Dreadbox Artemis geht auf Angriff: Starsky Carrs Analog-Bunker-Test

11. Juli 2026

SPARKY

Dreadbox Artemis geht auf Angriff: Starsky Carrs Analog-Bunker-Test

Starsky Carr jagt den Dreadbox Artemis durch einen kompromisslosen Härtetest, zerlegt den sechsstimmigen Analogsynth und das frische Firmware-Update. Keine Gnade: Mod-Matrix, MPE-Wahnsinn und ein Effekt-Spielplatz. Im Sound-Journey gibt’s alles von roh bis lush – und die Frage: Ist der Artemis sein Monster-Preis wert? Für Synth-Freaks, die Dreck, Flexibilität und null Verkaufsgequatsche wollen.

Artemis: Die sechsstimmige Straßenwaffe

Dreadbox hat ein Flaggschiff rausgehauen, das keine Gefangenen macht – der Artemis ist ein sechsstimmiger Polysynth für alle, die es fett, dreckig und modulationsverrückt mögen. Zwei VCOs pro Stimme, Suboszillator, Hard Sync, Thru-Zero-FM, Filter-FM und die klassischen Dreadbox-Filter, die quietschen oder knurren, wie du willst. Das Stereo-Bild ist so breit, dass es dir das Hirn spaltet, und mit polyphonem Sequencer plus vier Sinevibes-Effekten bist du direkt bunker-ready.

Starsky Carr nimmt das Teil komplett auseinander – keine faulen Presets oder Soft-Focus-Gedudel. Er zeigt, dass der Artemis nicht nur einen fetten Grundsound hat, sondern ein Modulationsspielplatz mit doppelten ADSRs und LFOs pro Stimme ist. Selbst Basic-Patches haben genug Bewegung für Techno-Nerds. Wer sofortige Befriedigung oder tiefes Schrauben will, bekommt hier das Schweizer Taschenmesser – aber höfliche Dinner-Atmosphäre gibt’s woanders.


Firmware V1.2: Matrix-Hack für Freaks

Gerade wenn du denkst, es geht nicht noch dreckiger, kommt Firmware V1.2 mit einer Mod-Matrix, die den Artemis zum Patch-Monster macht. Jetzt gibt’s MPE-Support für alle mit Luxus-Controller und CC74-Routing, damit der Artemis auch mit deinem wildesten MIDI-Gear klar kommt. Die neuen BBD Resonator- und BBD Playground-Effekte bringen noch mehr Dreck und Wirbel – von clean bis Chaos per Knopfdreh.

Die aktualisierten Reverbs und Modulationseffekte sind Upgrades, für die man wirklich mal ein Firmware-Update machen will. Alles ist im Patch modulierbar, von lushigen Wolken bis körnigem Dreck – ohne Schweißausbruch. Starsky bleibt direkt: Er zeigt jede neue Funktion im echten Einsatz, statt das Handbuch vorzulesen. Genau so ein Update macht Lust, das Wochenende im Studio zu verbringen.

Und das ist alles modulierbar.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Sound-Journey: Von roh zu lush und zurück

Das gibt dir ein richtig gutes Gefühl dafür, worum es hier geht.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Anschnallen – sieben Minuten Sound-Journey zeigen den Artemis in seinem Element: Von nackten Oszillator-Pulsen bis zum vollen Stereo-Effekt-Wahnsinn. Starsky startet mit einem Zwei-Oszillator-Patch, dann gibt’s Filterfahrten, Stereo-Detune und alle Sinevibes-Effekte im Arsenal. Das Ergebnis: dreckig, breit, manchmal komplett durch – genau das, was man von einem modernen Dreadbox will.

Im Demo verstecken sich Sample-Zitate – wer Bock hat, kann mitraten. Aber ehrlich: Kein Text kann die volle Soundreise abbilden. Wer sein Gesicht schmelzen lassen oder die versteckten Samples finden will, muss das Video schauen. Kopfhörer-Pflicht!

Nymphes vs Artemis: Polysynth-Prügelei

Ist der Artemis wirklich das Dreifache vom Nymphes wert? Starsky lässt sie im A/B-Test gegeneinander antreten: PWM, Sägezahn, Filter, Drive und Rohklang – alles muss durch. Der Nymphes schlägt sich bei Grundsounds und simpler Modulation, aber der Artemis hat einfach mehr Power – mehr direkte Kontrolle, mehr Modulation, ein Filter, der von cremig bis ätzend alles kann.

Der Nymphes bleibt trotzdem eine günstige Straßenwaffe, wenn du nur klassischen Dreadbox-Dreck willst und kein Routing-Raumschiff brauchst. Aber in Sachen Flexibilität und Performance-Potenzial wischt der Artemis ab. Du zahlst für Chaos zum Anfassen, nicht nur für mehr Stimmen oder Effekte.

Ich habe den Nymphes auf Ausgang 1 und den Artemis auf Ausgang 2.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Fazit: Ist der Artemis den Hype wert?

Starsky Carr macht keine halben Sachen – der Artemis ist ein Sound-Vorschlaghammer, und mit den letzten Updates ein echter Kandidat für alle, die einen modernen Analog-Allrounder suchen. Aber glaub mir nicht aufs Wort: Die Sound-Journey und die A/B-Duelle sind der Beweis. Wer wissen will, wie sich der Artemis wirklich anfühlt, sollte Kopfhörer aufsetzen und das Video schauen. Da passiert die Magie (und der Dreck).


Diesen Artikel gibt es auch auf Englisch. Du findest ihn hier: https://synthmagazine.co.uk/dreadbox-artemis-goes-nuclear-starsky-carrs-analogue-bunker-test/
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