegende Pattern-Kreation entpuppt. Dieses offizielle Walkthrough zeigt, wie das Piano-Roll-Interface, Quantisierungsoptionen und Step-Editing-Tools im Mono Mode das Rückgrat eines flexiblen, hands-on Sequencings bilden. Wie typisch für OXI liegt der Fokus auf Workflow: von Live- und Step-Recording bis zu nuancierter Pattern-Manipulation, Accumulatoren und Groove-Shaping. Wer wissen will, wie sich die digitale Architektur des OXI One MKII in reale Kreativprozesse übersetzt, sollte diese Episode nicht verpassen.

Mono Mode: Das Sequencing-Fundament

Der OXI One MKII startet die zweite Tutorial-Reihe mit einem Fokus auf den Mono Mode und positioniert ihn als essenziellen Einstiegspunkt, um die Architektur dieses Sequenzers zu meistern. Obwohl der Mono Mode als der einfachste der verfügbaren Modi erscheinen mag, betont OXI Instruments seine Tiefe und Vielseitigkeit und legt nahe, dass ein solides Verständnis hier das volle kreative Potenzial des Geräts freischaltet.

Das Video führt die Nutzer direkt in das Piano-Roll-Interface ein, wo ein 16-Step-Standardraster einen kompletten Takt abdeckt. Dieses Raster dient als Leinwand für melodische und rhythmische Ideen, wobei jeder Step einfach in Tonhöhe, Länge und Stummschaltung bearbeitet werden kann. Die Demonstration unterstreicht, dass der Mono Mode nicht nur ein Übungsfeld ist – sondern eine robuste Plattform, um mit minimalem Aufwand komplexe Patterns zu bauen.

Mono mode might seem the easiest of them all, but I think it's the best place to start and it has some nice trick up its sleeve.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Piano Roll, Quantisierung und Step-Eingabe: Das Herz des Hands-On-Sequencings

Im Zentrum des Workflows im Mono Mode steht die intuitive Piano Roll, mit der sich Noten mit wenigen Tastendrücken hinzufügen, verschieben und binden lassen. Die Benutzeroberfläche liefert sofortiges visuelles Feedback, Farbcodes zeigen Tonhöhen über und unter der aktuellen Ansicht an, und das Zentrieren bleibt stets einfach. Diese visuelle Klarheit ist ein Markenzeichen der OXI-Designphilosophie und soll den kreativen Prozess frei von Menü-Tiefen halten.

Die Quantisierung ist flexibel – Nutzer können zwischen Skalen wie Dur und Moll wechseln, sodass melodische Eingaben harmonisch eingebettet oder bewusst off-grid bleiben. Die Möglichkeit, Steps stummzuschalten oder zu entstummen sowie Noten für längere Dauern zu binden, bringt zusätzliche Nuancen in die Pattern-Konstruktion.

Die Step-Eingabe wird durch einfache Methoden zum Löschen von Patterns ergänzt – entweder sofort oder mit Undo-Funktion, um versehentliches Löschen zu verhindern. Diese Features machen den Mono Mode zu einer schnellen, fehlertoleranten Umgebung für Experimente und Präzision.


Recording und Pattern-Manipulation: Live, Step und mehr

One is live recording. To activate that, you can press rec and then play. There's going to be a count and now you can record.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Der Mono Mode des OXI One MKII unterstützt verschiedene Aufnahme-Workflows und richtet sich damit sowohl an spontane als auch an methodische Kreative. Live-Recording wird mit einer einfachen Rec-und-Play-Kombination aktiviert, bietet einen Count-In und die Möglichkeit, Eingaben in Echtzeit zu quantisieren. Das ist besonders praktisch, um Ideen direkt einzufangen und dabei rhythmische Präzision zu wahren.

Das Step-Recording bietet eine Alternative für alle, die Sequenzen Note für Note aufbauen möchten – mit Pausen, Bindungen und variablen Pattern-Längen. Die Benutzeroberfläche macht klar, wann man sich im Step-Recording-Modus befindet, und der Wechsel zurück zum Playback ist nahtlos.

Die Pattern-Manipulation reicht vom Stummschalten einzelner Steps über das Duplizieren von Patterns auf verschiedene Seiten bis hin zum Loopen bestimmter Abschnitte oder Seiten. Diese Tools sind auf schnelle Iteration ausgelegt und ermöglichen es, Sequenzen ohne Unterbrechung des kreativen Flows zu überarbeiten und weiterzuentwickeln.

Accumulatoren und Groove: Mehr Tiefe fürs Sequencing

Das Feature-Set des Mono Mode wird durch einzigartige Tools wie Accumulatoren und Groove-Einstellungen erweitert, die Patterns mehr Komplexität und Musikalität verleihen. Die Accumulator-Funktion, exklusiv im Mono Mode, erlaubt es, dass Steps bei jedem Durchlauf ihre Tonhöhe inkrementell verändern – mit Modi wie Wrap, Pendulum und Clipping. Es lassen sich Grenzen für positive und negative Akkumulation setzen, und das Ganze kann bedingt oder zyklisch erfolgen, was sich für sich entwickelnde Melodien anbietet.

Die Groove-Anpassung ist ein weiteres Highlight, erreichbar über ein eigenes Menü. Nutzer können Preset-Grooves laden oder eigene Grooves über die OXI-App gestalten und dabei Akzentuierung und Timing verschieben, um statischen Patterns Leben und Swing einzuhauchen. Bemerkenswert: Groove-Patterns sind unabhängig von der Sequenzlänge, was polyrhythmische Wechselspiele und kontinuierliche Entwicklung ermöglicht.

Diese fortgeschrittenen Features werden als kraftvolle, aber zugängliche Wege präsentiert, um über statisches Step-Sequencing hinauszugehen – und laden dazu ein, mit generativen und performance-orientierten Ansätzen innerhalb einer vertrauten Oberfläche zu experimentieren.

Every time that the playhead hit that step, we can tell the machine to add one semitone.

© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)

Kreative Workflows: OXI One MKII nahtlos integrieren

Die Episode schließt mit einem Blick darauf, wie die Architektur des Mono Mode eine Vielzahl kreativer Workflows unterstützt. Egal, ob man komplexe Patterns von Grund auf baut, Sequenzen in Echtzeit manipuliert oder Groove- und Accumulator-Effekte schichtet – der OXI One MKII wird als flexibles Zentrum für Studio- und Live-Setups positioniert.

Die Designphilosophie von OXI Instruments – mit Fokus auf Unmittelbarkeit, visuelles Feedback und Hands-On-Kontrolle – kommt in dieser Demonstration klar zum Ausdruck. Während das Video die Kernfunktionen des Sequencings hervorhebt, deutet es auf eine tiefere Integration mit anderer Hardware und Software hin und zeigt, dass der Mono Mode nur der Anfang dessen ist, was der OXI One MKII für hybride und DAWlose Setups bieten kann.


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