OXI Instruments meldet sich mit einem Deep-Dive in die Modulationsfähigkeiten ihres Flaggschiffs OXI One MKII Sequencer zurück. In dieser Folge der Workflow-Serie zeigen die spanischen Innovatoren, wie Modulation – oft die geheime Zutat für dynamischen elektronischen Sound – mit chirurgischer Präzision und visueller Klarheit eingesetzt werden kann. Das Video führt durch die acht Modulationsspuren, LFOs und die nahtlose MIDI/CV-Integration, alles darauf ausgelegt, den OXI One MKII zum zentralen Nervensystem deines Hybrid-Setups zu machen. Egal ob du Eurorack-Stimmen sequenzierst oder MIDI-Synths formst, hier gibt es einen praxisnahen Einblick, wie Modulation statische Patterns in lebendige Musik verwandelt.

24. Juli 2025
MILES
OXI Instruments OXI One MKII: Modulations-Workflows entfesselt
Modulation: Der Puls dynamischer Klänge
Der OXI One MKII wird als leistungsstarker MIDI/CV-Sequencer vorgestellt, wobei der Fokus besonders auf seiner Fähigkeit liegt, ansonsten statischen Sounds durch Modulation Leben einzuhauchen. Das Video beginnt mit dem Kontrast zwischen einem einfachen, unmodulierten Klang und einer ausdrucksstärkeren, sich entwickelnden Variante – und zeigt so, wie Bewegung und Nuancen durch das Modulieren verschiedener Parameter entstehen.
OXI Instruments positioniert den MKII als zentrales Werkzeug zur Formung musikalischer Ideen und betont die Bedeutung von Modulation in der modernen elektronischen Musik. Der Workflow des Sequencers ist darauf ausgelegt, zum Experimentieren einzuladen und es einfach zu machen, jeder Sequenz Ausdruck und Komplexität zu verleihen. Damit ist die Bühne bereitet für die detaillierte Erkundung der Modulationsfunktionen, die im Folgenden vorgestellt werden.

"OXI-1 MK2 bietet mehrere Möglichkeiten, Modulation anzuwenden, aber die zwei leistungsstärksten Werkzeuge sind die LFOs und die Modulationsspuren."
("OXI-1 MK2 offers several ways to apply modulation, but the two most powerful tools are the LFOs and the modulation lanes.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Acht Modulationsspuren und LFOs: Ein Spielplatz für Kontrolle

"Man kann sie sich wie dedizierte Sequencer vorstellen, die einen bestimmten Parameter auf schnelle, intuitive und visuell klare Weise steuern."
("You can think of them as dedicated sequencers, setting a specific parameter in a fast, intuitive and visually clear way.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Konkret bietet der OXI One MKII nun acht unabhängige Modulationsspuren pro Sequencer, die jeweils als eigene kleine Sequencer für die Parametersteuerung agieren. Ergänzt werden diese Spuren durch zwei LFOs, was ein breites Spektrum für die zeitliche Klanggestaltung eröffnet. Der Workflow ist sowohl schnell als auch visuell intuitiv gehalten, jede Spur kann unkompliziert verschiedenen Parametern zugewiesen werden.
Im Video wird gezeigt, wie Nutzer mit wenigen Handgriffen Modulationsspuren auf mehrere MIDI-CCs oder interne Ziele mappen können. Das schnelle Aktivieren, Deaktivieren und Editieren der Spuren über die Encoder vereinfacht den Prozess und macht es leicht, komplexe, sich entwickelnde Modulationsmuster zu gestalten – ganz ohne Menü-Wirrwarr. Dieser modulare Ansatz zur Modulations-Sequenzierung richtet sich klar an alle, die Wert auf unmittelbare, feinfühlige Kontrolle legen.
Modulation auf dem Grid zeichnen: Visuelles Sequencing in Aktion
Ein herausragendes Feature ist die Möglichkeit, Modulationsverläufe direkt auf dem Grid des Sequencers einzuzeichnen. Dieser visuelle Ansatz ermöglicht sofortiges Feedback und lädt zum kreativen Experimentieren ein, da Nutzer ihre Modulationskurven in Echtzeit sehen und anpassen können. Das Grid-Interface unterstützt globale Wertverschiebungen, Anpassungen der Sequenzlänge sowie individuelle Start- und Endpunkte – alles über dedizierte Bedienelemente erreichbar.
Der Workflow wird weiter dadurch verstärkt, dass sich mehrere Modulationsspuren übereinanderlegen lassen, wobei jede verschiedene Parameter adressiert und so für reiche, ausdrucksstarke Ergebnisse sorgt. Die Demonstration zeigt, wie aus einer einfachen Sequenz durch das schrittweise Hinzufügen weiterer Modulationsspuren ein dynamisches, sich entwickelndes Stück wird. Dieser praxisnahe, visuelle Workflow ist eine klare Ansage an alle, die Unmittelbarkeit und haptische Interaktion in ihrem Setup schätzen.

"Jetzt kann ich meine Modulation direkt auf dem Grid einzeichnen."
("Now I can draw in my modulation directly on the grid.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Externe Modulation: Brücke zwischen MIDI und Modular

"Es ist eine geniale Möglichkeit, das Modularsystem mit MIDI-Umgebungen zu verbinden."
("It's a brilliant way to connect modular system with MIDI environments.")© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Zum Abschluss zeigt das Video die externen Modulationsmöglichkeiten des OXI One MKII und unterstreicht seine Rolle als Brücke zwischen MIDI- und Modularsystemen. Mit bis zu zwei CV-Eingängen kann der Sequencer externe Spannungen sowohl auf interne als auch auf MIDI-CC-Ziele routen – und eröffnet so eine Welt an plattformübergreifenden Modulationsmöglichkeiten.
Ein praktisches Beispiel wird mit dem Intellijel Planar gegeben, dessen Joystick-CV genutzt wird, um den Filter-Cutoff eines angeschlossenen Synths via MIDI zu modulieren. Das externe Modulationsmenü ist mit einer einfachen Tastenkombination erreichbar, und das Routing erfolgt direkt am Gerät. Diese Integration macht den OXI One MKII endgültig zum flexiblen Zentrum für hybride Setups und erleichtert es, modulare Bewegungen in MIDI-Welten (und umgekehrt) einzubringen.
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